Auslandsschadenschutz

Der Auslandsschadenschutz ist eine Zusatzversicherung in deutschen Kfz-Haftpflichtversicherungen.

Dieser greift, wenn man im Ausland mit dem Auto unverschuldet in einen Unfall verwickelt wird. Durch diesen Zusatzbaustein kann sich der Geschädigte an seine eigene Kfz-Versicherung wenden und wird nach deutschen Schadensersatzrecht reguliert. Vorteile sind unter anderem, dass man sich nicht mit dem ausländischen Kfz-Haftpflichtversicherer auseinandersetzen muss, sondern man sich an seine eigene Versicherung wenden kann und die eigenen in der Kfz-Haftpflicht vereinbarten Deckungssummen gelten. Dadurch wird auch eine evtl. anfallende Differenz zu den unterschiedlichen Deckungssummen im Ausland übernommen.[1][2] Der Unfall wird durch den eigenen Kfz-Versicherer mit den ausländischen Versicherer reguliert.[3]

Eine Rückstufung in der SF-Klasse erfolgt bei Inanspruchnahme des Auslandsschadenschutzes nicht.[4]

Einzelnachweise

  1. Auslandsschadenschutz Kfz: Was ist das? Ist er sinnvoll? Verivox, abgerufen am 9. Oktober 2025 (deutsch).
  2. Audi Versicherung | Audi Deutschland. Audi Versicherung, abgerufen am 9. Oktober 2025 (deutsch).
  3. Kfz-Versicherung: Alles was Sie über die Kfz-Versicherung wissen müssen. Stiftung Warentest, 31. Mai 2022, abgerufen am 9. Oktober 2025 (deutsch).
  4. Auslandsschadenschutz. ADAC Versicherung, abgerufen am 9. Oktober 2025 (deutsch).