August Büchse
August Büchse (* 5. August 1872 in Steinschönau, Österreich; † 26. Februar 1934 in Philadelphia, Pennsylvania, USA) war ein deutsch-amerikanischer Komponist.
Leben
Sein Vater war Florian Büchse, der beim Umzug in die USA bereits verstorben war. Über die Mutter ist nichts bekannt.
Büchse emigrierte am 1. September 1892 in die USA. Dort lernte er die aus Bayern stammende Kunicunda Schubert (1876–1924) kennen, die 1894 in die USA emigriert war. Sie heirateten am 20. November 1896 in Delaware und hatten drei Kinder.
Laut der „History of Trenton“ hat Büchse einige Zeit die „Liederkranz Singing Society“ in Trenton geleitet.[1]
In Pennsylvania war Büchse unter anderem Chorleiter für Männerchor. Von ihm stammen daher einige Kompositionen für Männerchor.[2]
Kompositionen
Im „Catalog of Title Entries of Books Etc. Oct 2-Dec 31 Fourth Quarter 1902 by Library of Congress“[2] werden folgende Werke angegeben:
- Heimkehr (1902)
- Mozarts Tod (1902)
- O süße Heimat (1902)
- Sicilianisches Volkslied (1902)
- Wir wandern seligen Herzens (1902)
- Zuversicht (1902)
Im „Musikalisch-literarischen Monatsbericht“ von 1921[3] und 1923[4] werden folgende Werke angegeben:
- Das Elternhaus: Wo's Dörflein traut zu Ende geht (~1920)
- Freiheitsklänge: Hell ertönt ein mächtger Sang
- Mein Freiheitssang: Frei, wie der Adler in den Lüften
- Rosel vom Schwarzwald: Im Schwarzwald wohnt ein Köhlerkind
Weblinks
- Literatur von und über August Büchse im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- August Büchse bei findagrave.com
Einzelnachweise
- ↑ https://archive.org/details/historyoftrenton00unse/page/842/mode/2up?q=Büchse History of Trenton Page 843
- ↑ a b https://archive.org/details/catalogoftitleen1902li/page/1436/mode/2up?q=Büchse Pages 722, 723
- ↑ https://archive.org/details/Musikalisch-literarischerMonatsbericht1921/page/n205/mode/2up?q=%22Dörflein+traut+zu+Ende%22 Page n205
- ↑ https://archive.org/details/Musikalisch-literarischerMonatsbericht1923/page/n143/mode/2up?q=%22Dörflein+traut+zu+Ende%22 Page n144