Antoni Błądek

Antoni Błądek (* 14. Juni 1947 in Przyszów) ist ein polnischer Politiker (AWS, PiS). Er war von 2007 bis 2011 und von 2014 bis 2015 Abgeordneter des Sejm in der VI. und VII. Wahlperiode.

Leben und Beruf

Nach dem Besuch der Berufsfachschule im Berufsschulkomplex in Stalowa Wola war Błądek als Maschinenbautechniker tätig. Er ist zertifizierter Auditor für Managementsysteme in der Automobil- und Luftfahrtindustrie. Von 1992 bis 2001 gehörte er als Arbeitnehmervertreter dem Aufsichtsrat der Huta Stalowa Wola an.

Błądek ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Politik

Błądek war Mitglied der ersten Betriebskommission der oppositionellen Gewerkschaft Solidarność in der Huta Stalowa Wola in den Jahren 1980 bis 1981. Von 1998 bis 2002 saß er im Kreisrat des Powiat Stalowowolski für die Akcja Wyborcza Solidarność. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2006 wurde er für die Prawo i Sprawiedliwość (PiS), der er zwischenzeitlich beigetreten war, erneut in den Rat des Powiats Stalowowolski gewählt.[1] Von 2006 bis 2007 erfüllte er die Funktion des Starosten dieses Powiats und war Kreisbevollmächtigter der PiS sowie Mitglied des Regionalvorstandes und Landesdelegierter dieser Partei.

Bei den Parlamentswahlen 2007 wurde er für den Wahlkreis Rzeszów mit 10.642 Stimmen über die Liste der PiS Abgeordneter des Sejm.[2] Er war Mitglied der Sejm-Kommissionen für Verteidigung sowie Abgeordnetenangelegenheiten. Bei der Parlamentswahl 2011 verpasste er zunächst den Wiedereinzug in den Sejm.[3] Er rückte jedoch am 5. Juni 2014 für Stanisław Ożóg, der sein Mandat am 27. Mai 2014 wegen der Wahl in das Europaparlament niedergelegt hatte, in den Sejm nach.[4] Bei der Parlamentswahl 2015 wurde er erneut nicht gewählt.[5] Bei den Selbstverwaltungswahlen 2018 bewarb er sich für die PiS vergeblich um ein Mandat im Sejmik der Woiwodschaft Karpatenvorland.[6]

Ehrungen

Einzelnachweise

  1. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 6. Oktober 2025.
  2. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 6. Oktober 2025.
  3. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 6. Oktober 2025.
  4. Nachricht in Monitor Polski 2014, S. 423.
  5. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 6. Oktober 2025.
  6. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 6. Oktober 2025.
  7. Verleihnachricht in Monitor Polski 1998, Nr. 23, S. 463.