Andrzej Orzechowski

Andrzej Orzechowski (* 10. November 1962 in Rutki, Gemeinde Pasym) ist ein polnischer Politiker (UW, PO). Er gehörte von 2007 bis 2015 dem Sejm in der VI. und VII. Wahlperiode an.

Leben und Beruf

Andrzej Orzechowski besuchte die Schule in Zambrów und studierte danach von 1981 bis 1986 an der Universität Warschau Volkswirtschaftslehre.[1] Anschließend arbeitet er bis 1991 in Białystok in dem baumwollverarbeitenden Betrieb Fasty, zuletzt als Leiter des Marketings. 1991 war Orzechowski für zwei Monate Leiter des Arbeitsamtes in Ełk und anschließend Vizedirektor, später Direktor, des Gesundheitszentrums in Ełk. 1997 bis 1998 absolvierte Orzechowski ein Aufbaustudium für Gesundheitsökonomie. Daran schloss er ein weiteres Aufbaustudium, für Rechnungswesen an der höheren Wirtschaftsschule in Białystok an welches er im Jahr 2000 beendete.[1] 1999 wurde er zum Kämmerer des Powiat Ełcki. Später wurde er stellvertretender Leiter des Sozialheims in Nowa Wieś Ełcka und wurde 2020 dessen Leiter.[2]

Andrzej Orzechowski ist seit 1986 verheiratet und hat drei Söhne.[1]

Politik

Von 2001 bis 2003 engagierte sich Orzechowski in der Unia Wolności. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2002 wurde er als UW-Mitglied auf der Liste des lokalen Wahlkomitees „Platforma Ziemi Ełckiej“ in den Stadtrat von Ełk gewählt.[3] 2004 trat er der Platforma Obywatelska (PO) bei. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2006 wurde er für die PO wiedergewählt.[4] Anschließend wurde er Vorsitzender des Stadtrats.

Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen 2007 kandidierte Orzechowski im Wahlbezirk 35 Olsztyn und konnte mit 10.052 Stimmen für die PO in den Sejm einziehen.[5][6] Andrzej Orzechowski arbeitete in den Kommissionen für öffentliche Finanzen (Komisja Finansów Publicznych) und Gesundheit (Komisja Zdrowia) mit.[7] Bei der Parlamentswahl 2011 konnte er sein Mandat verteidigen.[8] Bei den Selbstverwaltungswahlen 2014 bewarb er sich für die PO um das Amt des Stadtpräsidenten von Ełk, erreichte aber lediglich 6,8 % der Stimmen.[9] Bei der Bei der Parlamentswahl 2015 verpasste er die Wiederwahl und schied aus dem Sejm aus.[10]

Bei den Selbstverwaltungswahlen 2018 kandidierte er erfolglos für ein Mandat im Sejmik der Woiwodschaft Ermland-Masuren.[11] Bei den Selbstverwaltungswahlen 2024 gelang ihm die Rückkehr in den Stadtrat von Ełk.[12]

Commons: Andrzej Orzechowski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b c Platforma Obywatelska, Andrzej Orzechowski. Ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 23. November 2008.@1@2Vorlage:Toter Link/www.platformanawiejskiej.pl (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
  2. „Koniec Epoki w Domo Pomocy Spolecznej w Nowej Wśi Ełckiej“ auf elk24.pl, abgerufen am 14. November 2025.
  3. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 14. November 2025.
  4. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 14. November 2025.
  5. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 14. November 2025.
  6. Website des Sejm, Posłowie VI kadencji - Andrzej Orzechowski, abgerufen am 23. Nov. 2008
  7. Stand am 23. November 2008. Quelle: Website des Sejm, Andrzej Orzechowski - Przynależność do komisji i podkomisji
  8. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 14. November 2025.
  9. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 14. November 2025.
  10. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 14. November 2025.
  11. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 14. November 2025.
  12. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 14. November 2025.