Alexander (Sohn des Herodes)
Alexander (griech. Ἀλέξανδρος; geb. wohl 36 v. Chr., gest. 8/7 v. Chr.) war ein hasmonäisch-herodianischer Prinz, Sohn des judäischen Königs Herodes I. (73–4 v. Chr.) aus dessen Ehe mit der hasmonäischen Prinzessin Mariamne (54–29 v. Chr.). Kraft seiner mütterlichen Abstammung galt er zeitweise als möglicher Thronfolger und verkörperte für breite Bevölkerungskreise die Erwartung einer Wiederherstellung der hasmonäischen Herrschaft. Alexander und sein jüngerer Bruder Aristobulos gerieten jedoch zunehmend in den Sog innerdynastischer Machtkonflikte am herodianischen Hof. In deren Verlauf wurden beide der Verschwörung bezichtigt und schließlich wegen Hochverrats hingerichtet.
Biographie
Ausbildung und frühe Prägung
Alexander wurde wahrscheinlich 36 v. Chr. geboren.[1] Seine Mutter Mariamne entstammte dem hasmonäischen Herrscherhaus, das Herodes durch ihre Heirat dynastisch zu integrieren suchte. Sie war die Tochter Alexanders, eines Sohnes des Aristobulos II., und der Alexandra, Tochter des Fürsten Hyrkanos II. 42 v. Chr. arrangierte ihre Mutter Alexandra die Ehe ihrer damals zwölfjährigen Tochter mit dem aufstrebenden Herodes, um den Untergang der Dynastie abzuwenden.[2] Die Eheschließung verzögerte sich jedoch bis 37 v. Chr., als Herodes nach der Annahme der Königswürde Mariamne schließlich nach langer Verlobung in Samaria heiratete.[3] Aus der Ehe gingen neben Alexander, Aristobulos und ein früh verstorbener weiterer Sohn sowie die Töchter Salampsio und Kypros hervor.[4] Die Verbindung blieb spannungsreich: Während Herodes Mariamne den Quellen zufolge leidenschaftlich liebte, vermochte sie weder seine Verantwortung für die Ausrottung ihrer Familie noch seine Herrschaft auf deren Kosten zu vergessen. Hinzu traten Konflikte mit Herodes’ Mutter und seiner Schwester Salome.[5] 29. v. Chr. wurde Mariame – verleugnet von ihrer Schwiegermutter, Schwägerin und zuletzt sogar von der eigenen Mutter – wegen angeblicher Untreue und Verschwörung auf Veranlassung des Herodes hingerichtet.[6] Die Tötung der Mutter bewirkte bei den Söhnen einen tiefsitzenden Hass auf den Vater, der mit der Zeit immer weiter anschwoll.[7]
Um 23 v. Chr.[8] wurde Alexander gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Aristobulos zur Vollendung ihrer aristokratischen Erziehung nach Rom entsandt. Dort lebten sie im Haus des römischen Politikers Asinius Pollio, obgleich Augustus ihnen bot, unter seinem Dach zu wohnen. Ihr Aufenthalt in Rom verfolgte offenbar in erster Linie den Zweck, ihnen den persönlichen Umgang mit dem Kaiser und dem kaiserlichen Hof zu ermöglichen sowie eine Vertrautheit mit den römischen Verhältnissen zu vermitteln.[9] 18/17 v. Chr. begab sich Herodes nach Rom, um den Kaiser aufzusuchen und zugleich seine beiden Söhne nach Jerusalem zurückzuführen.[10]
Vermählung und erste Konflikte mit dem Vater
Bald nach der Rückkehr nach Jerusalem, die wohl im Herbst 17/16 v. Chr. erfolgte,[11] wurde Alexander mit Glaphyra, der Tochter des kappadokischen Königs Archelaos, vermählt.[12] Aristobulos dagegen ging die Ehe mit seiner Nichte Berenike ein, der Tochter seiner Schwester Salome.[13] Jene Verbindung war vornehmlich auf die Mehrung des äußeren dynastischen Ansehens berechnet, diese hingegen auf die innere Festigung der Herrschaft, indem sie der engeren Verschränkung von Idumäern und Hasmonäern dienen sollte. Nach demselben Grundsatz erfolgte später auch die Vermählung von Herodes’ ältestem Sohn Antipatros mit der Tochter des letzten hasmonäischen Königs Antigonos.