Anton Munding
Anton Munding (* 20. März 1903 in Günzkofen; † 29. Oktober 1976 in Oberndorf am Neckar) war ein deutscher Maler.
Nach seinem ersten Kunstunterricht bei Karl Theodor Baarfuß in Mengen besuchte Anton Munding von 1919 bis 1923 die Staatliche Kunstschule zu Berlin. In den 1930er Jahren lebte er am Bodensee, zuerst in Nonnenhorn, dann Langenargen und Kressbronn; in dieser Zeit malte er vor allem Bodenseemotive, zuerst in Aquarell und Tempera, bis er seinen charakteristischen Stil in Öl auf Leinwand fand. Im Zweiten Weltkrieg wurde er als Zeichner in das Rüstungswerk Mauser nach Obernorf verpflichtet, wo er bis zu seinem Tod als freischaffender Künstler lebte und sich das dortige Umland künstlerisch erschloss.[1]
Mundings Oeuvre umfasst rund 3000 Bilder, teils in Gouache-Technik, teils in Öl auf Leinwand.[2] Seine Landschaftsmalereien zeigen Gegenden wie den Bregenzerwald, die Bodenseegegend um Nonnenhorn, das Pfrunger-Burgweiler Ried, das obere Donautal, die Schwäbische Alb und den Schwarzwald. Aufgrund seiner Vorliebe für Seen, Tümpel, Torfstiche und Biotope im Pfrunger-Burgweiler Ried wird Munding auch „Birkenanton“ oder „Riedmaler“ genannt.[3]
Literatur
- August F. Bogenschütz: Das alte Ostrach und seine Maler. Gmeiner, Messkirch, 2009, S. 178. ISBN 978-3-8392-1065-9.
Einzelnachweise
- ↑ August F. Bogenschütz: Das alte Ostrach und seine Maler. Gmeiner, Messkirch, 2009, S. 178.
- ↑ Südkurier 2012. Erfolg für malenden Chronisten. Südkurier. 8. Dezember 2012, abgerufen am 16. Mai 2016.
- ↑ Nicole Rauscher: Ausstellung über Anton Munding. Südkurier. 12. September 2012, abgerufen am 16. Mai 2016.