Anja Lempges

Anja Lempges (* 1974 in Trier) ist eine deutsche Kunsthistorikerin und Museumsdirektorin.

Werdegang

Von 1994 bis 2000 studierte sie an der PTH Sankt Georgen in Frankfurt am Main Philosophie und Theologie. Das anschließende Studium der Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz schloss sie 2011 mit einer Promotion ab. In ihrer Dissertation hatte sie Lehraufträge am Mainzer Institut für Kunstgeschichte inne und war als freie Mitarbeiterin für das Diözesanmuseum Limburg tätig. Ein wissenschaftliches Volontariat absolvierte sie am Dom- und Diözesanmuseum in Mainz, wo sie 2012 zunächst wissenschaftliche Mitarbeiterin und 2016 dann die stellvertretende Leitung wurde. Seit 1. Dezember 2025 ist sie die Direktorin des Museums.[1]

Publikationen (Auswahl)

  • Schatz im Schutt. Der Atzmann aus der Leonhardskirche in Frankfurt am Main. In: Das Münster. Zeitschrift für christliche Kunst und Kunstwissenschaft. Band 67, 2014, S. 262–269.
  • mit Winfried Wilhelmy: Schrei nach Gerechtigkeit. Leben am Mittelrhein am Vorabend der Reformation. In: Das Münster. Zeitschrift für christliche Kunst und Kunstwissenschaft. Band 68, 2015, S. 228–234.
  • Der Atzmann. Stummer Diener für lautes Lob. Schnell & Steiner, Regensburg 2017.
  • mit Judith König (Hrsg.): Die ganze Welt auf Pergament. Die Chorbücher aus dem Mainzer Karmeliterkloster. Schnell & Steiner, Regensburg 2024.

Einzelnachweise

  1. Dr. Anja Lempges ist neue Direktorin des Dom- und Diözesanmuseums. In: Bischöfliche Pressestelle. Bistum Mainz, 2. Dezember 2025, abgerufen am 3. Dezember 2025.