Alfred Winkler (Skisportler)
| Alfred Winkler | |||||||
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| Nation | BR Deutschland | ||||||
| Geburtstag | 4. Mai 1943 | ||||||
| Geburtsort | Zottwitz, Deutsches Reich | ||||||
| Größe | 183 cm | ||||||
| Gewicht | 75 kg | ||||||
| Sterbedatum | 6. Oktober 2011 | ||||||
| Sterbeort | Winterberg, Deutschland | ||||||
| Karriere | |||||||
| Disziplin | Skispringen Nordische Kombination | ||||||
| Verein | SK Winterberg | ||||||
| Medaillenspiegel | |||||||
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Alfred Winkler (* 4. Mai 1943 in Zottwitz; † 6. Oktober 2011 in Winterberg) war ein deutscher Skisportler, der im Skispringen sowie der Nordischen Kombination startete.
Werdegang
Geboren im schlesischen Zottwitz kam Winkler als Kind im Rahmen der Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg nach Winterberg. Dort begann er bereits in seiner Jugend mit dem Skisport beim SK Winterberg.
Zur Vierschanzentournee 1965/66 gehört er gemeinsam mit Max Bolkart, Georg Thoma, Wolfgang Happle, Henrik Ohlmeyer, Heini Ihle, Franz Keller, Helmut Wegscheider, Günther Göllner, Helmut Kurz, Wolfgang Schüller, Helmut Reichertz, Udo Pfeffer, Oswald Schinze und Karl-Heinz Munk zur Deutschen Mannschaft. Sein erstes Springen in Oberstdorf beendete er als 47., bevor er in Garmisch-Partenkirchen nur 59. wurde. Für die beiden Springen in Innsbruck und Bischofshofen wurde er vom Nationaltrainer daraufhin nicht nominiert. Bei der Tournee im Folgejahr stand er gar nur in Garmisch-Partenkirchen auf der Startliste, erreichte aber mit Platz 48 erneut keine gute Platzierung.
Bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble erreichte Winkler im Einzel der Nordischen Kombination den 25. Platz.
Bei den Deutschen Meisterschaften 1969 in Isny im Allgäu gewann Winkler hinter Ralph Pöhland und Franz Keller im Einzel der Kombination die Bronzemedaille.[1]
Drei Jahre später reiste er mit der Nationalmannschaft zu den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo, wo er wie vier Jahre zuvor Platz 25 in der Nordischen Kombination erreichte. Es war sein letztes großes internationales Turnier. Anfang März startete Winkler noch einmal bei den Deutschen Nordischen Skimeisterschaften 1972 in Reit im Winkl. Nachdem er den Kombinationswettbewerb als Vierter beendete[2], wurde er bei den Spezialspringern auf der Franz-Haslberger-Schanze Siebenter.
Neben seiner Karriere im Wintersport, spielte Winkler auch auf Amateurniveau beim VfR Winterberg.[3] Nach dem Ende seiner Karriere absolvierte Winkler erfolgreich eine Ausbildung zum Maler, wurde aber schließlich Sportlehrer an der Hauptschule in Winterberg. Im Oktober 2011 starb Winkler im Alter von 68 Jahren in Winterberg.[4]
Weblinks
- Alfred Winkler in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)
- Alfred Winkler in der Datenbank des Internationalen Olympischen Komitees (englisch)
- Alfred Winkler in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
Einzelnachweise
- ↑ Olympiasieger Franz Keller geschlagen. In: Neue Zürcher Nachrichten. 12. Februar 1969, Seite 14. Abrufbar unter: e-newspaperarchives.ch.
- ↑ Franz Keller vor seinem 4. Titelgewinn, Passauer Neue Presse, Ausgabe Nr. 52 vom Freitag, dem 3. März 1972
- ↑ Auf und Ab: 100 Jahre Fußball in Winterberg. In: woll-magazin.de. 27. Dezember 2021, abgerufen am 19. September 2025.
- ↑ Traueranzeigen von Alfred Winkler. In: trauer-in-nrw.de. Abgerufen am 19. September 2025.