[14] Aus der Ehe Alexanders mit Glaphyra gingen zwei Söhne hervor. Der ältere der beiden Brüder, Tigranes, der um 6 n. Chr. die Königswürde in Armenien erlangte,[15] wurde nach dem Tod Alexanders zunächst von Herodes mit einer Tochter des Pheroras, des königlichen Bruders und Tetrarchen, verlobt; auf Betreiben Antipaters wurde diese Verbindung jedoch später wieder gelöst.[16] Über den jüngeren Bruder Alexander ist nur wenig bekannt. Er besaß offenbar Güter in Ägypten und ging eine Ehe mit einer namentlich nicht überlieferten Adligen ein. Sein offensichtlich nach seinem Bruder benannter Sohn Tigranes bestieg um 60 n. Chr. den armenischen Königsthron.[17]
Alexander und sein Bruder Aristobulos sollen sich aufgrund ihrer vornehmen Abstammung sowie ihres anmutigen Auftretens und ihrer Schönheit großer Beliebtheit beim Volk erfreut haben. Mit ihnen verband sich die verbreitete Hoffnung auf eine Wiederherstellung der hasmonäischen Herrschaft.[18] Dieser öffentlichen Anerkennung stand jedoch eine ausgeprägte Feindschaft rivalisierender Hofparteien gegenüber. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die Rolle der Salome, die in ihren Neffen mögliche Rächer der Mariamne und damit eine unmittelbare Gefahr für ihr eigenes Leben sah. Die Prinzen betonten auch beharrlich die Unschuld ihrer Mutter und wurden durch die Erinnerung an ihr gewaltsames Ende ebenso wie durch eigene Herrschaftsansprüche zunehmend widerspenstig und verbittert gegenüber ihrem Vater. Während sie ihren Groll offen zur Schau stellten, gingen Salome und ihre Anhänger verdeckt vor, indem sie Verleumdungen verbreiteten und gezielt Misstrauen schürten. Schließlich gelangten Berichte an Herodes, wonach die Prinzen Vergeltungspläne hegten und über den Kappadokerkönig Archelaos, Schwiegervater des Alexander, den Zugang zu Augustus suchten, um gegen Herodes vorzugehen.[19]
Angesichts dieser Zwistigkeiten und Gerüchte an seinem Hofe entschloss sich Herodes zu einem demonstrativen Schritt: Um die beiden Prinzen zu demütigen, rief er seinen ältesten Sohn Antipater, der ihm noch vor Antritt der Königsherrschaft aus der Verbindung mit seiner ersten Frau Doris hervorgegangen war, die er nach der Heirat mit Mariamne verstoßen hatte, an den Hof zurück und fasste den Entschluss, ihn zu begünstigen. Diese Bevorzugung sollte, so Josephus, jedoch zunächst noch kein solches Ausmaß annehmen, dass Antipater die Brüder völlig verdrängte. Ziel dieses Vorgehens war vielmehr, den Übermut der Söhne Mariamnes zu zügeln und ihnen eine eindringliche Mahnung vor Augen zu führen. Herodes war nämlich zu der Ansicht gelangt, sie würden gemäßigter auftreten, sobald ihnen bewusst würde, dass die Thronfolge ihnen nicht zwangsläufig zufallen müsse.[20] Dieser Versuch, die Spannungen zu Hofe zu mildern, erwies sich jedoch als vergeblich, da Antipater seine neu gewonnene Stellung sogleich nutzte, um Intrigen gegen seine jüngeren Halbbrüder zu spinnen.[21] Die wachsende Entfremdung zwischen Herodes und seinen von Mariamne stammenden Söhnen sowie die fortwährenden Anschuldigungen ihrer Gegner führten schließlich 12 v. Chr. zu einer Anklage[22] Alexanders und Aristobulus’ vor Kaiser Augustus.[23] Zwar kam es durch dessen Vermittlung zwischenzeitlich zu einer Versöhnung,[24] diese blieb jedoch nur von kurzer Dauer.
