Anatomija Raschysmu
| Film | |
| Titel | Анатомія рашизму |
|---|---|
| Transkription | Anatomija Raschysmu |
| Produktionsland | Ukraine |
| Originalsprache | Ukrainisch, Russisch, Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2023 |
| Stab | |
| Regie | Zhanna Osirina |
| Drehbuch | Maria Tratchenko |
| Produktion | Darka Girna |
| Musik | Daria Petrenko |
Anatomija Raschysmu (ukrainisch: Анатомія рашизму) ist ein ukrainischer Dokumentarfilm über das moderne politische Regime in Russland und seine Ideologie, die den inoffiziellen Namen Raschismus erhalten hat.[1] Er bildet einen Teil der ukrainischen Dokumentarserie „Der letzte Krieg“ (ukrainisch: Остання війна), an deren Entstehung auch europäische, amerikanische und japanische Wissenschaftler beteiligt waren.
An den Dreharbeiten beteiligten sich unter anderem der dritte Präsident der Ukraine Wiktor Juschtschenko, der ebenfalls Historiker war, und Timothy Snyder – ein amerikanischer Historiker, der sich auf die Geschichte Osteuropas spezialisiert hat.[2]
Handlung
Die Hauptidee des Films ist die forschungsbasierte Behauptung, dass Wladimir Putin nicht der Schöpfer des autoritären Regimes in Russland war und der Putinismus nur eine seiner Erscheinungsformen ist. Der Film ist in viele Teile gegliedert:
- Vorwort, beginnend mit einer Beschreibung der Kriegsverbrechen gegen die Ukraine
- Massaker von Butscha
- Analyse des Artikels Was Russland mit der Ukraine tun sollte
- Ese Solschenizyn „Wie können wir Russland arrangieren?“
- Der Einfluss der Ideen Alexander Dugins auf die russische Gesellschaft Ende der 1990er Jahre
- Die Entstehung des Konzepts der russischen Welt
- Der Einfluss des Kultfilms Bruder auf Russland
- Der Aufstieg Wladimir Putins zur Macht und der Beginn des zweiten Tschetschenienkrieges
- Revolutionen im postsowjetischen Raum
- häufige Verwendung des Begriffs Russophobie in russischen Medien
- Fehlen einer globalen Reaktion auf Kaukasuskrieg 2008
- Die Wahl von Viktor Janukowitsch zum vierten Präsidenten der Ukraine und der Euromaidan
- Annexion der Krim 2014
- Die Rolle der Propaganda der Russischen Föderation
- Vergleich von Putinismus und Nationalsozialismus
- Gründung der „Jugendarmee“, die als Analogon zur Hitlerjugend erscheint
- Verzerrung der Geschichte der UdSSR im Zweiten Weltkrieg durch die russische Propaganda
- Russifizierung der von Russland eroberten Völker
- Einfluss der Russisch-Orthodoxen Kirche
- Schaffung der Hauptkirche der Streitkräfte Russlands
- Repressionen im modernen Russland und die Schließung der wichtigsten russischen Menschenrechtsorganisation „Memorial“
- Putins Artikel Zur historischen Einheit von Russen und Ukrainern
- „Warum verurteilt die Russische Föderation nicht die Verbrechen ihrer Armee?“
- Verbrechen der russischen Streitkräfte gegen ukrainische Zivilisten in vorübergehend besetzten Gebieten
- Schweigen der russischen Opposition
- Folter im modernen Russland
- „Ist es richtig, diese Ideologie als russischen Faschismus zu bezeichnen?“
Kritiken
Der Film wurde von ukrainischen Kritikern hoch gelobt.[3][4][5][6][7]
Weblinks
- P.S.Sani4: Dokumentarserie „Der letzte Krieg“ | Anatomie des Rassismus | Folge 1 auf YouTube, abgerufen am 3. November 2025 (ukrainisch).
Einzelnachweise
- ↑ Анатомія рашизму | Документальний цикл «Остання війна»
- ↑ Документальний цикл «Остання війна»
- ↑ Перший епізод циклу «Остання війна» презентувало Суспільне
- ↑ Усі відтінки рашизму за півтори години
- ↑ «Остання війна» — документальний проєкт, який розповідає про трансформацію рашизму та російсько-українську війну
- ↑ «СВО “Війна і мир”»: глобальна брехня російської культури
- ↑ “Анатомія рашизму”: Суспільне мовлення презентувало цикл фільмів про основу російсько-української війни. ВІДЕО