Arp Kovacs

Arpad „Arp“ Kovacs (* 19. August 1948 in Rumänien; † 6. Juli 2023 in Frankfurt am Main) war ein rumänisch-israelisch-deutscher Maler und Bildhauer der zeitgenössischen Kunst. Er verband abstrakte und figurative Elemente und schuf ein umfangreiches Œuvre aus Malerei, Zeichnungen, Mixed-Media-Arbeiten und Skulpturen.

Leben

Arpad Kovacs wurde 1948 in einem rumänischen Dorf als zweites Kind von Lehrereltern geboren. Schon früh zeigte sich seine Leidenschaft für das Zeichnen; mit elf Jahren besuchte er eine Kunstschule. Die Kindheit in ländlicher Umgebung mit strenger Erziehung und zwölf Jahre in einem Internat prägten seine pragmatische Lebensauffassung.

Nach dem Abitur studierte er an der Universität Cluj Bildende Kunst und schloss 1973 mit dem Master of Fine Arts (MFA) ab. Anschließend unterrichtete er elf Jahre lang Kunst und beteiligte sich an regionalen Kunstausstellungen.

1985 emigrierte Kovacs nach Israel, wo er als freischaffender Künstler arbeitete und sich rasch in die Kunstszene integrierte. 1995 zog er aus persönlichen Gründen nach Frankfurt am Main. Dort widmete er sich theoretischen Studien und experimenteller Malerei. 2004 und 2005 präsentierte er Arbeiten in der Galerie „984 Stunden“ in Frankfurt.

Arpad Kovacs verstarb am 6. Juli 2023 in Frankfurt am Main.

Ausstellungen (Auswahl)

Rumänien

  • 1967: Art Gallery, Brașov
  • 1974: National Museum, Sighet
  • 1974–1983: Annual Salon, Frauenbach
  • 1975: Fine Art Gallery, Frauenbach
  • 1976: Art Foundation Galerie, Kronstadt
  • 1978: Radio Gallery, Klausenburg
  • 1983: Art Museum, Klausenburg
  • 1983: National Gallery, Bukarest

International

  • 1980: International Exhibition, Sandomierz, Polen
  • 1982: Rokus Museum, Gyula, Ungarn
  • 1988: Galerie Rodin, St. Louis, USA
  • 1991: Galerie Turnberry, Miami, USA

Israel

  • 1985: Holon Museum
  • 1986: Bat-Yam Museum
  • 1989: Petah Tikvah Museum
  • 1990: Rosenfeld Gallery, Tel Aviv

Deutschland

  • 2004: Galerie „984 Stunden“, Frankfurt am Main
  • 2005: Galerie „984 Stunden“, Frankfurt am Main

Werke (Auswahl)