Bahnhof Mürzzuschlag

Mürzzuschlag
Das Aufnahmsgebäude vom Vorplatz aus gesehen (2024)
Daten
Betriebsstellenart Durchgangsbahnhof
Bahnsteiggleise 6
Abkürzung Mz
IBNR 8100029
Eröffnung 1844
Webadresse bahnhof.oebb.at
Lage
Stadt/Gemeinde Mürzzuschlag
Bundesland Steiermark
Staat Österreich
Koordinaten 47° 36′ 28″ N, 15° 40′ 38″ O
Höhe (SO) 681 m ü. A.
Eisenbahnstrecken Bahnstrecken bei Mürzzuschlag
Liste der Bahnhöfe in Österreich
i16

Der von den Österreichischen Bundesbahnen betriebene Bahnhof Mürzzuschlag liegt, auf 681 m Seehöhe, am steirischen Abschnitt der Südbahn und ist der südliche Ausgangspunkt der historischen Semmering-Bergstrecke, die heute zum Welterbe in Österreich zählt. Er ist auch Fernverkehrshaltestelle und liegt am Westportal des aktuell noch im Bau befindlichen Semmering-Basistunnel (SBT). Nach der umfassenden Modernisierung seiner Infrastruktur und der wesentlichen Erweiterung der Parkmöglichkeiten für ein- und zweispurige KFZ hat Mürzzuschlag als zentraler Verkehrsknoten im Mürztal in den letzten Jahren wieder etwas mehr an Bedeutung gewonnen.[1]

Geschichte

19. Jahrhundert

Erzherzog Johann von Österreich trieb energisch die Eisenbahnplanungen in der Steiermark voran, da er die Industriegebiete im Mur- und Mürztal damit besser erschließen und eine leistungsfähige Verkehrsverbindung über Graz zur Adria schaffen wollte. Ihr Bau war aber wirtschaftlich nur dann sinnvoll, wenn auch der Semmeringpass übergleist werden konnte, was er für technisch machbar erachtete. Am 26. März 1825 verfasste er ein Schreiben an Franz Graf von Saurau. Saurau amtierte damals als Reichskanzler und damit als Vorsitzender der – unter anderem für Eisenbahnbelange zuständigen – k.k. vereinigten Hofkanzlei. In diesem Brief betont der Erzherzog die Wichtigkeit des Ausbaues von Eisenbahnstrecken durch das gesamte Gebiet der K.u.K. Monarchie und die Anbindung des Hafens von Triest an den Ost-Indien-Handel. Darin wird von ihm auch Mürzzuschlag als Bahnstation empfohlen. Entscheidend für die Realisierung dieses Projektes war auch, dass er als General-Geniedirektor durch Ingenieure seiner Pioniereinheiten das Terrain am Semmering und durch die Steiermark in den Jahren 1837/38 genau studieren und vermessen ließ. Ferner gab Johann statistische Erhebungen in Auftrag, welche die Rentabilität der geplanten Bahnlinie nachweisen sollten. Schließlich erreichte der Erzherzog auch, dass die Triester Bürgerschaft ein „Eisenbahnkomitee“ unter der Leitung des Gründers des Triester Lloyds, Karl Ludwig Freiherr von Bruck, gründete. Dieses befürwortete ebenfalls den sofortigen Bau der Südbahn.[2]

Am 5. Mai 1842 war auf Betreiben des Bankiers Georg Simon von Sina, der 1838 die „Wien-Raaber Eisenbahn-Gesellschaft“ gründete, das erste Teilstück der Südbahn, Wien–Gloggnitz, fertiggestellt worden.[3][4] Ende 1841 wird auch die Trassierung der Scheitelstrecke über den Semmering nach Mürzzuschlag beschlossen, das Eisenbahnzeitalter begann für Mürzzuschlag am 19. Dezember 1841, mit dem kaiserlichen Erlass zum Bau der 94 Kilometer langen Teilstrecke Graz – Mürzzuschlag. Die Genehmigung zum Bau wurde im August 1842 erteilt. Sie war auch der Schlusspunkt im Kampf um die Trassenführung der ersten Bahnverbindung zwischen Wien und Triest, die jahrelangen Bemühungen der Ungarn, die Trasse über ihr Gebiet zu führen, um damit in das neue Eisenbahnnetz eingebunden zu werden, waren damit gescheitert.[5] Bürger und Bauern wehrten sich anfangs vehement gegen das Bauprojekt, da der Bahndamm quer über ihre Felder und Grundstücke aufgeschüttet werden sollte. Der Mürzzuschlager Hammerherr Vinzenz Huber versuchte sogar beim Erzherzog zu intervenieren, dass das Heizhaus nicht auf seinem Grund (Huberacker) erbaut würde.[6]

Die Dankbarkeit der steirischen Stände darüber war dennoch groß und sie übernahmen deswegen auch die gesamten Kosten der Grundablösung entlang der neuen Eisenbahnstrecke. Die Bahn wurde auch nicht von einer Privatgesellschaft, sondern vom Staat in Eigenregie errichtet und war damit Österreichs erste Staatseisenbahnlinie. Als Bauleiter fungierte der ursprünglich aus Venetien stammende K.K. Hofbaurat Hermengild Ritter von Francesconi. Die technische Leitung hatte Oberingenieur Johann Fillinger inne, für den Unter- und Oberbau war ein Ingenieur Tillmayer zuständig, für den Hochbau der Ingenieur Löhr.[7][8] Die Teilstrecke konnte nach einer Bauzeit von nur 369 Arbeitstagen fertiggestellt werden. Am 12. September 1844 transportierte ein Gespann aus 20 Pferden jene Lokomotive die den Festzug nach Graz ziehen sollte und von der Wiener Neustädter Maschinenfabrik konstruiert worden war, von Gloggnitz über den Semmering. Am 16. September wurde die erste Probefahrt zwischen Mürzzuschlag und Graz durchgeführt, am 21. Oktober 1844 konnte die Strecke schließlich von Erzherzog Johann in Vertretung des Kaisers Ferdinand I. ihrer Bestimmung übergeben werden.