Weitere Auseinandersetzungen und Aussöhnung durch Archelaos
Nach der Darstellung des Josephus im bellum[25] misstraute Herodes den Jünglingen auch nach der Aussöhnung, sodass die Anschuldigungen des Antipater und anderer feindlich gestimmter Fraktionen auch weiterhin auf fruchtbaren Boden fielen.[26] Etwa zwei Jahre nach dem Prozess in Rom wurden gegen Alexander abermals Vorwürfe erhoben, hervorgerufen durch die unter Folter erlangten Aussagen dreier Eunuchen des Herodes, die dieser ihrer Schönheit wegen liebte.[27] Herodes war nämlich zu Ohren gekommen, Alexander habe sie bestochen, um einen Anschlag auf den Vater auszuführen.[28] Nach dem Bericht des bellum erklärten die Eunuchen unter Pein, Alexander habe sich in wenig ehrerbietiger Weise über seinen Vater geäußert und dabei seine Stellung als künftiger Thronfolger hervorgehoben. Er habe angekündigt, sich nach seiner Thronbesteigung an seinen Feinden zu rächen; ferner gaben sie an, es bestehe um Alexander eine heimliche Gefolgschaft einflussreicher Männer.[29] Die antiquitates des Josephus formulieren noch schärfer, indem sie ihm ausdrücklich das Streben nach der Königswürde zuschreiben.[30] Die daraus resultierenden Verfolgungen vermeintlich verdächtiger Höflinge schufen binnen kurzer Zeit ein von Panik, Misstrauen, Verdächtigungen, Denunziation und Angst geprägtes Klima am Hof.[31]
Zur gleichen Zeit wurden Alexander und sein Bruder Aristobulus durch ihre Freunde, ebenfalls unter Folter, weiter belastet: Man habe beabsichtigt, Herodes während der Jagd zu töten und sodann nach Rom zu entweichen.[32] Ein aufgefundener Brief Alexanders, in dem er die Bevorzugung Antipaters beklagte, bestärkte Herodes zunächst in seinem Verdacht und führte nach den antiquitates zur Verhaftung Alexanders.[33] Zugleich blieb der König innerlich unsicher, da die Beweise widersprüchlich erschienen und er eher jugendliche Unbesonnenheit als tatsächliche Verschwörung vermutete.[34] Er ließ daher weitere Freunde Alexanders foltern und hinrichten, ohne stichhaltige Beweise zu erlangen.[35] Hierdurch wurde die am Hof herrschende Atmosphäre der Furcht weiter verstärkt.[36] Erst die unter Folter erzwungene Aussage eines jungen Mannes, Alexander habe in Rom um Unterstützung gegen den Vater geworben und sogar Gift herstellen lassen, lieferte Herodes den vermeintlich entscheidenden Anlass zur weiteren Verfolgung.[37] Alexander antwortete auf diese Anschuldigungen nicht mit Dementis, sondern durch vier umfangreiche Schreiben, in denen er den Plan eines Vatermordes gestand, zugleich jedoch Pheroras und Salome als seine Verbündeten benannte.[38]
In dieser Lage setzten Maßnahmen der Befriedung ein. Archelaos erschien in Judäa und gab sich zunächst erzürnt über Schwiegersohn und Tochter, pries aber zugleich die Mäßigung Herodes’, der beide bislang nicht habe hinrichten lassen. Sodann betrieb er jedoch eine Vermittlung, indem er Herodes mit Alexander ebenso wie mit Pheroras versöhnte.[39] Bemerkenswert bleibt zuletzt, dass nach beiden Quellen offizielle Berichte nach Rom entsendet wurden. Selbst nach erfolgter Beilegung bestand demnach das Bedürfnis fort, den Caesar über die innerdynastischen Vorgänge zu unterrichten und dies auch sichtbar zu dokumentieren.[40]
Erneute Anklage und Hinrichtung
