Alien Trilogy
| Alien Trilogy | ||
| Entwickler | Probe Entertainment | |
|---|---|---|
| Publisher | Acclaim Entertainment | |
| Veröffentlichung | Februar 1996 März 1996 31. Mai 1996 | |
| Plattform | DOS, Sega Saturn, PlayStation | |
| Genre | Ego-Shooter | |
| Spielmodus | Einzelspieler | |
| Steuerung | Controller | |
| Medium | 1 CD-ROM | |
| Altersfreigabe |
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Alien Trilogy [] ist ein Ego-Shooter, der auf den ersten drei Teilen der Alien-Filmreihe basiert.
Das Spiel erschien 1996 im Vertrieb von Acclaim Entertainment für Sony PlayStation, Sega Saturn und etwas später auch für DOS-PCs.
Handlung
Der Spieler übernimmt die Rolle von Lieutenant Ellen Ripley und kämpft sich mit Waffen wie z. B. Maschinengewehr, Schrotflinte und Flammenwerfer durch die verschiedenen Spielabschnitte, begleitet von gelegentlichen Zwischensequenzen und Spielanweisungen. Das Spiel hält sich nur sehr lose an die drei Filmvorlagen. Beim Showdown gibt es ein Aufeinandertreffen mit der Alien-Königin.
Rezeption
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Das Spieldesign sei für Robert Zengerle von Video Games überzeugend. Auf der PlayStation sei Alien Trilogy grafisch beeindruckend: schöne Lichteffekte, fließendes Scrolling sowie sehr detaillierte, stimmungsvolle und abwechslungsreiche Texturen. Das Leveldesign zeuge von viel Liebe zum Detail und interessanter Architektur. Die Auflösung hingegen sei kritisch, wenn Objekte sehr pixelig werden. Bei der Geräuschkulisse fehle ein beklemmendes Flair der Alien-Spiele.[1] Sein Kollege Tetsuhiko Hara beschrieb die Portierung für den Sega Saturn als technisch eindrucksvoll und spieltechnisch überzeugend.[3] Sandrie Souleiman von Mega Fun hingegen sah Abstriche bei dem Detailgrad auf der Konsole von Sega.[4]
Die strenge Beachtung der Filmvorlagen sei eine große Freude für Fans schrieb Monika Stoschek für PC Player. Sie bringe spielerisch aber auch viele Nachteile mit sich: wenige unterschiedliche Gegner und Waffen, kaum Extras sorgen für zu wenig Abwechslung. Auf dem PC sei es Quake und Duke Nukem 3D technisch unterlegen. Der Mehrspielermodus sei enttäuschend. Die Musikuntermalung zähle zu den besten im Genre.[6] Thomas Borovskis lobte das Verhalten der Gegner, bemängelte jedoch die unzeitgemäßen Sprites und die Ballistik.[7] Peter Steinlechner kritisierte zahlreiche Programmfehler, die zum Neuladen des Spieles zwingen und die veraltete VGA-Grafik. Er lobte die Gestaltung der Levels und die klaustrophobische Stimmung.[8]
Weblinks
- Alien Trilogy bei MobyGames (englisch)
Einzelnachweise
- ↑ a b Robert Zengerle: Kill me - Alien Trilogy. In: Video Games. März 1996, S. 72–73 (Textarchiv – Internet Archive).
- ↑ Alien Trilogy for PlayStation. In: GameRankings. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 9. Dezember 2019; abgerufen am 13. Januar 2023.
- ↑ a b Tetsuhiko Hara: Hit'em Hard - Alien Trilogy. In: Video Games. September 1996, S. 87 (Textarchiv – Internet Archive).
- ↑ a b Sandrie Souleiman: Alien Trilogy. In: Mega Fun. September 1996, S. 78–79 (Textarchiv – Internet Archive).
- ↑ Alien Trilogy for Saturn. In: GameRankings. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 9. Dezember 2019; abgerufen am 4. Oktober 2025.
- ↑ a b Monika Stoschek: Alien Trilogy. In: PC Player. Dezember 1996, S. 52–54 (Textarchiv – Internet Archive).
- ↑ a b Thomas Borovskis: Alien Trilogy: Nachzügler. In: PC Games. Januar 1997, S. 180 (Textarchiv – Internet Archive).
- ↑ a b Peter Steinlechner: Alien Trilogy: Ripleys Rache. In: Power Play. Januar 1997, S. 142–144 (Textarchiv – Internet Archive).
- ↑ Alien Trilogy for PC. In: GameRankings. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 9. Dezember 2019; abgerufen am 13. Januar 2023.