„Die feierliche Eröffnung der Strecke Mürzzuschlag – Graz wurde am 21. Oktober 1844 mit einem Festzug, gezogen von der Lokomotive „Gratz“ begangen. Auf dem Festzug fuhren Erzherzog Johann und Generalinspektor Carl Ghega mit. Die Festgäste trafen um 12.45 Uhr in Mürzzuschlag ein. Begrüßt von der Bevölkerung, den Gebirgsjägern und Bergknappen. Der Bahnhof war mit Reisig und Fahnen dekoriert. Die Personenhalle wurde zu einem Festsaal umdekoriert und ein „glänzendes Dejeuner“ (Mittagessen) veranstaltet. Um 14 Uhr startete der Festzug Richtung Graz.“

Leipziger Illustrirte Zeitung: am 7. Juni 1845 über die Eröffnung der Wien-Triester Eisenbahn[9]

Die Eröffnungsfahrt dauerte (wegen der zahlreichen Festakte an den Zwischenhalten) drei Stunden und 21 Minuten. Carl Ritter von Ghega persönlich fuhr die Lokomotive in die steirische Landeshauptstadt.[10] Die Betriebsführung oblag der Wien-Gloggnitzer Bahn, die sie stellvertretend für die k.k. südliche Staatsbahn wahrnahm. Die Bahnlinie musste vorerst als sogenannter Inselbetrieb geführt werden, der Bahnhof Mürzzuschlag ging zunächst als Kopfbahnhof in Betrieb. Der Schienenersatzverkehr für Fracht und Personen nach Gloggnitz musste noch mit Stellwagen über die Semmering-Passstraße bewerkstelligt werden. Dieser war den Fahrplänen der Bahn angepasst worden, sodass es in den Bahnhöfen Gloggnitz und Mürzzuschlag zu keinen überlangen Wartezeiten kam.[11][12][13]

Ab Oktober 1844 verkehrten zwei Tageszüge in beiden Richtungen.[14] Im November 1844 wurde auch der Güterzugsverkehr nach Graz aufgenommen. Im laufenden Betrieb waren zu diesem Zeitpunkt dort achtundsechzig Bahnbedienstete beschäftigt und der Bahnhof avancierte bald zu einem bedeutenden Eisenbahnstandort. 1848 wird Mürzzuschlag offiziell zum Betriebsbahnhof der Semmeringbahn erklärt, damals ausgestattet mit zwei Heizhäusern, Werkstätten, Kohlenbunker und Wasserstationen. Zu Anfang waren noch vier Betriebsbahnhöfe für den reibungslosen Zugsverkehr über den Semmering vonnöten. Der Betriebsbahnhof Mürzzuschlag vervollständigte diese Liste.

Technischer Leiter für das südliche Bahnnetz war Carl Ritter von Ghega, der von 1842 bis 1857 die Bahnstrecke über Graz und Laibach nach Triest errichtete und schließlich zwischen 1848 und 1854 auch den Streckenabschnitt über den Semmering als erste Gebirgsbahn Europas realisieren konnte. Ihre Inbetriebnahme initiierte die erste große Veränderung für den Bahnstandort Mürzzuschlag, am 17. Juli 1854 befuhr der erste fahrplanmäßige Personenzug den Semmering, aus dem Kopfbahnhof wurde ein Durchgangsbahnhof. Am 1. August 1857 lief der erste Schnellzug aus Wien-Südbahnhof nach Triest aus.[15][16] Für die Güterzüge über den Semmering mussten in Mürzzuschlag stationierte Lokomotiven vorgespannt werden.[17] Der Bahnbetrieb erforderte zu Beginn 68 Bedienstete. Kein einziger von ihnen stammte aus Mürzzuschlag, 27 kamen aus Böhmen und Mähren, sechs aus Ungarn, sieben aus Deutschland, fünf aus Italien, die übrigen aus sonstigen Gebieten der Monarchie. Die vier in Mürzzuschlag stationierten Lokführer waren zwei Deutsche, ein Mann aus Wien und einer aus Graz.[18] 1868 dürften schon über 100 Personen im Bahnhofsbetrieb beschäftigt gewesen sein.[19] Außerdem wurde die sog. „Ingenieurssektion“ (Streckenleitung) geschaffen.[20] 1858 erwarben private Financiers die auf Staatskosten errichtete Linie Wien–Triest, die damit Teil eines weitgespannten Bahnnetzes wurde. Die Südbahn-Gesellschaft erlebte in der Folge eine wechselvolle Geschichte, die hauptsächlich durch finanzielle Schwierigkeiten gekennzeichnet war.[21] 1876 wurde im Bahnhofsgebäude Viktor Kaplan geboren, der Sohn eines Bahnbeamten, der in späteren Jahren zum Maschinenbauingenieur und bedeutenden Erfinder avancierte.

1879 wurde die elf Kilometer lange Lokalbahn von Mürzzuschlag nach Neuberg an der Mürz eröffnet.[22] Da die geplanten Verlängerungen zur Leobersdorfer Bahn bzw. zur Mariazellerbahn nie zustande kamen,[23] diente die sogenannte Neuberger Bahn bis zu ihrer Stilllegung 2000 vorrangig dem Güterverkehr zum Sägewerk der Österreichischen Bundesforste in Neuberg.

