Bauchiger Drachenkopf
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Bauchiger Drachenkopf (Dracocephalum bullatum) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Dracocephalum bullatum | ||||||||||||
| Forrest ex Diels |
Der Bauchige Drachenkopf (Dracocephalum bullatum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Drachenköpfe (Dracocephalum) in der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Der Bauchige Drachenkopf ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 9 und 18 Zentimetern erreicht.[1] Die Stängel sind aufrecht und nahezu unverzweigt. Die grundständigen Blätter sind bis zu 4 Zentimeter lang gestielt. Die Blattspreite ist eiförmig bis elliptisch-eiförmig. Sie ist 2,5 bis 5 Zentimeter lang, 1,9 bis 2,4 (bis 4) Zentimeter breit und oberseits kahl. Die Unterseite der Blätter ist purpurn[2] und spärlich behaart.[1] Der Blattrand ist gekerbt, die Blattbasis ist herzförmig.[1]
Generative Merkmale
Der Blütenstand ist zu einem Köpfchen verdichtet. Die Tragblätter sind fast so lang wie der Kelch. Der Kelch ist 15–18 (bis 20) Millimeter lang und zweilippig.[1] Die Blütenkrone ist 28 bis 35 Millimeter lang, dicht behaart und blau. Die Unterlippe ist dreilappig, der Mittellappen ist etwa 8 Millimeter breit.[1] Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli.[2]
Verbreitung
Die Art kommt in der chinesischen Provinz Yunnan in Kalkgebirgen auf steinigen Alluvionen in Höhenlagen von 3000 bis 4500 Meter vor.[2]
Taxonomie
Der Bauchige Drachenkopf wurde 1912 von Friedrich Ludwig Emil Diels in Notes from the Royal Botanic Garden, Edinburgh Band 5 Seite 238 bis 239 als Dracocephalum bullatum erstbeschrieben. Diels übernahm den Namen von George Forrest, der die Art 1906 entdeckt und gesammelt hatte.
Nutzung
Der Bauchige Drachenkopf wird selten als Zierpflanze für Steingärten genutzt.[2]
Einzelnachweise
- ↑ a b c d e qing lan shu: Dracocephalum Linnaeus. In: Flora of China, vol. 17, Lamiaceae. Dracocephalum
- ↑ a b c d Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): Exkursionsflora von Deutschland. Begründet von Werner Rothmaler. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Springer, Spektrum Akademischer Verlag, Berlin/Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8, S. 507.