Aussagekonstanz

Aussagekonstanz ist in der Aussagepsychologie eine Grundvoraussetzung für die Überzeugung, dass Angaben, die sich auf ein bestimmtes Geschehen beziehen, einem tatsächlichen Erleben der untersuchten Person entsprechen.

Die Aussagekonstanz ergibt sich aus einem Vergleich von Aussagen derselben Person über denselben Sachverhalt zu unterschiedlichen Zeitpunkten.[1] Die Konstanz dieser Aussagen wird als Mindestanforderung für deren Wahrhaftigkeit angesehen.[2] Aussagen, die sich in zentralen Aspekten nicht widersprechen, gelten aber noch nicht als Glaubhaftigkeitsmerkmal.[3] Nur eine konstante Wiedergabe vieler nebensächlicher Details – insbesondere in einer Aussage über ein komplexes Ereignis – kann als Hinweis für Erlebnisbasiertheit der Aussage gelten, während gravierende Widersprüche in zentralen Inhalten einen Hinweis auf eine bewusste Falschaussage oder eine Erinnerungsverfälschung liefern können.[3]

Eine wissenschaftliche Konstanzanalyse stellt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ein wesentliches Element der aussagepsychologischen Begutachtung dar.[4] Das methodische Grundprinzip besteht darin, einen zu überprüfenden Sachverhalt so lange zu negieren, bis diese Negation mit den gesammelten Fakten nicht mehr vereinbar ist (sog. Null- oder Unwahrhypothese). Dann gilt die Alternativhypothese, nach der es sich um eine glaubhafte, also wahre Aussage handele.[5]

Empirische Evidenz

In einem Überblicksartikel trugen van Giezen et al. (2005) Studien aus vier verschiedenen Themengebieten zusammen, die für die Konstanz von Aussagen über persönlich relevante Ereignisse informativ sein könnten: Studien über Erlebnisse sexualisierter Gewalt, Studien über Erfahrungen in Kriegsgebieten, Studien über Flashbulb Memories und Experimentalstudien.[6]

Flashbulb Memories

Flashbulb Memories bezeichnen besonders lebhafte und subjektiv klare Erinnerungen an den Moment, in dem Menschen von einem unerwarteten und bedeutsamen Ereignis erfahren. Die zugrunde liegende Theorie geht davon aus, dass hohe emotionale Intensität, persönliche Relevanz und sozialer Austausch dazu beitragen, dass solche Erinnerungen als besonders stabil erlebt werden. Empirische Befunde zeigen jedoch, dass auch Flashbulb Memories konstruktiv sind und sich trotz hoher subjektiver Sicherheit im Detail verändern können. Vor diesem Hintergrund untersuchen zahlreiche Studien zu gesellschaftlich einschneidenden Ereignissen, etwa den Terroranschlägen vom 11. September 2001 oder der COVID-19-Pandemie, inwieweit solche Erinnerungen über die Zeit hinweg tatsächlich konsistent bleiben.

Die Studie Flashbulb and first-hand memories for campus closings due to COVID-19: consistency and change von Xuan et al. (2021) untersuchte die zeitliche Konstanz von Erinnerungen an die Schließung eines College Campus zu Beginn der COVID-19-Pandemie im März 2020. Ziel war es, die Stabilität dieser Erinnerungen mit der von Erinnerungen an ein alltägliches persönliches Ereignis zu vergleichen. Die Untersuchung folgte einem Längsschnittdesign mit zwei Messzeitpunkten im Abstand von etwa zwei Monaten. Die Teilnehmenden berichteten zu beiden Zeitpunkten in freien Erzählungen episodische Details zu beiden Ereignissen. Die Konstanz der Erinnerungen wurde anhand der Übereinstimmung einzelner Details zwischen den Messzeitpunkten bewertet. Die Ergebnisse zeigten, dass Erinnerungen an die Campus-Schließung signifikant konsistenter waren als Erinnerungen an das persönliche Kontrollereignis. Dieser Unterschied wies einen großen Effekt auf. Die erhöhte Konstanz zeigte sich sowohl im Gesamtwert als auch auf Ebene einzelner Erinnerungsdetails. Die Autor*innen interpretieren die Befunde als Hinweis darauf, dass das Campus-Closing Merkmale besonders stabiler Erinnerungen aufweist. Gleichzeitig betonen sie, dass hohe Konsistenz nicht mit objektiver Genauigkeit gleichzusetzen ist.[7]

