Almut Hege-Schöll

Almut Hege-Schöll
Nation Deutschland Deutschland
Geburtstag 8. Juni 1958
Geburtsort Kempten
Karriere
Spielhand rechts
Status unbekannt
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 1 × 1 × 1 ×
Europameisterschaften 3 × 0 × 0 ×
 Curling-Weltmeisterschaften
Bronze 1984 Perth
Silber 1987 Chicago
Gold 1988 Glasgow
 Curling-Europameisterschaften
Gold 1984 Morzine
Gold 1986 Kopenhagen
Gold 1987 Oberstdorf
 

Almut Hege-Schöll (* 8. Juni 1958 in Kempten als Almut Hege) ist eine deutsche Curlerin und Curling-Trainerin.[1]

Karriere

Almut Hege und Susanne Koch machten im Jahr 1978 gemeinsam Abitur am Gertrud-von-le-Fort-Gymnasium Oberstdorf, einer Eliteschule des Sports[2].

Hege-Schöll wurde dreimal Europameisterin im Curling: als Skip 1984 in Morzine und als Third 1986 in Kopenhagen sowie 1987 in Oberstdorf.

Bei dem Demonstrationswettbewerb der Olympischen Winterspiele 1988 in Calgary spielte Hege-Schöll auf der Position des Third. Das Team belegte den vierten Platz.

Bei der Curling-Weltmeisterschaft der Damen 1984 in Perth gewann sie die Bronze-Medaille und bei der Curling-Weltmeisterschaft der Damen 1987 in Chicago die Silbermedaille.

Ihr größter Erfolg war der Gewinn der Goldmedaille bei der Curling-Weltmeisterschaft der Damen 1988 in Glasgow. Im Team mit Skip Andrea Schöpp, Second Monika Wagner und Lead Susanne Koch gewann man das Finale gegen Kanada mit 9:3 Steinen und wurde Weltmeister.

1990 wurde ihr der Frances Brodie Award in Västerås, Schweden verliehen[3].

Sie nahm 2008 die Position der Trainerin des deutschen Frauen-Teams bei den World Junior Curling Championships 2008 ein[4]. Das Team, bestehend aus Frederike Templin (Skip), Pia-Lisa Schöll (Third), Ann-Kathrin Bastian (Second), Simone Ackermann (Lead) und Sandra Gollinger (Alternate), belegte den 10. Platz.

Im Jahr 2013 war Almut Hege-Schöll zusammen mit ihrer Tochter Pia-Lisa Schöll Mitglied des deutschen Teams bei der Mixed-Curling-Europameisterschaft in Edinburgh[5], das in der Besetzung Andy Kapp (Skip), Petra Tschetsch (Third), Holger Höhne (Second) und Pia-Lisa Schöll (Lead) den EM-Gastgeber und Titelverteidiger Schottland besiegte und die Goldmedaille gewann[6].

Einzelnachweise

  1. Personal details. Abgerufen am 25. November 2025.
  2. gymnasium-oberstdorf.de: Übersicht der erfolgreichen Sportler (abgerufen am 11. April 2018)
  3. Frances Brodie Award. In: World Curling. Abgerufen am 25. November 2025 (britisches Englisch).
  4. Personal details. Abgerufen am 25. November 2025.
  5. curling-verband.de: Erfolgreicher Auftakt für deutsche Curler bei Mixed-EM (abgerufen am 11. April 2018)
  6. curling-verband.de: DCV-Team holt Gold bei Mixed-EM (abgerufen am 11. April 2018)