Amandine Allou Affoué
| Amandine Allou Affoué | |||||||||||||||||||
| Nation | Elfenbeinküste | ||||||||||||||||||
| Geburtstag | 29. August 1980 (45 Jahre) | ||||||||||||||||||
| Geburtsort | Botro, Elfenbeinküste | ||||||||||||||||||
| Größe | 160 cm | ||||||||||||||||||
| Gewicht | 52 kg | ||||||||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||||||||
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| Disziplin | Sprint | ||||||||||||||||||
| Verein | Olympique Marseille | ||||||||||||||||||
| Status | zurückgetreten | ||||||||||||||||||
| Karriereende | 2012 | ||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 19. Oktober 2025 | |||||||||||||||||||
Amandine Allou Affoué (* 29. August 1980 in Botro) ist eine ehemalige ivorische Leichtathletin, die sich auf den Sprint spezialisiert hat.
Sportliche Laufbahn
Erste internationale Erfahrungen sammelte Amandine Allou Affoué im Jahr 2000, als sie bei den Olympischen Sommerspielen in Sydney mit der ivorischen 4-mal-100-Meter-Staffel mit 44,34 s in der ersten Runde ausschied. Im Jahr darauf schied sie bei den Spielen der Frankophonie in Ottawa mit 12,09 s im Halbfinale im 100-Meter-Lauf aus und kam über 200 Meter mit 24,82 s nicht über die Vorrunde hinaus. Zudem gewann sie mit der Staffel in 43,89 s die Silbermedaille hinter dem kanadischen Team. Anschließend schied sie bei den Weltmeisterschaften in Edmonton mit 44,05 s im Vorlauf mit der Staffel aus. 2002 belegte sie bei den Afrikameisterschaften in Radès in 23,93 s den fünften Platz im 200-Meter-Lauf und gelangte über 100 Meter mit 11,66 s auf Rang vier. Zudem gewann sie mit der Staffel in 47,15 s gemeinsam mit Christiane Yao, Makaridja Sanganoko und Matagari Diazasouba die Silbermedaille hinter dem südafrikanischen Team. Im Jahr darauf schied sie mit der Staffel bei den Weltmeisterschaften nahe Paris mit 45,60 s in der Vorrunde aus. Anschließend belegte sie bei den Afrikaspielen in Abuja in 11,57 s den siebten Platz über 100 Meter und schied über 200 Meter mit 23,70 s im Vorlauf aus. Zudem belegte sie mit der Staffel in 45,69 s den vierten Platz. 2004 belegte sie bei den Afrikameisterschaften in Brazzaville in 11,54 s und 23,74 s jeweils den fünften Platz über 100 und 200 Meter und anschließend schied sie bei den Olympischen Sommerspielen in Athen mit 11,46 s in der ersten Runde über 100 Meter aus.
2005 schied sie bei den Weltmeisterschaften in Helsinki mit 11,57 s im Viertelfinale über 100 Meter aus und anschließend gewann sie bei den Spielen der Frankophonie in Niamey in 11,67 s die Silbermedaille hinter der Französin Véronique Mang und belegte in 24,04 s den fünften Platz über 200 Meter. Zudem gewann sie mit der 4-mal-100-Meter-Staffel in 45,36 s die Silbermedaille hinter dem französischen Team. Im Jahr darauf schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Moskau mit 7,37 s im Halbfinale im 60-Meter-Lauf aus und belegte im Sommer bei den Afrikameisterschaften in Bambous in 23,58 s den sechsten Platz über 200 Meter sowie in 12,04 s den vierten Platz über 100 Meter. 2007 gewann sie bei den Afrikaspielen in Algier in 23,44 s die Bronzemedaille über 200 Meter hinter der Nigerianerin Oludamola Osayomi und Vida Anim aus Ghana und belegte über 100 Meter in 11,52 s den fünften Platz. Zudem gewann sie mit der Staffel in 44,48 s gemeinsam mit Brali Judith Djaman, Louise Ayétotché und Cynthia Niako die Bronzemedaille hinter den Teams aus Ghana und Nigeria. Anschließend schied sie bei den Weltmeisterschaften in Osaka mit 11,57 s und 23,46 s jeweils im Viertelfinale über 100 und 200 Meter aus. Im Jahr darauf schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Valencia mit 7,57 s in der ersten Runde über 60 Meter aus und anschließend schied sie bei den Afrikameisterschaften in Addis Abeba mit 11,64 s und 24,18 s jeweils im Halbfinale über 100 und 200 Meter aus. Zudem belegte sie dort mit der Staffel in 46,64 s den fünften Platz. Im August nahm sie ein weiteres Mal an den Olympischen Sommerspielen in Peking teil und schied dort mit 11,75 s in der ersten Runde über 100 Meter aus. Zudem war sie Fahnenträgerin der Elfenbeinküste während der Eröffnungsveranstaltung der Spiele. 2012 schied sie bei den Afrikameisterschaften in Porto-Novo mit 12,69 s im Semifinale über 100 Meter aus und gewann mit der Staffel in 45,29 s gemeinsam mit Marie-Josée Ta Lou-Smith, Mireille Parfaite Gaha und Adeline Gouénon die Bronzemedaille hinter den Teams aus Nigeria und Ghana. Daraufhin beendete sie ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 32 Jahren.
In den Jahren 1998, 1999 und 2002 wurde Allou Affoué ivorische Meisterin im 100- und 200-Meter-Lauf sowie 2000 nur über 100 Meter.
Persönliche Bestzeiten
- 100 Meter: 11,27 s (+1,7 m/s), 26. August 2007 in Osaka
- 60 Meter (Halle): 7,34 s, 19. Februar 2006 in Belfast
- 200 Meter: 23,08 s (+1,7 m/s), 23. Juli 2005 in Sestriere
Weblinks
- Amandine Allou Affoué in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Amandine Allou Affoué in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
- Eintrag bei Athleticspodium.com (englisch)