In einer Studie aus dem Jahr 2008 von Giosan et al. wurde die Erinnerungskonstanz unter Restaurierungsarbeiter*innen erhoben, welche am 11. September am World Trade Center unterstützt haben. Dabei haben die Arbeiter*innen ca. 5-7 Monate nach dem Ereignis, sowie ein Jahr nach dem ersten Erhebungszeitpunkt einen Fragebogen ausgefüllt, bei dem Aspekte erfragt wurden, die spezifisch für die Arbeit am Standort waren, welche mit ja/nein beantwortet werden konnten. Um die Erinnerungskonstanz zu ermitteln haben die Forschenden einen Memory Change Score berechnet, welcher sich aus der Differenz der Anzahl der befürworteten Items zum 1. Messzeitpunkt und der Anzahl der befürworteten Items zum 2. Messzeitpunkt bilden lässt. Es fand sich ein signifikanter Unterschied zwischen den Antworten zum ersten Zeitpunkt und den Antworten zum zweiten Zeitpunkt. Die Anzahl der befürworteten Items hat sich erhöht. 62,9% der Befragten hatten zum zweiten Messzeitpunkt mehr befürwortete Items und konnten sich dementsprechend an mehr „erinnern“. Im Mittel gab es eine Änderungsrate von 20,5%.Trotz dieser Ergebnisse muss berücksichtigt werden, dass das Ereignis 9/11 nicht nur einmalig, sondern wiederholt, in den Medien berichtet wurde. Welche Effekte diese Medienberichte auf die Erinnerungskonstanz haben, ist jedoch unklar.[8]

Die Studie „Changes in trauma memory and posttraumatic stress“ von Dekel und Bonanno (2013) untersuchte Veränderungen traumabezogener Erinnerungen bei Überlebenden der Anschläge auf die World Trade Center-Türme zu zwei Zeitpunkten, 7 und 18 Monate nach dem Ereignis. Insgesamt wurden 49 Teilnehmende mithilfe standardisierter Fragebögen befragt; bei 30 der Teilnehmenden lagen zusätzlich Daten aus einem freien Interview vor. Im Traumagedächtnis-Fragebogen gaben die Teilnehmenden auf einer Skala von 0 bis 3 an, ob sie Leichen, schwer verletzte Menschen und getötete Menschen gesehen haben. Der subjektive Teil des Fragebogens fragte die Teilnehmenden nach der wahrgenommenen körperlichen Gefahr und emotionalen Belastung während des Ereignisses auf einer 5-stufigen Skala. Dabei berichteten 53,1 % der Teilnehmenden zu beiden Messzeitpunkten identische objektive Erinnerungen. Die subjektive Bewertung des Ereignisses veränderte sich bei 93,9 % der Teilnehmenden zwischen dem ersten und dem zweiten Messzeitpunkt. Obwohl auch Erhöhungen häufig vorkamen (57,1%), war die Verringerung der Erinnerungsbewertungen noch weiter verbreitet (71,4%).[9]Die Ergebnisse waren zudem stark von dem Verlauf der posttraumatischen Belastung abhängig. So erinnerten widerstandsfähige und sich erholende Menschen ihre Erfahrungen als weniger traumatisch, indem sie negative Bewertungen des Ereignisses herabstuften. Im Gegensatz dazu trat diese natürliche Herabstufung der Erinnerung bei einer chronischen posttraumatischen Belastung nicht auf.

Erfahrung in Kriegsgebieten

Erfahrungen in Kriegsgebieten stellen sich als relevant für die Aussagekonstanz heraus, da ihnen ein erhöhtes Risiko für traumatische Erlebnisse und ein hohes Stressniveau zugeschrieben wird. Die Gedächtnispsychologie geht davon aus, dass Berichte über traumatische Erlebnisse zu zwei Zeitpunkten voneinander abweichen können[10], womit sie eine Brücke zum juristischen Kontext bilden. Studien berichten meist über das Erleben von Kampfhandlungen, Gewalt oder Flucht, wobei Erinnerungen über die Zeit in Intensität und Inhalt variieren.

In der Längsschnittstudie von Mollica et al. aus dem Jahre 2007 wurden 376 bosnische Geflüchtete zu traumatischen Erinnerungen befragt. Hierfür wurde ein standardisiertes Interview zu zwei Testzeitpunkten (1996 und 1999) durchgeführt, bei dem die ProbandInnen beantworten mussten, ob sie bestimmte traumatische Ereignisse erlebt haben oder nicht. In den Ergebnissen zeigt sich, dass die Gesamtzahl der erinnerten Ereignisse relativ stabil über die zwei Testzeitpunkte hinweg ist (sank im Schnitt von 6,65 auf 6,10 angegebene Ereignisse), es gibt aber einen leichten Trend der zeigt, dass im Follow-up weniger traumatische Ereignisse berichtet werden als vorher. Die ForscherInnen erklären dies durch psychische Heilung, Resilienz und den Wunsch der ProbandInnen "das Vergangene ruhen zu lassen". Trotz der relativ stabilen Anzahl an berichteten Ereignissen gibt es innerhalb der angegebenen Ereignisse weniger Stabilität, denn 98.9% veränderten mindestens eine Antwort, 80% mehr als drei. Hierfür erklären die AutorInnen als Grund, dass soziale Stigmata oder sehr belastende Ereignisse das Antwortverhalten durch beispielsweise Scham beeinflussen können. Schließlich ist nicht ersichtlich was die ProbandInnen tatsächlich erinnern, sondern nur was sie berichten. Insgesamt ist die Grundstruktur der berichteten traumatischen Erinnerungen stabil, die Details aber stark veränderlich, wobei es eine erhöhte Inkonstanz zugunsten von "Wenigerberichten" gibt. Die Studie gibt Einblicke in die Konsistenz traumatischer Erinnerungen und bringt somit wichtige Erenntnisse auch im Blick auf die juristische Relevanz der Aussagekonstanz.[11]

King et al. untersuchten 2000 die Frage, inwiefern sich Stressorberichte von Veteran:innen des Golfkrieges innerhalb von anderthalb bis zwei Jahren verändern. Die 2942 US-Army-Soldaten, die zuvor in der Golfregion von Fort Devens stationiert waren, wurden unter anderem mit der Laufer Combat Exposure Scale (angepasst an die spezifischen Gegebenheiten des Golfkrieges) befragt, wobei sie einem dichotomen Antwortformat folgten. Diesen Selbstauskunftsfragebogen füllten die Veteran:innen zunächst innerhalb von fünf Tagen nach ihrer Rückkehr in die USA (T1) und erneut 18 bis 24 Monate danach (T2) aus. Deskriptive und bivariate Analysen ergaben, dass die Durchschnittswerte der berichteten Stressorbelastung von T1 zu T2 signifikant anstiegen, während der Stabilitätskoeffizient mit r = 0,73 hoch blieb. Das bedeutet, dass die bei T1 berichteten Belastungen tendenziell auch zu T2 berichtet wurden. Konstant über alle Items hinweg blieben 9 % der Stichprobe, während 94 % sechs oder weniger ihrer Antworten zu T2 änderten. Bezogen auf die Anzahl der Items im Fragebogen entspricht dies durchschnittlich etwa drei Änderungen pro Person, was von den Autor:innen als relativ geringe Änderungsfrequenz eingeschätzt wird. Eine differenzierte Betrachtung der Itemebene zeigt jedoch, dass bei bestimmten Items - auch jene, die potenziell besonders distinkte und somit saliente Erlebnisse beschreiben - besonders viele Befragte ihre Zustimmung änderten. So ziehen 25%  ihr „Ja“ bei dem Item „See..troops killed or wounded?“ (Item 3) retrospektiv zurück. King et al. weisen darauf hin, dass bei entsprechenden Formulierungen die Aussage ambig verstanden worden sein könnten, etwa im Hinblick auf die Identität der Truppen. Zudem fanden sich überwiegend Veränderungen von „Nein“ zu „Ja“. Die Autor:innen diskutieren, ob die Tendenz, retrospektive traumatische Berichte zu amplifizieren, weniger den tatsächlichen Abruf von Erlebnissen widerspiegele, sondern eher mit dem Schweregrad von PTBS-Symptomen assoziiert seien, was sie im Sinne eines „motivated recall“ interpretieren. Insgesamt verdeutlichen die Ergebnisse, dass - trotz hoher statistischer Stabilität auf Aggregatebene - retrospektive Stressorberichte auf Itemebene systematischen Veränderungen unterliegen können, was die Aussagekonstanz solcher Selbstauskünfte potentiell einschränkt.[12]

