Antoine Perrier

Antoine Perrier (geboren am 15. April 1836 in La Rochette; gestorben am 7. April 1914 in Chambéry) war ein französischer Politiker der Dritten Republik.

Leben

Antoine Perrier wurde in La Rochette geboren, das damals noch zum Königreich Sardinien gehörte. Er war von 1884 bis 1893 Bürgermeister von Chambéry. Von 1894 bis 1913 war er Präsident des Generalrats von Savoien.[1]

1889 wurde er zum Abgeordneten gewählt; dies blieb er bis 1900. Danach wechselte Perrier bis zu seinem Tod 1914 in den Senat. 1911 wurde er Justizminister im Kabinett Monis. Perrier war ein eher konservativer Politiker und gehörte der Alliance démocratique an.[1]

Er war im Besitz des Festen Hauses Cummugnin, das ihm seine Frau, geborene Héritier, mitgebracht hatte. Er war Ehrenmitglied der Savoyer Gesellschaft für Geschichte und Archäologie.[2] Perrier wurde als Ritter der Ehrenlegion ausgezeichnet.[1]

Literatur

  • Michel Germain: Personnages illustres des Savoie. Autre vue, 2007, ISBN 978-2-915688-15-3.
Commons: Antoine Perrier – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. a b c Jean Jolly, Dictionnaire des parlementaires français de 1889 à 1940, siehe Weblinks der Assemblée und des Sénat.
  2. Société savoisienne d’histoire et d’archéologie. In: SSHA. Abgerufen am 15. Januar 2026 (französisch).
VorgängerAmtNachfolger

Théodore Girard
Justizminister
02.03. 1911 – 23.06. 1911

Jean Cruppi

François Ducret
Maire von Chambéry
1884 – 1893

Pierre Alphonse Revoil