Babystar

Film
Titel Babystar
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2025
Länge 98 Minuten
Produktions­unternehmen LiseLotte Films, ZDF Das Kleine Fernsehspiel
Stab
Regie Joscha Bongard
Drehbuch Nicole Rüthers, Joscha Bongard
Produktion Lisa Purtscher, Lotta Schmelzer
Musik Jonas Vogler
Kamera Jakob Sinsel
Schnitt Emma Holzapfel, Wolfgang Purkhauser
Besetzung

Babystar ist ein deutscher Spielfilm von Joscha Bongard, der 2025 auf dem 50. Toronto International Film Festival in der Sektion Discovery uraufgeführt wurde.

Der zwischen Satire und Drama mit Thriller-Elementen angelegte Film handelt von der 16-jährigen Luca Sommer (Maja Bons), die seit ihrer Geburt der Star des Social-Media-Business ihrer Eltern (Bea Brocks, Liliom Lewald) ist. Als ihre Eltern nach neuen Einnahmequellen suchen und sich entscheiden, ein weiteres Kind zu wollen, beginnt Luca zu rebellieren und versucht, aus dem Business auszusteigen.

Nach der Weltpremiere in Toronto folgte die europäische Premiere auf dem Zürich Film Festival[1] und die deutsche Premiere auf dem Filmfest Hamburg[2], sowie die Südamerika Premiere in São Paulo auf der Mostra[3]. Neben diversen weiteren Festivalteilnahmen gewann Babystar seinen ersten Preis auf den Biberacher Filmfestspielen.[4] Außerdem erhielt der Film den Baden-Württembergischen Filmpreis 2025 in der Kategorie Spielfilm.[5]

Babystar ist eine Produktion der LiseLotte Films in Ko-Produktion mit dem ZDF Das Kleine Fernsehspiel und entstand an der Filmakademie Baden-Württemberg.[6]

Handlung

Seit ihrer Geburt lebt Luca (16), online wie offline, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Als ihre Influencer-Eltern ein neues Kind planen, stürzt sie in eine tiefe Leere und beginnt zu begreifen, wie wenig von ihr selbst übrig ist.[7]

Produktion

Babystar wurde mit Fördermitteln der MFG Filmförderung und der Hessischen Filmförderung realisiert. Nicole Rüthers schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Joscha Bongard, der auch Regie führte. Lisa Purtscher und Lotta Schmelzer zeichneten als Produzentinnen verantwortlich und waren 2025 für den First Steps „No Fear“ Award nominiert.[8]

Der Dreh fand im Sommer 2024 in Ludwigsburg, Stuttgart und Sindelfingen statt. Als Hauptmotiv wurde das Elternhaus von Roland Emmerich bespielt.[9]

Vertrieb

Den Weltvertrieb übernimmt The Yellow Affair[10]. In Deutschland wird der Film 2026 von Across Nations in die Kinos gebracht, den österreichischen Verleih verantwortet Filmladen[11].

Einzelnachweise

  1. Babystar. Abgerufen am 3. Dezember 2025.
  2. https://www.filmfesthamburg.de/film-info/. Abgerufen am 3. Dezember 2025 (deutsch).
  3. 49ª Mostra Internacional de Cinema em São Paulo. Abgerufen am 3. Dezember 2025 (brasilianisches Portugiesisch).
  4. Barbara Schuster Blickpunkt:Film: „Mother’s Baby“ gewinnt Goldenen Biber. Abgerufen am 3. Dezember 2025.
  5. Heike Angermaier: „Babystar“ gewinnt Baden-Württembergischen Filmpreis. In: THE SPOT media & film. 8. Dezember 2025, abgerufen am 15. Dezember 2025.
  6. Babystar, Kinospielfilm, Drama, 2024-2025 | Crew United. Abgerufen am 3. Dezember 2025.
  7. Babystar. In: Joscha Bongard. Abgerufen am 3. Dezember 2025.
  8. Nominierte 2025. In: First Steps. Abgerufen am 3. Dezember 2025 (deutsch).
  9. Frank Heine Blickpunkt:Film: Kleines Fernsehspiel entsteht in Villa Emmerich. Abgerufen am 3. Dezember 2025.
  10. Mona Tabbara: Joscha Bongard’s child influencer satire ‘Babystar’ boarded for sales ahead of Toronto premiere. Abgerufen am 15. Dezember 2025 (englisch).
  11. Instagram. Abgerufen am 15. Dezember 2025.