Antoś pierwszy raz w Warszawie
| Film | |
| Titel | Antoś pierwszy raz w Warszawie / Антош первый раз в Варшаве |
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| Produktionsland | Russisches Kaiserreich |
| Erscheinungsjahr | 1908 |
| Länge | 7 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Georges Meyer |
| Drehbuch | Antoni Fertner, Georges Meyer, Jakub Jasiński |
| Produktion | Jakub Jasiński |
| Kamera | George Meyer |
| Besetzung | |
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Antoś pierwszy raz w Warszawie ist ein Stummfilm von Georges Meyer von 1908. Er war einer der ersten polnischen Filme und ist nicht erhalten.
Inhalt
Antoś kommt aus der Provinz zum ersten Mal nach Warschau und ist beeindruckt vom Großstadtleben. Er verhält sich recht ungeschickt. Im Park begegnet er zwei Prostituierten, die ihn umgarnen und ihm schließlich sein Portemonnaie mit seinen gesamten Ersparnissen entwenden.
Hintergründe
Jakub Jasiński, der Inhaber des ersten Kinos Oaza in Warschau, plante, einen ersten Spielfilm in Warschau zu drehen, um der wachsenden Konkurrenz neu eröffneter Kinos in der Stadt etwas entgegensetzen zu können. (Zu dieser Zeit wurden dort nur ausländische Filme gezeigt.) Er engagierte dafür den deutsch-französischen Kameramann Georges Meyer (Joseph Mundwiler), der zuvor in Moskau für die französische Produktionsgesellschaft Pathé frères an einem der ersten russischen Spielfilme mitgewirkt hatte.
Die Aufnahmen entstanden an ein oder zwei Tagen im Oktober 1908. Die Dreharbeiten verliefen zunächst schwierig, da die geplante Ankunftsszene im Bahnhof trotz Genehmigung nicht gefilmt werden durfte und auch die ersten Drehversuche auf der Straße misslangen.[1]
Der Film wurde am 22. Oktober 1908 erstmals im Kino Oaza gezeigt und wurde ein großer Erfolg. Er lief dort monatelang als erster öffentlich gezeigter etwas längerer polnischer Spielfilm. Er machte den Hauptdarsteller Antoni Fertner noch populärer als er zu dieser Zeit bereits war.
Weblinks
- Antoś pierwszy raz w Warszawie Film Polski
Einzelnachweise
- ↑ Antoś pierwszy raz w Warszawie, Stare Kino (deutsch übersetzt), mit vielen Hintergrunddetails, nach den Erinnerungen von Antoni Fertner