Barbara Petráhn
| Barbara Petráhn | |||||||
| Nation | Ungarn | ||||||
| Geburtstag | 16. September 1978 (47 Jahre) | ||||||
| Geburtsort | Sopron, Ungarn | ||||||
| Größe | 170 cm | ||||||
| Gewicht | 56 kg | ||||||
| Karriere | |||||||
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| Disziplin | Sprint | ||||||
| Verein | Győri Dózsa SE Szolnoki MÁV | ||||||
| Status | zurückgetreten | ||||||
| Karriereende | 2012 | ||||||
| Medaillenspiegel | |||||||
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| letzte Änderung: 18. Dezember 2025 | |||||||
Barbara Petráhn (* 16. September 1978 in Sopron) ist eine ehemalige ungarische Leichtathletin, die sich auf den Sprint spezialisiert hat.
Sportliche Laufbahn
Erste internationale Erfahrungen sammelte Barbara Petráhn vermutlich im Jahr 1995, als sie bei den Junioreneuropameisterschaften in Nyíregyháza mit 56,00 s in der ersten Runde im 400-Meter-Lauf ausschied und mit der ungarischen 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:39,20 min den sechsten Platz belegte. Im Jahr darauf schied sie bei den Juniorenweltmeisterschaften in Sydney mit 55,38 s im Halbfinale über 400 Meter aus und 1997 wurde sie bei den Junioreneuropameisterschaften in Ljubljana in 53,18 s Vierte und gewann mit der Staffel in 3:34,90 min die Silbermedaille. Anschließend schied sie mit der Staffel bei den Weltmeisterschaften in Athen mit 3:35,56 min im Vorlauf aus. Im Jahr darauf kam sie bei den Europameisterschaften in Budapest mit 53,43 s nicht über den Vorlauf über 400 Meter hinaus und belegte mit der Staffel in 3:31,83 min den achten Platz. Zudem begann sie ein Studium an der Baylor University in den Vereinigten Staaten. 1999 schied sie bei den U23-Europameisterschaften in Göteborg mit 54,12 s in der ersten Runde über 400 Meter aus und verpasste mit der 4-mal-400-Meter-Staffel mit 3:35,08 min den Finaleinzug, während sie mit der 4-mal-100-Meter-Staffel in 45,47 s den siebten Platz belegte. Im Jahr darauf nahm sie erstmals an den Olympischen Sommerspielen in Sydney teil und schied dort mit 52,72 s im Viertelfinale aus.
2002 schied sie bei den Europameisterschaften in München mit 24,31 s und 52,72 s jeweils in der ersten Runde über 200 und 400 Meter aus. 2004 kam sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Budapest mit 53,78 s nicht über den Vorlauf über 400 Meter hinaus und im Jahr darauf schied sie bei den Weltmeisterschaften in Helsinki mit 53,09 s in der Vorrunde aus. 2006 egalisierte sie in Xalapa den ungarischen Landesrekord über 400 Meter von Ilona Pál von 51,50 s, dieser wurde jedoch aufgrund einer fehlenden Dopingprobe nicht ratifiziert. Anschließend schied sie bei den Europameisterschaften in Göteborg mit 52,46 s im Halbfinale aus und im Jahr darauf schied sie bei den Weltmeisterschaften in Osaka mit 52,12 s ebenfalls im Semifinale aus. 2008 nahm sie erneut an den Olympischen Sommerspielen in Peking teil und kam dort mit 53,06 s nicht über den Vorlauf hinaus. Im Jahr darauf vertrat sie Norwegen bei der 1. Liga der Team-Europameisterschaft in Bergen über 200 und 400 Meter sowie in der 4-mal-400-Meter-Staffel. 2010 trat sie erneut bei der 1. Liga der Team-Europameisterschaft in Budapest an und anschließend schied sie bei den Europameisterschaften in Barcelona mit 24,07 s und 53,78 s jeweils im Vorlauf über 200 und 400 Meter aus. 2011 vertrat sie Ungarn bei der 1. Liga der Team-Europameisterschaft in Izmir und im Jahr darauf beendete sie ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 34 Jahren.
In den Jahren 1996 und 2000 sowie von 2004 bis 2008 sowie 2010 und 2011 wurde Petráhn ungarische Meisterin im 400-Meter-Lauf sowie 2001 und von 2007 bis 2010 auch über 200 Meter. Zudem wurde sie 1998 und 2005 sowie von 2009 bis 2011 Hallenmeisterin über 200 Meter sowie 1998, 2004 und 2005 sowie 2009 und 2011 über 400 Meter.
Persönliche Bestleistungen
- 200 Meter: 23,17 s (+1,9 m/s), 10. Mai 2001 in College Station
- 200 Meter (Halle): 23,87 s, 23. Februar 2002 in Lincoln
- 400 Meter: 51,50 s, 13. Mai 2006 in Xalapa
- 400 Meter (Halle): 53,68 s, 19. Februar 2005 in Budapest
Weblinks
- Barbara Petráhn in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Barbara Petráhn in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)