Barbara Barthel
| Barbara Barthel | |
|---|---|
| Nation | BR Deutschland |
| Geburtstag | 9. Februar 1940 |
| Geburtsort | Breslau, Deutsches Reich |
| Karriere | |
| Verein | SC Wunsiedel |
| Status | zurückgetreten |
Barbara Barthel (* 9. Februar 1940 in Breslau) ist eine ehemalige deutsche Skilangläuferin.
Werdegang
Barthel die 1940 im schlesischen Breslau geboren wurde, kam nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 durch die Flucht aus den deutschen Ostgebieten mit ihrer Familie nach Leupoldsdorf.[1] Dort begann sie im Alter von 12 Jahren mit dem Skisport und nahm mit 14 Jahren erstmals an einem Abfahrtsrennen, dem Kösseine Abfahrtslauf, teil, nachdem ihr Bruder sie dafür gemeldet hatte.[1] In der Folge wurde Barthel Mitglied im örtlichen Skiclub Wunsiedel und begann dort mit dem Skilanglauf und dem zugehörigen Leistungssport. Mit 16 Jahren wurde sie oberfränkische und bayerische Meisterin.[1] Mit 18 Jahren erfolgte ihre Nominierung für die Jugend-Nationalmannschaft und wenig später auch für die Nationalmannschaft.[1]
Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1962 in Zakopane erreichte Barthel den 32. Platz über 10 km sowie den 30. Rang über 5 km. Bei den deutschen Meisterschaften 1962 belegte sie den dritten Platz mit der Verbandsstaffel. Bei den deutschen Meisterschaften 1965 errang sie über 5 km sowie mit der Verbandsstaffel jeweils den zweiten Platz und wurde im folgenden Jahr jeweils über 5 km sowie mit der Verbandsstaffel deutsche Meisterin. Diese Meistertitel verteidigte sie auch im Jahr 1967. Zuvor kam sie bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1966 in Oslo auf den 30. Platz über 10 km und auf den 28. Rang über 5 km. In der Saison 1967/68 lief sie bei den deutschen Meisterschaften 1968 auf den zweiten Platz über 5 km sowie erneut auf den ersten Rang mit der Verbandsstaffel und belegte im Februar 1968 in Grenoble bei ihrer einzigen Teilnahme an Olympischen Winterspielen den 29. Platz über 5 km sowie zusammen mit Michaela Endler und Monika Mrklas den siebten Platz in der Staffel.
1968 wurde Barthel zur Sportlerin des Jahres gekürt.[1] Nach ihrer Karriere als Skilangläuferin besaß sie in Wunsiedel eine Druckerei.
Weblinks
- Barbara Barthel in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)