20. Jahrhundert

Im Oktober 1908 wurde der Bahnhof elektrifiziert, die Stromversorgung erfolgte über das seit 1907 bestehende Laufwasserkraftwerk in Kohleben (Werk I). 1923–1925 kam es zur Änderung in der Bahnbetriebsführung. Die Bahnlinie Wien–Graz wurde bis 1923 von der k.k. privilegierte Südbahn-Gesellschaft betrieben, letztere wurde in diesen Jahren von den damaligen Bundesbahnen Österreich (BBÖ) übernommen und der Bahnhof Mürzzuschlag der Bahndirektion Wien-Südost unterstellt. In den 1930er Jahren wirkte sich die Weltwirtschaftskrise auch auf die Semmeringbahn aus. 1926 waren noch 95 Lokomotiven in Gloggnitz und Mürzzuschlag stationiert. Ab 1930 konnte durch die Einführung der vierfach gekuppelten Schnellzugsmaschinen BBÖ 113 der bisher übliche Lokomotivwechsel in den beiden Talstationen Gloggnitz und Mürzzuschlag entfallen, da die neuen sehr leistungsfähigen Maschinen die Fahrt über den Berg im Alleingang bewältigen konnten. Nur bei ganz großem Ladegewicht musste noch eine Vorspann- oder Schiebelokomotive beigegeben werden. 1937 schrumpfte daher die Anzahl dieser Loks auf 50 (MZ) und 17 (Gloggnitz).[24] Um den Personenverkehr für die Fahrgäste attraktiver und vor allem kostengünstiger zu gestalten, setzte die BBÖ für den Schnellzugsverkehr am Semmering ab 1935 Dieseltriebwagen (BBÖ VT 44) ein. 1938 wurde die Zugförderung über den Semmering neu organisiert. Im Bahnhof Mürzzuschlag richtete man ein Maschinenamt ein, dem die Bahnbetriebswerke Mürzzuschlag, Gloggnitz und Aspang unterstellt waren.[25]

In den Kriegsjahren 1940–1945 stieg das Verkehrsaufkommen über den Semmering massiv an. Deswegen wurde schon damals ein Basistunnel unter dem Semmering projektiert, aber das Bauvorhaben wegen der hohen Kosten wieder verworfen. Bis zu 825 Tonnen schwere Halbzüge passierten nun die Gebirgsstrecke, aus diesem Grund musste auch der Standort Mürzzuschlag weiter ausgebaut werden. 66 Güterzugslokomotiven für den Vorspann über den Semmering wurden hierzu dort stationiert. Im April 1945 wurde der Betrieb auf der Semmeringbahn eingestellt und alle noch fahrbereiten Lokomotiven aus Gloggnitz nach Mürzzuschlag evakuiert.

Bis 1947 wird die Vergrößerung des Rundlokschuppens abgeschlossen, die beiden dreigleisigen 65 m langen Rechteckschuppen umgebaut, es entstehen zwei Lokwerkstätten – verbunden durch eine Schiebebühne, zwei 20 m lange Drehscheiben, fünf Putzgruben, zwei Wassertürme mit je einem 90 m³ Behälter, zusätzlich ein Anschluss an das städtische Wasserversorgungsnetz, sechs Wasserkräne, zwei Kohlenkräne und ein 6.000 Tonnen fassendes Kohlelager (durchschnittlich wurden 130 Tonnen pro Tag benötigt).

In den Nachkriegsjahren 1957–1959 wurden die drei Stellwerkstürme außer Betrieb gestellt und wenig später abgetragen. Die Fahrsicherung erfolgte nun von sechs Schlüsselwerken aus – diese waren in einfachen Hütten untergebracht. Die Bahnsteige wurden überdacht und der Personentunnel gebaut. Weiters wurden neue Gleisstränge verlegt und ein Zentralstellwerk errichtet. In Mürzzuschlag wurden zudem, erstmals auf einer österreichischen Bahnanlage, neu entwickelte PVC-Kabel verlegt. 1959–1963 etabliert sich die Doppeltraktion, die Semmeringbahn wird in weiterer Folge ab 1959 durchgehend elektrifiziert, 1963 auch die Strecke Mürzzuschlag-Bruck-Knittelfeld. In Mürzzuschlag konnten nun auch Reparaturen an allen Traktionen durchgeführt werden. Ab September 1976 wurde die Streckenleitung Mürzzuschlag aufgelassen und der Aufsichtsbereich von Wiener Neustadt übernommen. Bis 1979 waren noch 159 Mitarbeiter im Bahnhof beschäftigte (hauptsächlich bei der Zugförderung und Bahnmeisterei), durch die Umorganisation der Streckenleitung gingen rund 100 Dienststellen in Mürzzuschlag verloren. Im Oktober 1983 begann für den Fahrkartenschalter das Computerzeitalter, es wurden zwei Nixdorf Kassenterminals 8812 in Betrieb genommen. 1990 wird der Bahnhof Mürzzuschlag bezüglich Arbeitnehmerschutz ausgezeichnet. 1996 wurde der Bahnbetrieb Mürzzuschlag–Neuberg stillgelegt, die endgültige Einstellung durch das Verkehrsministerium erfolgte erst 2007.[22] 1998 folgt auch die Einstellung des Werkstättenbetriebes in Mürzzuschlag.[26]

21. Jahrhundert

2001 wird der Personentunnel bis zur Heizhausgasse verlängert.[27] 2008 wurde der Bahnhof Mürzzuschlag mit einem neuen elektronischen Stellwerk verkehrstechnisch modernisiert. Nach eineinhalb Jahren Bauzeit konnte die zwölf Millionen Euro teure Investition in Betrieb genommen werden.[28] Seit September 2010 verläuft auf der ehemaligen Bahntrasse Mürzzuschlag–Neuberg der Radweg R5, dieser wurde am 19. Juni 2011 dem Verkehr übergeben.[29][30]

