Amt Lütjenburg
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 54° 18′ N, 10° 35′ O | |
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Plön | |
| Fläche: | 225,15 km² | |
| Einwohner: | 15.295 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 68 Einwohner je km² | |
| Kfz-Kennzeichen: | PLÖ | |
| Amtsschlüssel: | 01 0 57 5727 | |
| Amtsgliederung: | 15 Gemeinden | |
| Adresse der Amtsverwaltung: |
Neverstorfer Straße 7 24321 Lütjenburg | |
| Website: | www.amt-luetjenburg.de | |
| Amtsvorsteher: | Dirk Sohn (CDU) | |
| Lage des Amtes Lütjenburg im Kreis Plön | ||
Das Amt Lütjenburg (bis 2007 Amt Lütjenburg-Land) ist ein Amt im Kreis Plön in Schleswig-Holstein mit Verwaltungssitz in der Stadt Lütjenburg.
Das Amt liegt im Osten des Kreises Plön und grenzt im Norden an die Ostsee, im Osten und Süden an den Kreis Ostholstein und im Westen an die Ämter Großer Plöner See, Selent/Schlesen und Probstei.
Amtsangehörige Gemeinden mit ihren Ortsteilen
- Behrensdorf (Ostsee) mit den OT Lippe, Seekamp, Neuland, Kembs, Waterneverstorf und Stöfs
- Blekendorf mit den OT Belvedere, Tivoli, Friederikental, Ellert, Friedrichsleben, Futterkamp, Günnenfelde, Hasenberg, Kaköhl, Nessendorf, Nessendorfer Mühle, Windmühlenkamp, Packhaus, Rathlau, Diekkate, Kolonie Rathlau, Lehmberg, Sechendorf und Sehlendorf
- Dannau mit den OT Gowens, Luxrade, Neuwetterade und Söhren
- Giekau mit den OT Gottesgabe, Engelau, Dransau, Fresendorf, Neuhaus, Warderhof und Ölböhm
- Helmstorf mit den OT Kühren und Wetterade
- Högsdorf mit den OT Achtersöhren, Steinbusch, Flehm, Kuhlrade, Hohenstein und Schoppel
- Hohenfelde mit den OT Krummsiek, Monkamp, Malmsteg, Radeland, Mühlenau, Grünberg, und Hoffeld
- Hohwacht (Ostsee) mit den OT Haßberg und Schmiedendorf
- Kirchnüchel mit den OT Altharmhorst, Neuharmhorst, und Kirchmühl
- Klamp mit den OT Vogelsdorf, Rönfeldholz und Wentorf
- Kletkamp mit den OT Großrolübbe, Hähnersaal, Ludwigshof und Schoolbrook
- Lütjenburg, Stadt
- Panker mit den OT Darry, Futterkamp, Gadendorf, Haferstoppel, Matzwitz, Todendorf, Friedrichshof und Satjendorf
- Schwartbuck mit den OT Maaskamp, Schmoel und Schwartbuckerholz
- Tröndel
Geschichte
Das Amt wurde zum 1. Januar 1968 als Amt Lütjenburg-Land gebildet und bestand zunächst aus den Gemeinden der aufgelösten Ämter Giekau, Lütjenburg-Land und Panker mit Ausnahme der Gemeinde Köhn. Es umfasste damit dieselben Gemeinden wie heute bis auf die Stadt Lütjenburg, die amtsfrei war. Der Verwaltungssitz befand sich damals bereits in Lütjenburg.[2]
Zum 1. Januar 2008 wurde die Stadt Lütjenburg in das Amt eingegliedert, das zugleich seinen Namen in Amt Lütjenburg änderte.[3]
Wappen
Blasonierung: „Über blauem Schildfuß ein schmaler silberner Wellenfaden, darüber ein breiter grüner Wellenbalken, darüber in Gold ein roter Ziegelsteinturm mit drei Zinnen, silbernen Stützbalken und einem silbernen Fenster rechts, bordiert von 15 blauen Kornblumen.“[4]
Der Turm stellt den aus roten Ziegelsteinen errichteten Bismarckturm in Lütjenburg dar. Das Blau im Schildfuß symbolisiert die Ostsee und das Silber die Kossau, einen Fluss im Amtsgebiet. Grün steht für den Ackerbau, der durch Raps (Gold) dominiert wird. Die fünfzehn Kornblumen repräsentieren die zum Amt gehörenden Gemeinden.
Weblink
Einzelnachweise
- ↑ Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2024 (XLSX-Datei); (Hilfe dazu).
- ↑ Amtsblatt für Schleswig-Holstein 1968. Nr. 4, 1968, S. 40 (schleswig-holstein.de [PDF]).
- ↑ Amtsblatt für Schleswig-Holstein 2007. Nr. 33, 2007, S. 752 (schleswig-holstein.de [PDF]).
- ↑ Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein