Armin-Knab-Gymnasium
| Armin-Knab-Gymnasium | |
|---|---|
| Schulform | sprachliches und naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium |
| Schulnummer | 0136 |
| Gründung | 1871 |
| Adresse | Kanzler-Stürtzel-Straße 15 97318 Kitzingen |
| Land | Bayern |
| Staat | Deutschland |
| Koordinaten | 49° 43′ 51″ N, 10° 9′ 33″ O |
| Träger | Landkreis Kitzingen[1] |
| Schüler | 838 (Schuljahr 2024/25)[2] |
| Lehrkräfte | 64 (Schuljahr 2024/25)[2] |
| Leitung | Kristina Kurz |
| Website | armin-knab-gymnasium.de |
Das Armin-Knab-Gymnasium ist ein koedukatives sprachliches und naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium in Kitzingen. Es ist das einzige Gymnasium im Stadtgebiet Kitzingen und befindet sich im Mühlberggebiet, etwa einen Kilometer vom Altstadtkern entfernt, in der Nähe des Mains. Das Gymnasium ging aus einer Klosterschule hervor, die bereits vor mehr als 1250 Jahren gegründet wurde. Benannt ist es nach dem Komponisten Armin Knab.
Chronik (Auszug)
- Klosterschule der Benediktinerinnen (ca. 745–1544)
- Klosterschule der Ursulinen (1660–1802)
- Katholische Lateinschule 19. Jahrhundert (1807–1872)
- Protestantische Lateinschule 19. Jahrhundert (?–1871)
- Königliche Lateinschule und Progymnasium (1872–1924)
- Oberrealschule und Gymnasium (seit 1924)
- Am 14. März 1966 nach Armin Knab (1881–1951) in Armin-Knab-Gymnasium umbenannt.
Die Schule hat sich aufgrund von Schüler-, Eltern- und Lehrerinitiativen in den verschiedensten Belangen weiterentwickelt. So wurde eine Teestube initiiert (und 2006 wieder geschlossen), eine Zentralbibliothek, ein Musikcomputerraum, ein Schulgarten mit Streuobstwiese und Bienenvölkern. Zudem wurde die Turnhalle so erweitert, dass sie als Theater- und Konzertsaal verwendbar ist. Wegen zu geringem Interesse wird kein humanistischer Zweig mit Altgriechisch mehr angeboten.
Schulgelände
Das Gebäude ist in einem Rechteck angelegt, so dass sich in der Mitte des Hauses ein Atrium befindet. Die Turnhalle besteht aus zwei Sälen, wobei Räumlichkeiten im ersten Stock für den Musikunterricht genutzt werden. Die Räume unter den Turnhallen werden für Heiztechnik, Theatergruppe und Werkunterricht genutzt. Von den Schülern wird außerdem ein Schulgarten betreut. Im Atrium steht eine Bronzebüste des Namensgebers Armin Knab.
Besonderheiten
Ab der elften Klasse kann man Spanisch anstatt der ersten Fremdsprache wählen, wobei diese bis zum Abitur belegt werden muss (sogenannte spät beginnende Fremdsprache).
In der sogenannten Einführungsklasse, die parallel zur „regulären“ 11. Jahrgangsstufe läuft, können sich die Schüler, die mit Mittlerer Reife nach der 10. Klasse von Real-, Wirtschafts- oder Mittelschulen ans Armin-Knab-Gymnasium kommen, auf die 12. und 13. Jahrgangsstufe (Qualifikationsstufe) vorbereiten.
Musik und Theaterspiel spielen im AKG eine große Rolle. Die Schule bietet eine Ganztagsbetreuung mit Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und Freizeitaktivitäten, wie Tanzworkshop, Sport, Meditationstraining oder Lesen.
Projekte
- Colorado-Austausch
- Bläserklasse
- Bilingual Geography
- Facharbeitspräsentation 2008
- Posadas
- Berufsvorbereitung
- AKGler in Finnland
- Bundesweites Literaturprojekt
- Armin trifft Olympia
- Konfliktlotsen
- Schulgarten
- Praktika in der neunten Klasse
Förderverein
Der Förderverein der Schule ist der Verein der Freunde des Armin-Knab-Gymnasiums e. V.
Ehemalige
Lehrer
- Alois Geistbeck (1853–1925), Geograph und Schulbuchautor
- Alfons Pfrenzinger (1887–1950), Heimatforscher
- Ernst Kemmeter (1898–1981), Lokalhistoriker
- Bernd Moser (* 1941), Kommunalpolitiker, ehemaliger Bürgermeister in Kitzingen
Schüler
- Oskar von Etzel (1862–1934), Generalleutnant und Heimatforscher
- Siegfried Wilke (1891–1969), Politiker und ehemaliger Bürgermeister (1930–1945 und 1952–1958) in Kitzingen
- Ute Baum (* 1970), Sopranistin
- Stefan Güntner (* 1981), Politiker und Oberbürgermeister in Kitzingen
- Oliver Kienle (* 1982), Regisseur
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Sachaufwandsträger. Abgerufen am 10. August 2022.
- ↑ a b Armin-Knab-Gymnasium Kitzingen in der Schuldatenbank des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, abgerufen am 16. November 2025.