Ab 2013 wurde der gesamte Bahnhof Mürzzuschlag – im Zuge der Errichtung des Westportals des Semmering-Basistunnels – um knapp 5 Mio. Euro bautechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Mit Beginn der Umbauten an den Außenanlagen und erforderlichem Softwaretausch am 4. April 2019 wurden auch die letzten Vorspannmanipulationen am 3. August 2019 in Mürzzuschlag durchgeführt (ca. 65 Triebfahrzeugführer waren bis zu diesem Datum in Mürzzuschlag stationiert). Während des Sommers 2019 legten Archäologen die Fundamente des ersten, sogenannten „Semmeringer Heizhauses“ frei und dokumentierten deren Befunde. Auch die Arbeiten in „offener Bauweise“ am Basistunnel begannen. 2020 entstand an der Stelle des alten Lokschuppens eine neue Gleishalle des zukünftigen SBT-Instandhaltungs-Stützpunkts.[31] Im Zuge des Baus des Semmering-Basistunnels musste der Bahnhof Mürzzuschlag umfassend saniert und modernisiert werden. Von den 160 Millionen Euro, die insgesamt in diesen Bauabschnitt investiert werden, flossen Mittel in eine neue Park&Ride-Anlage mit E-Ladestationen, die seit 2021 in Betrieb ist, sowie in den Umbau des Bahnhofsgebäudes und des Vorplatzes (Busterminal, Taxistände und Kurzparkplätze, sowie überdachte Rad- und Mopedabstellplätze).[32] Letztgenannte Arbeiten wurden Ende 2023 abgeschlossen.[32] Besonderes Augenmerk wurde beim Umbau auf den Denkmalschutz gelegt, wobei die Fassaden des Aufnahms- und Postgebäudes wieder denen des frühen 20. Jahrhunderts angeglichen wurde.[32] Das ehemalige Postgebäude wurde ebenfalls umfangreich saniert und ist z. Zt. Sitz der ÖBB Infra/Bauleitung Semmeringbasistunnel. Außerdem wurde auf der Nordseite des Frachtenbahnhofes ein eigenes Abstellgleis für einen Rettungszug errichtet.[32] Um einen reibungslosen Schienenverkehr zu ermöglichen wurde der Gleisbereich so adaptiert, dass der Zulauf zum Westportal des Semmering-Basistunnels in die Trasse der Semmeringbahn eingebunden wird, wofür die Gleisanlagen teilweise vollkommen erneuert werden mussten.[32] So wurden hierfür insgesamt neun Kilometer Gleise verlegt, 31 Weichen eingebaut und für den Unterbau 41.000 Tonnen Schotter verarbeitet.[32] Der Umbau erfolgte unter laufendem Betrieb, organisiert in etwa 100 Bauphasen.[32] Am 13. Mai 2023 wurde der neugestaltete Bahnhof nach vierjähriger Bauzeit seiner Bestimmung übergeben.[33]

Verkehr und Betrieb

Der Bahnhof weist eine Frequenz von rund 1900 Fahrgästen am Tag auf.[34]

Mürzzuschlag ist planmäßiger Halt von Fernverkehrszügen auf ihrer Fahrt von Wien nach Graz und weiter über die Koralmbahn nach Kärnten. Im Nahverkehr fahren Regionalzüge über die

Busse verkehren vom Bahnhof aus nach Mariazell, Kindberg und Semmering.

Rund 220 Zugfahrten und 500 Verschubfahrten werden hier täglich abgefertigt. 85 Signale und 67 Weichen werden über das Elektronische Stellwerk bedient.[28] Im März 2019 begannen in Mürzzuschlag die Hauptarbeiten im Zuge des Bahnhofumbaus, der Erneuerung der Gleisanlagen, sowie der Errichtung der westlichen Zufahrt und Tunnelportals des Semmering-Basistunnels (SBT). Auf der so begradigten bzw. verkürzten Semmeringstrecke können nach seiner Fertigstellung wesentlich längere Güterzüge zusammengestellt, diese schwerer beladen und mit nur noch einem Triebfahrzeug gefahren werden. Baustellenbedingt mussten auch die Betriebsabläufe im Bahnhofsbereich geändert werden.

Mit 3. August 2019 wurde in Mürzzuschlag die Zugförderung eingestellt. Seither werden Zügen in Richtung Norden (nach Wien) für ihre Fahrt über die alte Semmeringbahn aus betrieblichen Gründen nötige Vorspannlokomotiven und Schiebetriebfahrzeuge bereits im Bahnhof Kapfenberg beigegeben. Bei Zügen in Richtung Süden (nach Bruck an der Mur) werden Vorspanntriebfahrzeuge im Bahnhof Spital am Semmering bzw. Nachschiebetriebfahrzeuge bereits kurz nach der Durchfahrt des Semmering-Scheiteltunnels in Semmering Unterwerk abgehängt. Nach der für 2030 geplanten Inbetriebnahme des Semmering-Basistunnels soll die Fahrzeit von Graz nach Wien nur mehr etwa 1,5 Stunden betragen. Die Regionalbusse halten seit 2023 direkt vor dem Aufnahmsgebäude, somit gibt es neben dem Busbahnhof in der Frachtenstraße eine zusätzliche Möglichkeit von der Bahn auf den Bus umzusteigen.[35]

Moped- und Radfahrer haben seit dem Umbau den kürzesten Umstiegsweg zu den Zügen. In der Heizhausgasse und am Vorplatz vor dem Hausbahnsteig wurden überdachte Abstellplätze für einspurige KFZ eingerichtet.

Eckdaten des Mobilitätszentrums am Bahnhof Mürzzuschlag:

  • 428 Park & Ride-Plätze (davon 2 E-Mobility und 8 für Mobilitätseingeschränkte Menschen),
  • 110 überdachte Bike & Ride-Plätze,
  • 22 überdachte Motorrad-Stellplätze,
  • modernisiertes Reisezentrum, Wartebereich und WC (gebührenpflichtig) im Bahnhofsgebäude,
  • überdachte Bushaltestelle direkt vor dem Bahnhof.[36]

Anlagen

Bahnsteige und Personentunnel

Der Bahnhof verfügt über:

  • einen Hausbahnsteig (1),
  • einen in Richtung Osten anschließenden Kopfbahnsteig (11)[37] sowie
  • zwei Bahnsteigsinseln (2/3 und 4/5).

