Angus Rose

Angus Rose
Nation Neuseeland Neuseeland
Geburtstag 1973
Karriere
Verein Queenstown Alpine Ski Team
Nationalkader seit 1994
Status zurückgetreten
Karriereende 2001
Medaillenspiegel
Neuseeländische Meisterschaften 1 × 1 × 0 ×
Neuseeländische MeisterschaftenVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
Silber 1995 Whakapapa Riesenslalom
Gold 1995 Turoa Riesenslalom
 

Angus Rose (* 1973) ist ein ehemaliger neuseeländischer Skirennläufer.

Werdegang

Sein internationales Debüt gab Rose im Rahmen des Alpinen Australia New Zealand Cup am 16. August 1994 im neuseeländischen Cardrona. Auf Anhieb sammelte er dabei als 25. erste Punkte. Nach einigen folgenden FIS-Rennen am Coronet Peak startete er im September des gleichen Jahres an gleicher Stelle im Rahmen der Neuseeländischen Meisterschaften. Nach Platz 20 im Riesenslalom erreichte er im Slalom den 7. Platz. Bei den internationalen Französischen Meisterschaften 1995 in Tignes landete er im Slalom als Zehnter erstmals auf einem Top-10-Platz. Bei den Neuseeländischen Meisterschaften am Ruapehu in der Nähe der Ortschaft Whakapapa gewann Rose im Riesenslalom die Silbermedaille. Im Slalom wurde er Vierter. Die Saison 1995 im Alpinen Australia New Zealand Cup beendete Rose hinter Simon Wi Rutene und Sean Langmuir auf Rang drei der Gesamtwertung.

Bei den Alpinen Skiweltmeisterschaften 1996 in der Sierra Nevada wurde Rose nach Platz 41 in der Abfahrt und Platz 30 im Slalom am Ende 35. der Kombinationswertung. In den Einzelrennen im Slalom und im Riesenslalom schied er jeweils aus. Am 3. September des gleichen Jahres ging er am Mount Hutt wieder im Alpinen Australia New Zealand Cup an den Start und wurde Fünfter im Slalom. Bei den Neuseeländischen Meisterschaften an den folgenden zwei Tagen an gleicher Stelle erreichte er die Plätze 7 und 12. Bei den Alpinen Skiweltmeisterschaften 1997 startete Rose lediglich im Slalom, schied aber bereits im ersten Durchgang aus. Am 8. September 1997 gewann er am Ruapehu im Riesenslalom seinen ersten nationalen Meistertitel. Am 10. und 11. September 1997 belegte er an gleicher Stelle mit den Plätzen zwei im Slalom und drei im Riesenslalom die einzigen beiden Podestplatzierungen im Australia New Zealand Cup in seiner Karriere.

In der Folge gelangen Rose aber keine vorderen Platzierungen mehr. Nachdem er 1999 zum letzten Mal erfolglos im Australia New Zealand Cup gestartet war, ging er 2001 noch einmal in Cardrona bei den Neuseeländischen Meisterschaften an den Start, bevor er seine aktive Skikarriere schließlich beendete. Nach dem Ende seiner aktiven Zeit begann Rose mit der Arbeit als Trainer. Ab 2005 übernahm er als offizieller Trainer die alpinen Sportler Neuseelands.[1] Diese betreute er unter anderem bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver oder auch bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2020 in Lausanne.[1] Seit 2022 ist Rose Trainer bei seinem Heimatclub Queenstown Alpine Ski Team-[1] Zuvor war er als Trainer auch im Schweizer Skigebiet Villars-Gryon am Les Diablerets tätig.[2] Dort war er auch als Rennleiter aktiv.[3]

Neben seiner Zeit im alpinen Bereich startete Rose auch eine Zeitlang auf unterer Ebene bei Skicross-Rennen, so wurde er bei den Winter Games von Cardrona im August 2011 als bester Neuseeländer mit bereits 38 Jahren Vierter.[4][5] Im September 2012 wurde er Zweiter im Ski Cross Continental Cups am Lake Wānaka.[6]

Einzelnachweise

  1. a b c QAST Coaching Team – Queenstown Alpine Ski Team Incorporated. In: qast.org.nz. Abgerufen am 6. Dezember 2025 (englisch).
  2. 2023 Coaches. In: qast.org.nz. Abgerufen am 6. Dezember 2025 (englisch).
  3. Aiglon Cup. In: gbski.com. 6. Dezember 2025, abgerufen am 6. Dezember 2025.
  4. Skiing: Dressed for success - in track pants. In: Otago Daily Times Online / odt.co.nz. 27. August 2011, abgerufen am 6. Dezember 2025 (englisch).
  5. An Exciting Day of Skier Cross with Australia Once Again Taking the Gold Alongside Switzerland. In: ski.bg. 26. August 2011, abgerufen am 6. Dezember 2025 (englisch).
  6. Fast paced action for Snowboard & Ski Cross Continental Cups. In: m.scoop.co.nz. 20. September 2012, abgerufen am 6. Dezember 2025.