Anatolij Bondartschuk

Anatolij Bondartschuk


Anatolij Bondartschuk (1974)

Voller Name Anatolij Pawlowitsch Bondartschuk
Nation Sowjetunion Sowjetunion
Geburtstag 31. Mai 1940
Geburtsort StarokostjantyniwSowjetunion
Größe 183 cm
Gewicht 113 kg
Sterbedatum 23. Dezember 2025
Sterbeort KamloopsKanada
Karriere
Disziplin Hammerwurf
Bestleistung 77,42 m (1976)
Verein Kolos Kiew
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × 0 × 1 ×
Europameisterschaften 1 × 0 × 1 ×
 Olympische Spiele
Gold 1972 München Hammerwurf
Bronze 1976 Montreal Hammerwurf
 Europameisterschaften
Gold 1969 Athen Hammerwurf
Bronze 1971 Helsinki Hammerwurf

Anatolij Pawlowitsch Bondartschuk (ukrainisch Анатолій Бондарчук, englische Transkription Anatoliy Bondarchuk; russisch Анатолий Павлович Бондарчук, Anatoli Pawlowitsch Bondartschuk; * 31. Mai 1940 in Starokostjantyniw; † 23. Dezember 2025[1] in Kamloops, British Columbia, Kanada) war ein ukrainischer Hammerwerfer, der für die Sowjetunion Olympiasieger wurde.

Der erste große internationale Erfolg für Bondartschuk war der Gewinn der Goldmedaille bei den Europameisterschaften 1969 in Athen; mit seiner Siegerweite übertraf er seinen eigenen Weltrekord, der bis 1971 Bestand hatte. Seinen Titel konnte er zwei Jahre später nicht verteidigen; er wurde bei den Europameisterschaften 1971 in Helsinki Dritter.

Im Jahr darauf konnte Bondartschuk dann den größten Erfolg seiner Karriere erringen: Er gewann die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1972 in München. Bei den Spielen 1976 in Montreal platzierte er sich hinter seinem Schüler Jurij Sedych, der Olympiasieger wurde, auf dem dritten Rang.

Seine persönliche Bestweite aus dem Jahr 1976 betrug 77,42 m. Nach seiner aktiven Karriere arbeitete Bondartschuk als Hammerwurftrainer für die Sowjetunion, Portugal und Kuwait. In Kanada trainierte er unter anderem Dylan Armstrong und Ethan Katzberg.[2]

Erfolge

Commons: Anatolij Bondartschuk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Hammerwurf-Olympiasieger Bondarchuk gestorben. In: insuedthueringen.de. 25. Dezember 2025, abgerufen am 25. Dezember 2025.
  2. Hammerwurf-Legende verstorben. In: sport1.de. 25. Dezember 2025, abgerufen am 25. Dezember 2025.