Alle Bahnsteige haben seit der Modernisierung (2013 bis 2024) eine Kantenhöhe von 55 Zentimetern (zuvor 38 cm). Der Bahnsteig 2/3 hat eine Länge von 320 m, der Bahnsteig 4/5 eine Länge von 420 m. Beide sind auf einer Länge von ca. 170 m überdacht. Die Bahnsteigdächer sind von Grund auf neu errichtete Betonkonstruktionen.[34]

Von der Wartehalle des Aufnahmsgebäudes führen zwei Stiegen in den von Nord nach Süd ausgerichteten, circa vier Meter breiten Personentunnel, beide Inselbahnsteige können entweder über die Treppen an ihrem westlichen von dort aus betreten werden, oder sind auch barrierefrei – über die Aufzüge – zugänglich. Die Park&Ride-Anlage, das Südbahnmuseum Mürzzuschlag und die Aussichtswarte am SBT-Westportal sind über die Treppe oder dem Aufzug in der Heizhausgasse zu erreichen.[34]

Von März 2019 bis Mai 2023 wurden auch die Fahrgastbereiche vollkommen neu gestaltet. Die Erhöhung des Hausbahnsteiges (Bahnsteig 1) auf 55 cm, Aufzüge und ein Blindenleitsystem verbesserten die Barrierefreiheit des Bahnhofes erheblich. Diese Arbeiten wurden schon im Dezember 2013 abgeschlossen.[38] Auf dem beträchtlich erweiterten Vorplatz entstanden ein Wendekreis für Busse, drei überdachte Busbuchten, Taxistände, Kurzparkplätze und an seinem östlichen Ende eine Zugangsrampe zur Polizeiinspektion Mürzzuschlag, dem Kindergarten und zum Semmering-Radweg. Für Motorrad- und Fahrradfahrer stehen am Vorplatz, vor dem ehemaligen Postgebäude (Hausbahnsteig) und am Abgang Heizhausgasse überdachte Abstellplätze zur Verfügung.[33] Seit Anfang 2024 ist auch der Bahnsteig 2/3 wieder in Betrieb, an dem zukünftig die Personenzüge halten werden, die den Semmering-Basistunnel durchfahren.

Aufnahmsgebäude und Postgebäude

Die beiden Hauptgebäude des Bahnhofs befinden sich südlich der Gleisanlagen am Kaplanplatz. Der Fachautor Sepp Tezak beschrieb das ursprüngliche Aussehen des Aufnahmsgebäudes wie folgt:

„Auf dem Aufnahmsgebäude, II. Klasse, befindet sich der auf größeren Bahnhöfen übliche Uhrturm und eine zweigleisige Personenhalle mit einem überdachten Verbindungsweg zwischen beiden Objekten.“

Sepp Tezak[39]

Der „Stationsplatz Mürzzuschlag“ (Benennung bis 1849) wurde als Bahnhof der Kategorie II klassifiziert, d. h. mit verputzter Außenfassade und gemauerter Stationshalle für die Personenzüge.[40] Dem architektonisch eher schlicht gestalteten Aufnahmsgebäude der ersten Bauphase war ursprünglich auch noch ein kleiner Glockenturm auf das Dach gesetzt worden. 1870 beschreibt Wilhelm von Flattich, Oberbaudirektor der Südbahngesellschaft, das Aufnahmsgebäude:

„Die Station Mürzzuschlag, in welcher nur eine geringe Personenaufnahme stattfindet, dient hauptsächlich als Mittagsstation für die Reisenden der Linie Wien–Triest. Das Aufnahmsgebäude ist mit Rücksicht auf das frühere Gebäude den Bedürfnissen entsprechend eingerichtet worden; es erklärt sich hieraus die durchaus abnormale Anlage. Das Aufnahmsgebäude hat gegen die Bahn einen bedeckten Perron, welcher erlaubt, in die auf den dem Perron zunächst liegenden Geleisen befindlichen Wagenzügen gegen Regen geschützt einzusteigen; die Säulen, welche das Dach der Veranda tragen, dienen gleichzeitig als Ablaufröhren des Dachwassers. Die Küche der Restaurationen ist von der Straße aus zugänglich; sie ist von dem Restaurationssaale für die Reisenden durch einen Raum getrennt, welcher für die Manipulation mit den Speisen, den Getränken und der Wäsche dient, und gleichzeitig verhindert, dass der Küchengeruch in den Saal dringt. Ein Saal ist zum Gebrauche für den allerhöchsten Hof mit besonderem Ausgang, da dieser Ort von Seiner Majestät häufig zu Jagdausflügen benützt wird.“

Seither wurden das Gebäude mehrfach baulich verändert, so ist zum Beispiel der Uhrturm nicht mehr erhalten. 1898 wird das Aufnahmsgebäude wieder umgebaut, in weiterer Folge wird auch das Gebäude des k.u.k. Post- und Telegrafenamt errichtet. Diese Umbaumaßnahmen prägen das Erscheinungsbild des Bahnhofs im Wesentlichen noch heute.[41] Das Aufnahmsgebäude besteht aus drei eingeschoßigen, von Nord nach Süd ausgerichteten Vorbauten, die über den, ebenfalls eingeschoßigen, von West nach Ost ausgerichteten Südflügel miteinander verbunden sind. Das Aufnahmsgebäude ist der östlichste Teil des Ensembles. Es beherbergt die Bahnhofshalle mit Warteraum, Fahrkartenschalter, -automat, Toilettenanlagen, sowie der Zugang zum Hausbahnsteig und zum Personentunnel. Die Räume des Aufnahmsgebäudes werden durch eine Cafeteria der Bäckerei Köck und einem ärztlichen Primärversorgungszentrum des Diakoniewerks, welche sich in der Wartehalle bzw. im Ostflügel des Bahnhofsgebäudes befinden, kommerziell genutzt.[42]

Heizhäuser und Werkstätten

Bis Ende des 19. Jahrhunderts waren insgesamt vier Heizhäuser (inkl. Rundlokschuppen) in Betrieb genommen worden. Der damalige Stand der Lokomotivbautechnik erforderte in den beiden Endstationen der Semmeringbahn jeweils einen Wechsel der Zuglokomotiven und die Beigabe von bis zu zwei Berglokomotiven.[43] Für diese Maschinen wurde zunächst das sog. Semmeringer und das Marburger Heizhaus errichtet. Hier wurden die Kessel vorgeheizt, bzw. die Technik gewartet und die Loks für ihren Einsatz auf der Semmeringbahn vorbereitet.