 Eine weitere Studie zur Aussagekonstanz bei Kriegserfahrungen (Engelhard et al., 2008) untersuchte die Gedächtniskonstanz niederländischer Soldat*innen, die an einem Auslandseinsatz im Iraq beteiligt waren. In der longitudinal angelegten Untersuchung wurden die Soldat*innen zu drei Messzeitpunkten (vier Monate vor Einsatz, fünf Monate und 15 Monate nach dem Einsatz) mit standardisierten Fragebögen unter Anderem zu potenziell traumatischen Erlebnissen befragt und die Übereinstimmung ihrer Angaben analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass zentrale Aspekte der berichteten Ereignisse, wie das Auftreten bestimmter belastender Situationen, über die Zeit hinweg weitgehend konstant erinnert wurden, während beim Berichten wie etwas erlebt wurde eine geringere Übereinstimmung festzustellen war. Zudem ergab sich, dass der Grad der Aussagekonstanz nicht systematisch mit der Intensität der berichteten Belastung oder mit Symptomen posttraumatischer Belastung zusammenhing. Es fand sich allerdings, dass zum Beispiel bei 80% der Versuchspersonen etwas nur am ersten Befragungszeitpunkt nach Kriegseinsatz berichtet wurde und 70% mindestens ein Item nur am zweiten Befragungszeitpunkt nach Kriegseinsatz als erlebt berichten. In diesen Abweichungen ließen sich in dieser Studie kein systematisches Muster erkennen. Die Studie liefert damit empirische Hinweise darauf, dass Abweichungen in späteren Aussagen zu traumatischen Kriegserfahrungen auftreten können, ohne dass dies notwendigerweise auf Unzuverlässigkeit oder mangelnde Glaubwürdigkeit der Aussagen schließen lässt.[13]

Die Studien zu diesem Themenbereich zeigen ähnliche Ergebnismuster, wobei aber gewisse Limitationen die Generalisierbarkeit einschränken. So konnte keine der drei Studien überprüfen, ob das Berichtete wirklich erlebt wurde. Zudem gibt es in jedem der ausgewählten Konflikte kriegsspezifische Gegebenheiten, die möglicherweise die Ergebnisse verzerren. Deshalb ist es bei diesem Thema besonders wichtig, alle Studienergebnisse in ihrem respektiven Kontext zu bewerten. Durch Austauschprozesse zwischen den Befragten und einer zweiten Partei. So können neue Informationen nach der Erhebung zu T1 an den oder die befragte Person gelangen, sei es über Medienberichte oder die Kommunikation mit anderen Beteiligten. Die neuen Informationen, bzw. die Einbettung dieser Informationen in einen neuen Kontext beeinflussen möglicherweise das Antwortverhalten zu T2. Schlussendlich bietet die Forschung in diesem Bereich wichtige Erkenntnisse für die Konstanz von Aussagen. Diese kann sich je nach Untersuchungskontext verändern und muss aufgrund dessen weiterhin erforscht werden.

