Anna Eichens
Anna Maria Auguste Eichens (* 12. Februar 1834 in Berlin[1]; † 8. Dezember 1879 in Paris[2]) war eine deutsche Blumen- und Früchtemalerin.
Leben
Anna Eichens gehörte zur Künstlerfamilie der Eichens, sie war die Tochter von Eduard Eichens, geriet jedoch in Vergessenheit. In den Jahren 1856 und 1858 nahm sie an der Berliner Akademie-Ausstellung teil. Ab ca. 1857 war sie in Paris, wo sie 1859 am Pariser Salon beteiligt war. Um 1859 ist sie als Schülerin von Theude Grönland verzeichnet. Anna war mit ihrem Onkel Friedrich Wilhelm Eichens verheiratet.
Werke
- Fleurs, um 1859, Verbleib unbekannt (Salon 1859, Nr. 984)
- Fruits, um 1859, Verbleib unbekannt (Salon 1859, Nr. 985)
Literatur
- Lukas Fuchsgruber: Eichens, Anna. In: Bénédicte Savoy, France Nerlich (Hrsg.): Pariser Lehrjahre. Ein Lexikon zur Ausbildung deutscher Maler in der französischen Hauptstadt. Band 2: 1844–1870. Berlin/Boston 2015.
Belege
- ↑ Luisenstadt-Kirche (Berlin): Kirchenbuch. Taufen. Nr. 173/1834.
- ↑ État civil de Paris, Acte des décès, 14e arrondissement municipal, Nr. 3191/1879.