Hinzu kamen ein Werkstättengebäude und zwei Montierungshallen, die „Alte Montierung“ und die „Neue Montierung“. Letztere war ein 1919 errichteter Hallenbau, der ursprünglich als Lokomotiv-Werkstätte diente und bis 1998 in Betrieb war. Historische Pläne und Fotografien zeigen den Jugendstilbau noch mit halbrundem Dach. Parallel zu ihr stand seit dem Jahr 1900 die Alte Montierung (1980 abgetragen), in ihr wurden hauptsächlich Güterwaggons gewartet. Zwischen diesen beiden Werkhallen befand sich die – heute noch existierende – Schiebebühne. Im Laufe der Technisierung wurden die Heizhäuser nicht mehr gebraucht und wieder abgetragen, 1963 mit Elektrifizierung des Streckenabschnittes Mürzzuschlag-Bruck an der Mur auch das Semmering-Heizhaus. Bis zur Auflassung des Werkstättenbetriebes in Mürzzuschlag wurden Dampflokomotiven, später Elektro- und Diesellokomotiven und zum Schluss Güterwaggons gewartet und repariert. 2023–2024 wurde das Werkstättengebäude von Grund auf saniert und danach vom Südbahnmuseum nachgenutzt. Auf dem Areal der abgerissenen Lokschuppen entstand eine – in seinen Dimensionen dem früheren Marburger Lokschuppen nachempfundene – neue Gleishalle als Instandhaltungsstützpunkt für den Semmering-Basistunnel.

Der sich daran anschließende, zehn Stände umfassende Rundlokschuppen mit Balancedrehscheibe ist 1873 vom Architekten und Hochbaudirektor Wilhelm von Flattich im Zuge einer großen Erweiterung der Semmeringbahn geplant und errichtet worden. Im Zweiten Weltkrieg musste das Gebäude wegen der größeren neuen Dampflokomotiven erweitert werden. 2005, nach 132 Jahren, außer Betrieb gestellt, wurde er ein Jahr später vom Bundesdenkmalamt unter Schutz gestellt:[44][45]

„Die Kombination der Lokmontierungshalle mit Schiebebühne (SÜDBAHN Museum) und Rundlokschuppen mit Drehscheibe bildet die letzte erhaltene Anlage dieser Art aus der Zeit der Hochblüte des Eisenbahnwesens um 1900 in Österreich. … Die beiden Bauwerke samt Schiebebühne und Drehscheibe sind daher von besonderer geschichtlicher und kultureller Bedeutung.“

Bundesdenkmalamt Wien, 30. Juni 2006[44]

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts hat sich in der Wissenschaft die Eisenbahnarchäologie etabliert. Sie ist ein Teilbereich der Industriearchäologie und befasst sich mit der Suche nach den baulichen Resten stillgelegter Bahnanlagen, also der Strecken und Gleise einschließlich aller dazugehörigen Bauwerke. Im Zuge der Umbauarbeiten am Bahnhofsareal wurden die Fundamente und Montagegruben des Semmering-Heizhauses wieder freigelegt und von Archäologen untersucht. Die Gruben dienten für Instandhaltungsarbeiten am Fahrwerk der Lokomotiven. In weiterer Folge stieß man auch auf die Reste eines ausgeklügelten Wasserleitungssystems.[46]

Park and Ride Anlage

Im Zuge des seit März 2019 in Angriff genommenen Umbaus wurde auch der nördliche Bereich des Bahnhofs (Heizhausgasse) den neuen Gegebenheiten angepasst. Nach umfangreichen Hangabgrabungsarbeiten konnte die Park & Ride-Anlage für PKW, Motorrad- und Fahrradabstellplätze und mit E-Ladestationen fertiggestellt werden. Auch das Südbahnmuseum rückte damit, optisch, mehr in den Mittelpunkt.[33]

Semmering-Basistunnel

Der 27,3 Kilometer lange Eisenbahntunnel, unterquert zwischen Gloggnitz in Niederösterreich und Mürzzuschlag in der Steiermark in der Nähe des Semmering-Passes die nördliche Alpenkette. Der Basistunnel ist Teil der Baltisch-Adriatischen Achse und soll auch die Anlagen der Semmeringbahn entlasten. Durch ihn wird die Fahrzeit zwischen Gloggnitz und Mürzzuschlag für Schnellzüge zukünftig von aktuell 45 Minuten auf circa 15 Minuten verkürzt und die Kapazitäten im Güterverkehr erhöht werden. Um die Neubaustrecke des Semmering-Basistunnels im Bahnhof Mürzzuschlag in die Semmeringbahn einzubinden, wurden die Gleisanlagen adaptiert und erneuert. Insgesamt wurden 9 Kilometer Gleise verlegt, 31 Weichen eingebaut und 41.000 Tonnen Schotter verarbeitet. Der Umbau erfolgte unter laufendem Betrieb, unterteilt in rund 100 Bauphasen. Rund 160 Mio. Euro wurden in die Bauarbeiten im Portalbereich des SBT, in die Errichtung von Betriebsgebäuden, in die Erweiterung der Gleisanlagen, sowie in den Umbau und die Modernisierung des Bahnhofs investiert.[47] Bis 2030 soll der Tunnel in Betrieb gehen.[48][49]

Südbahnmuseum

Das Südbahnmuseum entstand zum 150-jährigen Jubiläum der Semmeringbahn und wurde am 10. Juni 2007 seiner Bestimmung übergeben. Unter dem Hauptthema "Über den Berg. Wien – Mürzzuschlag – Triest in 13 Stunden 4 Minuten" widmet sich die Ausstellung auf insgesamt rund 2200 Quadratmetern der Baugeschichte der Südbahn. Mehrere Lokomotiven der ÖBB sowie des Technischen Museums Wien sind als Leihgaben ausgestellt, unter anderem eine der klassischen Südbahn-Lokomotiven der Reihe SB 629. Außerdem sind viele Draisinen und Motorbahnwagen zu sehen, die für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten genutzt wurden.

Träger des Museums ist der im Jahr 2003 gegründete Verein Freunde der Südbahn.

