Arno Krijger
Arno Krijger (* 1972) ist ein niederländischer Jazzmusiker (Hammondorgel, auch Komposition).
Leben und Wirken
Krijger, der in Terneuzen aufwuchs, wurde stark durch seinen Vater, einen Gitarristen und Hammondfan, beeinflusst, mit dem er zahlreiche Konzerte im lokalen Jazzclub besuchte, bevor er dort mit 14 Jahren erstmals auftrat. Früh von Jimmy Smith und später von Larry Young und Larry Goldings beeinflusst, studierte er Musik am Konservatorium in Tilburg.[1]
Krijger, der zunächst auch Funk und Fusion spielte,[2] legte 1998 sein Debütalbum vor, dem rasch weitere Alben folgten. Mit Stefan Lievestro, Jesse van Ruller und Hans van Oosterhout sowie zeitweilig Jasper Blom bildete er Mona Lisa Overdrive. 2007 nahm er im Lewinsky Quartet mit Rolf Delfos, Anton Goudsmit und Pascal Vermeer für Challenge Records International auf.[1]
Der Posaunist Nils Wogram wechselte Krijger 2012 in sein Nostalgia-Trio mit Schlagzeuger Dejan Terzic ein, mit dem er regelmäßig auf Tour ging und Alben wie Nature,[3] Things We Like to Hear[4] oder The Walk[5] veröffentlichte.
Seit 2011 arbeitet Krijger zudem im Trio Onoda mit dem Gitarristen Michiel Stekelenburg und Jasper van Hulten, mit dem er auf dem North Sea Jazz Festival auftrat und bisher zwei Alben vorlegte. Mit Salle de Jonge und Thomas Pol bildete er Robotkiller. Florian Arbenz holte ihn in sein Trio mit Greg Osby, das 2024 auch auf Tournee ging.[2] Weiterhin arbeitete er mit Paul van Kemenade und mit Nueva Manteca.
Diskographische Hinweise
- James Scholfield, Arno Krijger, Billy Hart: All Stations (Challenge Jazz 2003)
- Dick de Graaf, Pascal Vermeer, Arno Krijger: Out of the Blues – Celebrating the Music of Oliver Nelson (Soundroots Records 2012)
- Arbenz X Krijger / Osby: Conversation #9: Targeted (Florian Arbenz Hammer Recordings 2023)
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b Arno Krijger. In: International Archives for the Jazz Organ. Abgerufen am 27. September 2025 (englisch).
- ↑ a b Karl Leitner: Osby – Arbenz – Krijger. In: Birdland Neuburg/Donaukurier. 20. April 2024, abgerufen am 27. September 2025.
- ↑ Michael Rüsenberg: Nils Wogram Nostalgia Nature ******. In: jazzcity.de. 1. April 2015, abgerufen am 27. September 2025.
- ↑ Ferdinand Dupuis-Panther: Nils Wogram Nostalgia Things We Like to Hear. In: jazzhalo.be. 2019, abgerufen am 27. September 2025.
- ↑ Hans-Jürgen Schaal: Nils Wogram Nostalgia The Walk. In: Jazz thing. 14. August 2025, abgerufen am 27. September 2025.