Experimentalstudien

Auch Experimentalstudien bieten die Möglichkeit, Konstanz zu erforschen. Vorteil ist dabei die Kontrollierbarkeit der "ground truth", also der objektiven Geschehnisse, die erinnert werden sollen. Somit kann zusätzlich zur Konstanz der Grad der Richtigkeit der erbrachten Aussagen untersucht werden. Allerdings geht eine solche Vorgehensweise auch mit niedrigerer emotionaler Betroffenheit der Versuchspersonen einher, wodurch die Ergebnisse womöglich nicht auf die Erinnerung von Personen mit traumatischen Erlebnisse o.Ä. generalisierbar sind.[6][14]

In einer Experimentalstudie von Smeets et al. (2004) wurden 44 Versuchspersonen nach Schauen eines zweiminütigen Films über einen versuchten Autodiebstahl nach 30 Minuten und nach 2 Wochen aufgefordert, so viele Details wie möglich wiederzugeben. Die Konstanz zwischen diesen beiden Berichten war hoch und Inkonstanzen (im Durchschnitt 7.55) zum Großteil auf ausgelassene, nicht auf veränderte Details zurückzuführen. Die berichteten Aussagen waren also im hohen Maße korrekt, aber unvollständig. So wurden von 43 möglichen Details im ersten Bericht durchschnittlich 20.64, im zweiten 18.82 berichtet. Diese Veränderung war signifikant. Es wurde allerdings kein statistischer Zusammenhang von Konstanz zu Genauigkeit oder zu Vollständigkeit gefunden. In einer Follow-up-Studie wurden diese Ergebnisse mit einem emotional aufwühlenderem Video repliziert. Insgesamt zeigte sich eine hohe Konstanz der Aussagen bei hoher Genauigkeit und signifikant weniger berichteten Details. Inkonstanz stellte hier keinen Prädiktor für Falschaussagen dar.[14]

Literatur

  • Johannes Makepeace: Tücken der Glaubhaftigkeitsbegutachtung. Gibt es einen Ausweg aus dem Aussage-gegen-Aussage-Dilemma? Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik 2021, S. 489–498, PDF.
  • Renate Volbert, Nathalie Brackmann, Elsa Gewehr, Luise Greuel, Anja Kannegießer, Andreas Mokros, Michaela Pfundmair, Kristina Suchotzki, Jonas Schemmel: Falsche Prämissen und eine vertane Chance – Replik auf die „Expertise“ zur Methode der forensischen Glaubhaftigkeitsbegutachtung (Fegert, Gerke, Kliemann, Pusch, Rixen & Sachser, 2024). Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie 2025, S. 204-215, PDF.
  • Jörg M. Fegert, Jelena Gerke, Andrea Kliemann, Martin Pusch, Stephan Rixen, Cedric Sachser: Die Methode der forensischen Glaubhaftigkeitsbegutachtung im deutschen Sprachraum – Ein interdisziplinäres Plädoyer für eine kritische Bestandsaufnahme zur Anwendung der sogenannten „Nullhypothese“ in unterschiedlichen Verfahrenskontexten. Herausgegeben vom Arbeitsstab der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin, 2024, PDF.
  • Aussagebeurteilung. In: Renate Volbert, Max Steller (Hrsg.): Handbuch Rechtspsychologie Band 9, Hogrefe Verlag, 2008, S. 287–399.