Infoblick

Im Herbst 2019 wurde östlich des Südbahnmuseums eine Aussichtswarte (Holz-Stahl-Konstruktrion) errichtet, von wo man aus den SBT-Zulauf und das gesamte Bahnhofsareal überblicken und den Baufortschritt des Semmeringtunnels verfolgen kann.

Trivia

In seiner Kurzgeschichte "Verhängnisvolle Wartezeit" berichtet Arthur Achleitner über den standhaften Stationsvorsteher des Bahnhofs Mürzzuschlag, der den Sonderzug des österreichischen Kaisers entgegen den Wünschen des darüber sehr ungehaltenen Kaisers Franz Joseph I. nicht früher abfahren lässt, sondern sich strikt an den Fahrplan hält. Letztendlich wird dem Stationsvorsteher dafür – auf allerhöchste Anweisung – der Franz-Joseph-Orden verliehen.[50]

Literatur

  • Josef Dultinger: Die "Erzherzog-Johann-Bahn": Erste Eisenbahnverbindung der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien mit der Stadt und dem Adriahafen Triest. Verlag Dr. Erhard Rudolf, Rum 1985.
  • Mihály Kubinszky, Hans Peter Pawlik, Josef Otto Slezak: Architektur an der Semmeringbahn. Schöne Landschaft Schöne Bauten Schöne Lokomotiven. Verlag Josef Otto Slezak, Wien 1992.

