Anton Häfele

Anton Häfele
Personalia
Geburtstag 15. Juni 1963
Position Tor
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
0000–1989 FC Memmingen
1989–1994 SpVgg Unterhaching
1994–1995 FC Memmingen 29 (0)
1995– FC Garmisch-Partenkirchen
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1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Anton Häfele (* 15. Juni 1963) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Der Torwart spielte für verschiedene Klubs in Bayern.

Sportlicher Werdegang

Häfele entstammt der Jugend des FC Memmingen, für den er in den 1980er Jahren in der seinerzeit drittklassigen Bayernliga spielte. Nach dem Abstieg am Ende der Spielzeit 1986/87, als der Klub in der Relegationsrunde im Halbfinale am MTV Ingolstadt scheiterte, wechselte er innerhalb der Spielklasse zur SpVgg Unterhaching.[1] Mit der Mannschaft vom Stadion an der Grünau gewann er unter Trainer Karsten Wettberg in der Spielzeit 1987/88 die bayerische Meisterschaft, scheiterte mit dem Klub aber in der Aufstiegsrunde hinter dem 1. FSV Mainz 05 und Viktoria Aschaffenburg. In der folgenden Saison gelang die Titelverteidigung, dieses Mal reichte der zweite Platz hinter dem KSV Hessen Kassel zum Zweitligaaufstieg. In der Zweitligasaison 1989/90 verpasste er keine Spielminute in der 2. Bundesliga, die Münchner Vorstädter verpassten jedoch nach 38 Saisonspielen den Klassenerhalt. Zwei Jahre später gelang dem Klub die Zweitligarückkehr, nun im neu gebauten Sportpark Unterhaching spielend belegte der Klub in der Marathonsaison 1992/93 mit 46 Saisonspielen, in denen Häfele bei 43 Spielen mitwirkte und sonst durch Peter Sirch vertreten wurde, zwar den siebtletzten Tabellenplatz, damit fehlte jedoch dem Aufsteiger ein Punkt zum Klassenerhalt. In der Bayernligasaison 1993/94 verpasste er mit dem Klub als Tabellendritter den erneuten Aufstieg, hatte sich damit aber für die neu eingeführte Regionalliga Süd qualifiziert.

Häfele verließ im Sommer 1994 die SpVgg Unterhaching, um zum nun in der viertklassigen Bayernliga spielenden FC Memmingen zurückzukehren. Nach nur einer Saison wechselte er zum FC Garmisch-Partenkirchen, mit dem er im Sommer 1996 in die fünftklassige Landesliga Bayern aufstieg.[2]

Einzelnachweise

  1. Süddeutsche Zeitung: „Die Münchener Bayernliga-Konkurrenz des TSV 1860“ (10. Juli 1987, S. 45)
  2. Süddeutsche Zeitung: „Ungewöhnliche Reaktion“ (3. Juni 1996, S. 7 Ausgabe Landkreis Nord)