Einzelnachweise

  1. Susanna Niehaus: Aussagekonstanz im Dorsch Lexikon der Psychologie. 2021 (hogrefe.com [abgerufen am 10. Dezember 2025]).
  2. Luise Greuel, Susanne Offe, A. Fabian, Peter Wetzels, T. Fabian, H. Offe, Michael Stadler: Glaubhaftigkeit der Zeugenaussage: die Praxis der forensisch-psychologischen Begutachtung. Beltz, PsychologieVerlagsUnion, Weinheim 1998, ISBN 3-621-27398-0.
  3. a b Renate Volbert, Klaus-Peter Dahle: Forensisch-psychologische Diagnostik im Strafverfahren (= Kompendien psychologische Diagnostik). Hogrefe, Göttingen 2010, ISBN 978-3-8017-1460-4.
  4. BGH, Urteil vom 30. Juli 1999 - 1 StR 618/98
  5. Rainer Balloff: Das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 30. Juli 1999 zur Frage der wissenschaftlichen Anforderungen an aussagepsychologische Begutachtungen (Glaubhaftigkeitsgutachten) und die Folgen für die Sachverständigentätigkeit. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 2000, S. 261–274.
  6. a b Anne E. van Giezen, Ella Arensman, Philip Spinhoven, Gezinus Wolters: Consistency of memory for emotionally arousing events: A review of prospective and experimental studies. In: Clinical Psychology Review. Band 25, Nr. 7, 1. November 2005, ISSN 0272-7358, S. 935–953, doi:10.1016/j.cpr.2005.04.011 (sciencedirect.com [abgerufen am 8. Januar 2026]).
  7. Yan Xuan, Mackenna Greenberg, Sharda Umanath, Jennifer H. Coane: Flashbulb and first-hand memories for campus closings due to COVID-19: consistency and change. In: Memory. Band 33, Nr. 1, 2. Januar 2025, ISSN 0965-8211, S. 84–99, doi:10.1080/09658211.2024.2404499 (tandfonline.com [abgerufen am 15. Januar 2026]).
  8. Cezar Giosan, Loretta Malta, Nimali Jayasinghe, Lisa Spielman, JoAnn Difede: Relationships between memory inconsistency for traumatic events following 9/11 and PTSD in disaster restoration workers. In: Journal of Anxiety Disorders. Band 23, Nr. 4, 1. Mai 2009, ISSN 0887-6185, S. 557–561, doi:10.1016/j.janxdis.2008.11.004 (sciencedirect.com [abgerufen am 15. Januar 2026]).
  9. Sharon Dekel, George A. Bonanno: Changes in trauma memory and patterns of posttraumatic stress. In: Psychological Trauma: Theory, Research, Practice, and Policy. Band 5, Nr. 1, Januar 2013, ISSN 1942-969X, S. 26–34, doi:10.1037/a0022750 (apa.org [abgerufen am 15. Januar 2026]).
  10. Anne E. van Giezen, Ella Arensman, Philip Spinhoven, Gezinus Wolters: Consistency of memory for emotionally arousing events: A review of prospective and experimental studies. In: Clinical Psychology Review. Band 25, Nr. 7, 1. November 2005, ISSN 0272-7358, S. 935–953, doi:10.1016/j.cpr.2005.04.011 (sciencedirect.com [abgerufen am 8. Januar 2026]).
  11. Richard F. Mollica, Kathleen Rey Caridad, Michael P. Massagli: Longitudinal study of posttraumatic stress disorder, depression, and changes in traumatic memories over time in Bosnian refugees. In: The Journal of Nervous and Mental Disease. Band 195, Nr. 7, Juli 2007, ISSN 0022-3018, S. 572–579, doi:10.1097/NMD.0b013e318093ed2c, PMID 17632247 (nih.gov [abgerufen am 14. Januar 2026]).
  12. Daniel W. King, Lynda A. King, Darin J. Erickson, Mina T. Huang, Erica J. Sharkansky, Jessica Wolfe: Posttraumatic stress disorder and retrospectively reported stressor exposure: A longitudinal prediction model. In: Journal of Abnormal Psychology. Band 109, Nr. 4, November 2000, ISSN 1939-1846, S. 624–633, doi:10.1037/0021-843X.109.4.624 (apa.org [abgerufen am 14. Januar 2026]).
  13. Iris M. Engelhard, Marcel A. van den Hout, Richard J. McNally: Memory consistency for traumatic events in Dutch soldiers deployed to Iraq. In: Memory. Band 16, Nr. 1, Januar 2008, ISSN 0965-8211, S. 3–9, doi:10.1080/09658210701334022 (tandfonline.com [abgerufen am 14. Januar 2026]).
  14. a b Tom Smeets, Ingrid Candel, Harald Merckelbach: Accuracy, Completeness, and Consistency of Emotional Memories. In: The American Journal of Psychology. Band 117, Nr. 4, 2004, ISSN 0002-9556, S. 595–609, doi:10.2307/4148994 (jstor.org [abgerufen am 16. Januar 2026]).