Alfred von Schaezler
Alfred Ferdinand Freiherr von Schaezler (* 8. Januar 1834 in Augsburg; † 2. April 1922 ebenda) war ein deutscher Gutsbesitzer und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.
Leben
Alfred von Schaezler entstammte dem aus der Oberpfalz kommenden Adelsgeschlecht Schaezler, das sich im Raum Augsburg ausbreitete und 1821 in den Adelsstand erhoben wurde. Er war ein Sohn des Freiherrn Wilhelm Heinrich von Schaezler (1797–1887) und dessen Ehefrau Wilhelmine von Stetten (1813–1896). Als Fideikommissherr[1] verfügte er über umfangreichen Gutsbesitz in Oberbayern und hatte vom 29. September 1905 bis 1918 als erblicher Reichsrat einen Sitz in der Kammer der Reichsräte, deren Mitglieder neben den Mitgliedern der Kammer der Abgeordneten den Bayerischen Landtag bildeten.
Er war Kammerherr und hatte einen Sitz im Aufsichtsrat der Augsburger Kammgarnspinnerei AG.
Familie
Seit dem 24. Juni 1878 war er in zweiter Ehe mit Freiin Anna von Seckendorff (1846–1927) verheiratet. Aus der Ehe sind die Kinder Hertha (* 1879, ∞ 1900 Paul Freiherr von Schaezler (* 1868)), Wolfgang Lorenz (1880–1967), Siegfried Berthold (* 1881, Offizier) und Manfred Klemens (* 1885) hervorgegangen[2].
Auszeichnungen
- Rechtsritter des Johanniterordens
Siehe auch
Weblinks
- Alfred von Schaezler in der Parlamentsdatenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte in der Bavariathek
Einzelnachweise
- ↑ Gesetz- und Verordnungsblatt für den Freistaat Bayern. 1890 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser, zugleich Adelsmatrikel der im Ehrenschutzbunde des Deutschen Adels vereinigten Verbande. 1905 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).