Siehe auch

Commons: Bahnhof Mürzzuschlag – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. ÖBB Presse Eröffnung Bahnhof Mürzzuschlag. Mit der Fertigstellung des Bahnhofsgebäudes, des Personendurchgangs sowie der Bushaltestelle direkt beim Bahnhofsgebäude am Kaplanplatz steht den Reisenden jetzt eine moderne Mobilitätsdrehscheibe zur Verfügung. (abgerufen am 26.06.2024).
  2. Anton Adalbert Klein: Von den Anfängen des Eisenbahnbaues in Österreich. Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark, Jahrgang 55 (1964), S. 15, abgerufen am 29. November 2025.
  3. Südbahnmuseum, Rail Blog, Auszug aus der Mürzzuschlager Bahnhofschronik (abgerufen am 27.06.2024).
  4. Susanne Kühberger, Ernst Suppan: Mit Volldampf in den Süden. 150 Jahre Südbahn. Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb Mitarbeitermagazin, Drehscheibe 33, 2007, Seite 2 (abgerufen am 29.06.2024).
  5. Josef Dultinger: Die "Erzherzog-Johann-Bahn": erste Eisenbahnverbindung der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien mit der Stadt und dem Adriahafen Triest. Verlag Dr. Erhard Rudolf, Rum 1985, 1. Auflage, S. 42.
  6. Südbahnmuseum Blog: Die Eisenbahnerstadt Mürzzuschlag. Zum 100jährigen Jubiläum der Stadterhebung. Die erste Staatseisenbahn Österreichs (abgerufen am 26. November 2025).
  7. Anm.: Francesconi schlug Hofkammerpräsident Freiherr von Kübeck Carl Ghega als Bauleiter für die Semmeringbahn vor.
  8. Josef Dultinger: Die "Erzherzog-Johann-Bahn": erste Eisenbahnverbindung der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien mit der Stadt und dem Adriahafen Triest. Verlag Dr. Erhard Rudolf, Rum 1985, 1. Auflage, S. 38.
  9. Südbahn Museum online: Der Bahnhof von Mürzzuschlag. (abgerufen am 2. Dezember 2025).
  10. Anton Adalbert Klein: Von den Anfängen des Eisenbahnbaues in Österreich. Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark, Jahrgang 55 (1964), S. 15, abgerufen am 29. November 2025.
  11. badlwand.org: Die Geschichte der Badlwandgalerie (Memento vom 21. April 2009 im Internet Archive)
  12. Die Eisenbahn kommt nach Graz. Kleine Zeitung, 5. Februar 2011, archiviert vom Original am 11. Februar 2011;.
  13. Josef Dultinger: Die "Erzherzog-Johann-Bahn": erste Eisenbahnverbindung der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien mit der Stadt und dem Adriahafen Triest. Verlag Dr. Erhard Rudolf, Rum 1985, 1. Auflage, S. 42.
  14. Anm.: Laut Fahrordnung der k.k. Staatsbahnen ab Mürzzuschlag jeweils um 09:00 und 15:00 Uhr - Ankunft in Graz um 11:45 und 17:45 Uhr Gegenzug: Abfahrt in Graz um 08:15 Uhr, Ankunft in Mürzzuschlag um 11:45 Uhr.
  15. Anm.: 1910 betrug die Fahrzeit Wien - Triest noch ungefähr zehn Stunden, für 580 Kilometer.
  16. Südbahn im Wien Geschichte Wiki der Stadt Wien
  17. das digitale eisenbahn fotoarchiv (DEF) (Memento vom 23. Februar 2016 im Internet Archive) Mürzzuschlag
  18. Südbahnmuseum Blog: Die Eisenbahnerstadt Mürzzuschlag. Zum 100jährigen Jubiläum der Stadterhebung. Die erste Staatseisenbahn Österreichs (abgerufen am 26. November 2025).
  19. Anm.: Damaliger Personalstand lt. Almanach: ein Stationschef, ein Verkehrsassistent, fünf Verkehrseleven, ein Aushilfsbeamter, die Aufgaben der Arbeiter wurden nicht genau angeführt – bekannt sind: Verschieber, Weichensteller, Bremser und Hilfskräfte.
  20. Südbahnmuseum, Rail Blog, Auszug aus der Mürzzuschlager Bahnhofschronik (abgerufen am 27.06.2024).
  21. Susanne Kühberger, Ernst Suppan: Mit Volldampf in den Süden. 150 Jahre Südbahn. Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb Mitarbeitermagazin, Drehscheibe 33, 2007, Seite 2 (abgerufen am 29.06.2024).
  22. a b Alpenbahnen.net Die Neubergerbahn
  23. Verkehrswesen. Localbahn Neuberg–Mariazell. In: Oesterreichische Touristen-Zeitung / Österreichische Touristen-Zeitung / Österreichische Turisten-Zeitung / Österreichische Turistenzeitung, Jahrgang 1894, Nr. 5, 1. März 1894 (XIV. Jahrgang), S. 53, unten links. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/otz
  24. Anton Adalbert Klein: Von den Anfängen des Eisenbahnbaues in Österreich. Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark, Jahrgang 55 (1964), S. 19 (abgerufen am 29. November 2025).
  25. Mihaly Kubinsky, Hans Peter Pawlik, Josef Otto Slezak: Architektur an der Semmeringbahn. Schöne Landschaft Schöne Bauten Schöne Lokomotiven. Verlag Josef Otto Slezak, Wien 1992., S. 113.
  26. Südbahnmuseum, Rail Blog, Auszug aus der Mürzzuschlager Bahnhofschronik (abgerufen am 27.06.2024).
  27. Südbahnmuseum, Rail Blog, Auszug aus der Mürzzuschlager Bahnhofschronik (abgerufen am 27.06.2024).
  28. a b Neues Elektronisches Stellwerk für Mürzzuschlag. In: Zeit-maschine.at. Ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 4. September 2021.@1@2Vorlage:Toter Link/www.zeit-maschine.at (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
  29. REV Mürzzuschlag R5 – Radweg Mürzzuschlag Neuberg
  30. ARGUS Steiermark: Mürzzuschlag – Neuberg: Aus Nebenbahn wurde Edel-Radweg. Ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 4. September 2021.@1@2Vorlage:Toter Link/graz.radln.net (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
  31. Südbahnmuseum, Rail Blog, Auszug aus der Mürzzuschlager Bahnhofschronik (abgerufen am 27.06.2024).
  32. a b c d e f g Obersteirische Rundschau, 29./31. Mai 2019, Jg. 8, Nr. 11, S. 6–7
  33. a b c Bahnhof Mürzzuschlag erstrahlt in neuem Glanz. In: ORF.at. 26. Mai 2023, abgerufen am 26. Mai 2023.
  34. a b c ÖBB Infrastruktur SEMMERINGBASISTUNNEL NEU Verkehrsstation Mürzzuschlag Einreichoperat für das eisenbahnrechtliche Baugenehmungsverfahren (S. 10)
  35. ÖBB Presse Eröffnung Bahnhof Mürzzuschlag. Mit der Fertigstellung des Bahnhofsgebäudes, des Personendurchgangs sowie der Bushaltestellen direkt vor dem Bahnhofsgebäude am Kaplanplatz steht den Reisenden jetzt eine moderne Mobilitätsdrehscheibe zur Verfügung. (abgerufen am 26.06.2024).
  36. ÖBB Presse Eröffnung Bahnhof Mürzzuschlag. Mit der Fertigstellung des Bahnhofsgebäudes, des Personendurchgangs sowie der Bushaltestelle direkt beim Bahnhofsgebäude am Kaplanplatz steht den Reisenden jetzt eine moderne Mobilitätsdrehscheibe zur Verfügung. (abgerufen am 26.06.2024).
  37. oebb.at: Bahnhofsinformationen Bahnhof Mürzzuschlag (Memento vom 3. Januar 2016 im Internet Archive)
  38. Barrierrefreiheit am Bahnhof Mürzzuschlag. (PDF) In: oebb.at. Ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 4. September 2021.@1@2Vorlage:Toter Link/konzern.oebb.at (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
  39. Graz-Köflacher_Bahn_und_Busbetrieb#Mitarbeitermagazin_.28GKB-Drehscheibe.29–Drehscheibe der GKB (Memento vom 17. Oktober 2007 im Internet Archive) Die Südbahnstrecke (3. Teil)
  40. Anm.: Beim Bau des Aufnahmegebäudes wurde 1842 der größte antike Hortfund der Steiermark entdeckt. Der Mürzzuschlager Bürgermeister, Kleinschuster, notierte hierzu: „Auf dem Huberacker wurde ein Schmelztiegel voll mit römischen Gold- und Silbermünzen, über 100 Stück, gefunden. Die böhmischen Arbeiter verschenkten davon mit vollen Händen. Mir schickte man den Tiegel ins Haus als Rarität.“
  41. Südbahnmuseum, Rail Blog, Auszug aus der Mürzzuschlager Bahnhofschronik (abgerufen am 27.06.2024).
  42. Primärversorgungszentrum Mürzzuschlag. Abgerufen am 19. Dezember 2024.
  43. Eduard Saßmann: 4 Heizhäuser für Mürzzuschlag. In: Modellbahnwelt 5/2018, S. 70
  44. a b Südbahnmuseum Mürzzuschlag: Der Rundlokschuppen. Abgerufen am 4. September 2021.
  45. http://www.semmeringbahn.at/images/Semmeringbahn-Managementplan-Deutsch.pdf
  46. Südbahn-Museum: Vier Heizhäuser für Mürzzuschlag (abgerufen am 28. November 2025).
  47. Umweltverträglichkeitserklärung (Memento vom 28. Mai 2013 im Internet Archive) (PDF; 3,7 MB) Mai 2010, abgerufen am 7. Juli 2012.
  48. ÖBB INFRA: Aktuelles – Aktuelle Informationen rund um den Semmering-Basistunnel. Stand: November 2024. In: infrastruktur.oebb.at. November 2024, abgerufen am 29. November 2024.
  49. APA, red: Semmering-Basistunnel ist komplett fertig gegraben. In: www.derstandard.at. 29. November 2024, abgerufen am 29. November 2024 (österreichisches Deutsch).
  50. Arthur Achleitner: Geschichten aus den Bergen. Verhängnisvolle Wartezeit. In: Projekt Gutenberg-DE. Abgerufen am 8. Juli 2024.
Vorherige Station Südbahn Nächste Station
  R91   Spital am Semmering
Payerbach-Reichenau →


Vorherige Station S-Bahn Steiermark Nächste Station
Langenwang
← Bruck an der Mur
S9