Alissa Kallinikou

Alissa Kallinikou
Nation Zypern Republik Zypern
Geburtstag 24. Mai 1985 (40 Jahre)
Geburtsort HartlepoolVereinigtes Königreich
Größe 170 cm
Gewicht 54 kg
Karriere
Disziplin Sprint
Karriereende 2008
Medaillenspiegel
GSSE 6 × 1 × 3 ×
 Spiele der kleinen Staaten von Europa
Bronze Schann 1999 200 m
Gold San Marino 2001 4 × 400 m
Bronze San Marino 2001 400 m
Gold Marsa 2003 4 × 400 m
Bronze Marsa 2003 400 m
Gold Andorra la Vella 2005 400 m
Gold Andorra la Vella 2005 4 × 400 m
Gold Monaco 2007 400 m
Gold Monaco 2007 4 × 400 m
Silber Monaco 2007 200 m
letzte Änderung: 23. Dezember 2025

Alissa Kallinikou (griechisch Αλίσσα Καλλινίκου; * 24. Mai 1985 in Hartlepool) ist eine ehemalige zyprische Sprinterin, die sich auf die 400-Meter-Distanz spezialisiert hat.

Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Alissa Kallinikou vermutlich im Jahr 1999, als sie bei den Spielen der kleinen Staaten von Europa (GSSE) in Schaan in 25,07 s die Bronzemedaille im 200-Meter-Lauf hinter der Isländerin Silja Úlfarsdóttir und Deirdre Caruana aus Malta gewann. 2001 gewann sie bei den GSSE in San Marino in 56,31 s die Bronzemedaille über 400 Meter hinter ihrer Landsfrau Androulla Sialou und Silja Úlfarsdóttir aus Island und siegte mit der zyprischen 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:45,34 min. Anschließend schied sie bei den Jugendweltmeisterschaften in Debrecen mit 56,03 s im Halbfinale aus und verpasste mit der Medley Staffel (1000 Meter) mit 2:18,57 min den Finaleinzug. Bei den Mittelmeerspielen in Radès belegte sie mit der 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:43,20 min den fünften Platz. Im Jahr darauf schied sie bei den Juniorenweltmeisterschaften in Kingston mit 55,36 s in der ersten Runde aus und verpasste anschließend bei den Commonwealth Games in Birmingham mit der Staffel mit 3:46,27 min den Finaleinzug. 2003 gewann sie bei den GSSE in Marsa in 54,92 s die Bronzemedaille hinter ihrer Landsfrau Androulla Sialou und Tanya Blake aus Malta und verteidigte mit der Staffel in 3:44,48 min ihren Titel. Anschließend kam sie bei den Junioreneuropameisterschaften in Tampere mit 55,39 s nicht über den Vorlauf über 400 Meter hinaus. 2005 siegte sie bei den GSSE in Andorra la Vella in 55,04 s im Einzelbewerb sowie in 3:49,15 min auch im Staffelbewerb. Anschließend schied sie bei den U23-Europameisterschaften in Erfurt mit 55,66 s in der ersten Runde über 400 Meter aus. 2007 kam sie bei den Halleneuropameisterschaften in Birmingham mit 54,96 s nicht über den Vorlauf hinaus und im Juni siegte sie bei den GSSE in Monaco in 53,54 s über 400 Meter sowie 3:45,17 min auch im Staffelbewerb und gewann über 200 Meter in 24,05 s die Silbermedaille hinter ihrer Landsfrau Eleni Artymata. Daraufhin schied sie bei den U23-Europameisterschaften in Debrecen mit 53,69 s in der Vorrunde über 400 Meter aus. Im Jahr darauf nahm sie an den Olympischen Sommerspielen in Peking teil, wurde aber nachträglich des Dopings mit Testosteron überführt und ihr Resultat wurde annulliert, woraufhin sie ihre aktive sportliche Karriere beendete.

2008 wurde Kallinkou zyprische Meisterin im 400-Meter-Lauf.

Persönliche Bestzeiten

  • 200 Meter: 23,95 s (0,0 m/s), 14. Juni 2008 in Athen
  • 400 Meter: 52,05 s, 13. Juni 2008 in Athen
    • 400 Meter (Halle): 54,78 s, 24. Februar 2007 in Piräus