Alfons von Mirbach-Geldern-Egmont

Alfons Rainer Ludwig Wilhelm Franz Joseph Maria von Geldern-Egmont, seit 1877 Alfons Graf von Mirbach-Geldern-Egmont (* 3. Juni 1872 in München; † 20. April 1964 auf Schloss Roggenburg) war ein deutscher Gutsbesitzer, kaiserlicher Gesandter sowie Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.

Leben

Alfons von Mirbach-Geldern-Egmont entstammte dem ursprünglich rheinischen Uradelsgeschlecht von Mirbach und war ein Sohn des Grafen Adolf Gottfried von Geldern-Egmont (1841–1927) und dessen Ehefrau Freiin Gabriele von Mirbach (* 1847), Tochter des Freiherrn Alfons von Mirbach. König Ludwig II. von Bayern erteilte ihm 1877 den Namen Mirbach-Geldern-Egmont, nachdem sein Vater das Fideikommiss Roggenburg in Schwaben errichtet hatte.

Prinzregent Luitpold ernannte ihn 1909 zum erblichen Reichsrat der Krone Bayerns. deren Mitglieder neben den Mitgliedern der Kammer der Abgeordneten den Bayerischen Landtag bildeten. Dieses Amt bekleidete er bis 1918, als die Ständeversammlung aufgelöst wurde.

Er war Rittmeister im . Ulanen-Regiment „Kaiser Wilhelm II., König von Preußen“[1] und wurde Königlich-Bayerischer Kämmerer sowie kaiserlicher Gesandter (Legationsrat).

Auszeichnungen

Familie

Sein Großvater Alphons von Mirbach war Königlich-Bayerischer Hofbeamter und stiftete einen erheblichen Betrag, der in das 1877 gebildete Mirbach-Geldern-Egmont´sche Fideikommiss einfloss. Am 18. Oktober 1902 vermählte er sich in Pörtschach mit Mariette Theresia Felicitas Gräfin von Hoyos (* 1883). Aus der Ehe sind die Kinder Elisabeth Franziska (* 1903) und Ladislaus Adolf (* 1905) hervorgegangen.[2]

Siehe auch

Alfons von Mirbach-Geldern-Egmont in der Parlamentsdatenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte in der Bavariathek

Einzelnachweise

  1. Geschichte des K. B. 1. Ulanen-Regiments, Kaiser Wilhelm II., König von Preußen. 1898 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. Gothaisches genealogisches Taschenbuch der gräflichen Häuser. 1908 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).