Andreas Storrs Andersen

Andreas (Christian) Storrs Andersen (* 6. Oktober 1908 in Chicago, Illinois; † 28. Oktober 1974 in Tucson, Arizona) war ein US-amerikanischer Maler.[1]

Leben

Andreas Storrs Andersen wurde 1908 in Chicago geboren. Von 1927 bis 1930 studierte er an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, Pennsylvania. Anschließend hielt er sich 1930/31 an der American Board of Missions Academy in Rom auf und setzte 1931 seine Ausbildung an der British American Fine Arts Academy in Rom fort, wo er im selben Jahr sein Diplom erhielt. Von 1931 bis 1934 studierte er am Art Institute of Chicago.[1]

Ab 1935 lehrte er an der University of Arizona in Tucson, wo er bis 1962 tätig war. Von 1949 bis 1956 war er Direktor des University of Arizona Art Museums. Zwischen 1960 und 1962 leitete er das Southwestern Indian Art Project. Von 1961 bis zu seinem Tod im Jahr 1974 war er Direktor des Otis Art Institute in Los Angeles. Er war Mitglied der American Association of University Professors, der Arizona Society of Painters and Sculptors sowie des Palette and Brush Club. Zudem war er Fellow der Royal Society of Arts in London. Andreas Storrs Andersen starb 1974 in Tucson.[1]

Werk

Andreas Storrs Andersen malte zunächst vorwiegend realistische Porträts und Landschaften, die er in den Techniken Öl, Acryl und Aquarell ausführte. In seiner späteren Schaffensphase wandte er sich dann der nichtgegenständlichen Malerei zu. Darüber hinaus beschäftigte er sich mit Fotografie. Seine Werke befinden sich unter anderem im Besitz der IBM Corporation in New York sowie im Art Museum der University of Arizona in Tucson. Zu seinen eigenen Veröffentlichungen gehört der im Jahr 1954 erschienene Band Signs and Symbols in Christian Art. Andreas Storrs Andersen war auf mehreren Ausstellungen vertreten, darunter 1939 auf der Golden Gate International Exposition in San Francisco und 1940 im IBM-Pavillon der New York World’s Fair im Rahmen der Ausstellung Contemporary Art of the United States.[1]

Literatur

  • Emmanuel Bénézit: Dictionary of artists. Band 1: A – Bedeschini. Paris, 2006.
  • Joan Marter: The Grove Encyclopedia of American Art. Oxford University Press 2011.

Einzelnachweise

  1. a b c d Joan Marter: The Grove Encyclopedia of American Art. Oxford University Press, 2011.