Alte Schule Südwinsen

Die ehemalige Alte Schule Südwinsen, Steinförder Weg 7, in der niedersächsischen Gemeinde Winsen (Aller), Ortsteil Südwinsen, im Landkreis Celle, wurde zur Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut und danach im 20. Jahrhundert zweimal erweitert. Aktuell (2025) wird sie zum Wohnen genutzt.

Das Gebäude steht unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Winsen (Aller)).

Geschichte und Beschreibung

Das früher selbständige Dorf Südwinsen baute 1851 eine Schule. Durch die rasante Entwicklung des Ortes wurden 1906 und 1930 Anbauten erforderlich. Eine zweite gemeinsame Volksschule für Winsen und Südwinsen wurde durch einen Schulzweckverband ab 1966 geplant und Ende 1969 in Fertigbauweise auf dem alten Sportplatz an der Celler Straße realisiert. 54 Kinder aus der Volksschule Südwinsen bezogen die neue Schule und die alte Volksschule in Südwinsen wurde geschlossen.[1]

Das eingeschossige, zurückliegende, traufständige Gebäude in Fachwerk, mit Ausfachungen in Stein und geschosshohen Streben sowie mit ziegelgedecktem Krüppelwalmdach mit vier Schleppgauben, wurde 1851 gebaut.

Das Schulgebäude erhielt 1906 rechtwinklig dazu nach Südwesten einen ersten eingeschossigen massiven Erweiterungsbau in Backstein mit Satteldach. Der zweite zweigeschossige daran anschließende verklinkerte Ergänzungsbau mit Walmdach entstand 1930.[2] Nach Aufgabe der Schule wurde das Gebäude nach 1970 zu einem Wohnhaus umgebaut.

Das niedersächsische Landesdenkmalamt befand u. a.: „… regionaltypischer Fachwerkbau ….“

Einzelnachweise

  1. Grundschule Winsen: Schulgeschichte.
  2. Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen

Koordinaten: 52° 40′ 15,5″ N, 9° 54′ 2,3″ O