Auszeichnungen des Österreichischen Schwarzen Kreuzes
Als Auszeichnungen des Österreichischen Schwarzen Kreuzes werden jene Ehrenzeichen bezeichnet, die das Österreichische Schwarze Kreuz (ÖSK) verleiht.
Geschichte
Das ÖSK betreut seit 1919 Soldatenfriedhöfe. Ein wichtiges Mittel, um diese Aufgabe zu finanzieren, sind die sog. „Allerheiligensammlungen“, bei denen Soldaten des Bundesheeres und andere Freiwillige auf Friedhöfen Spenden sammeln.
Um diese Sammler, aber auch andere verdiente Mitglieder und Nicht-Mitglieder, ehren zu können, wurde 1960 (nach anderen Quellen 1968) eine Verdienstauszeichnung gestiftet, die im Laufe der Jahre durch einige Klassen ergänzt wurde. Auch wurde das Band vereinheitlicht, sodass heute alle am Bande verliehenen Auszeichnungen des ÖSK am rot-weiß-roten Band mit schwarz-weißer Perkussion zur Verleihung gelangen.
Klassen
Das ÖSK verleiht insgesamt 11 Stufen seiner Auszeichnung, die unterteilt werden können in:
- Ehrenzeichen
- Ehrenkreuze
- Verdienstmedaillen
- Verdienstnadeln.
Die Verdienstnadel stellt eine Sonderform dar und kann nur im erweiterten Sinne zu den Ehrenzeichen des ÖSK gerechnet werden.
Insgesamt werden folgende Stufen verliehen:
- Großes Goldenes Ehrenzeichen mit dem Stern
- Großes Goldenes Ehrenzeichen
- Großes Ehrenzeichen
- Goldenes Ehrenzeichen
- Großes Ehrenkreuz
- Ehrenkreuz
- Verdienstmedaille Gold, Silber, Bronze
- Verdienstnadel Gold, Silber
Träger
Die Auszeichnungen werden v. a. an Soldaten des Bundesheeres verliehen. Da Tragegenehmigung für die Auszeichnung besteht und das Tragen allgemein praktiziert wird, sind die Auszeichnungen vergleichsweise häufig auf den Uniformen des Bundesheeres anzutreffen.
s. Kategorie:Träger einer Auszeichnung des Österreichischen Schwarzen Kreuzes