Diese Aussöhnung war abermals nur von kurzer Dauer. Bereits wenige Jahre nach den ersten Anschuldigungen traten der spartanische Dynast Eurykles sowie wiederum Antipater mit neuen Vorwürfen gegen Alexander und Aristobulus hervor.[41] Alexander wurde beschuldigt, versucht zu haben, zwei ehemalige Leibwächter Herodes’, Jucundus und Tyrannus, zu einem Anschlag auf ihren Vater zu bewegen. Zudem soll er an den Kommandanten der Veste Alexandreion geschrieben haben, dieser möge ihn und Aristobulus aufnehmen, nachdem sie Herodes getötet hätten. Die beiden Prinzen wurden daraufhin festgenommen[42] und der Fall über Volumnius und Olympus an Augustus weitergeleitet,[43] nachdem ein abermaliger Versuch des Archelaos, eine Versöhnung zwischen Vater und Söhnen herbeizuführen, gescheitert war.[44]
Augustus reagierte, wie Josephus berichtet, ambivalent: Zwar sei er über das Schicksal der jungen Männer tief betrübt gewesen, hielt es jedoch nicht für angemessen, Herodes die Macht über seine Söhne zu entziehen. Er bestätigte vielmehr dessen Autorität und riet ihm zugleich, den Vorfall vor einem gemeinsamen Rat aus Angehörigen der königlichen Familie und Provinzstatthaltern verhandeln zu lassen. Sollten ihnen Mordpläne nachgewiesen werden, sei die Hinrichtung gerechtfertigt; andernfalls seien mildere Strafen zu verhängen.[45] Josephus legt nahe, dass Augustus die Gewalt des Königs über seine Söhne als gegeben voraussetzte, sie jedoch zugleich ausdrücklich bestätigte. Herodes verfügte damit zwar grundsätzlich über diese Autorität, war zu ihrer praktischen Ausübung jedoch offenbar auf eine kaiserliche Billigung angewiesen, die politisch als unerlässlich erschien.[46]
Herodes folgte dem Ratschlag, schloss Archelaus jedoch, anders als von Augustus empfohlen,[47] von dem Rat aus und ließ zu Berytus ein Gericht einberufen. Zu den Richtern zählten unter anderem der syrische Statthalter Saturninus, der Legat Pedanius, der Procurator Volumnius, Verwandte und Freunde des Königs sowie führende Persönlichkeiten der Provinz Syria.[48] Seine Söhne führte Herodes nicht selbst vor Gericht, sondern hielt sie in einem nahegelegenen Dorf zurück, während er seine Anklage persönlich vortrug. In seinen Schlussworten betonte er seine Rechtmäßigkeit in dreifacher Hinsicht: durch die Natur, durch die Verleihung seiner Herrschaft durch Augustus und durch ein Landesgesetz, das die Hinrichtung von Kindern auf Anklage der Eltern gestattete.[49] Damit machte er deutlich, dass das Verfahren vor römischen Richtern primär formalen Charakter hatte und die maßgebliche Entscheidungsgewalt bei ihm selbst lag.[50]
Das Gericht sprach Alexander und Aristobulus schuldig; einige Richter empfahlen ein milderes Vorgehen, die Mehrheit befürwortete jedoch die Todesstrafe.[51] Das Urteil verursachte Unruhe im Heer und es wurden Versuche unternommen, die Söhne zu entlasten.[52] Schließlich verfügte Herodes die Tötung seiner Söhne. Das Todesurteil wurde ohne Verzögerung vollstreckt: Alexander und Aristobulus wurden in Sebaste erdrosselt.[53] Die Hinrichtung wird auf 8/7 v. Chr. datiert. Ihre Leichen wurden nach Alexandraion gebracht und in der dortigen Hasmonäer-Gruft bestattet.[54] Der Tod der beiden Söhne der Mariamne markierte einen weiteren Höhepunkt dynastischer Gewalt innerhalb des herodianischen Hauses und beseitigte endgültig die hasmonäische Linie als reale Alternative zur herodianischen Herrschaft. Auch Antipater, der maßgeblich auf die Anklage und Hinrichtung seiner Brüder hingewirkt hatte, wurde wenige Jahre später auf Anweisung seines sterbenden Vaters hingerichtet.[55]
Einige Zeit nach der Hinrichtung Prinzen trat ein Hochstapler in Erscheinung, welcher sich als der Hingerichtete ausgab und in den Diasporagemeinden des östlichen Mittelmeerraumes und Italiens rasch eine breite Anhängerschaft um sich scharen konnte (siehe Pseudo-Alexander). Der Betrüger, eigentlich ein jüdischer Sklave aus Sidon, brachte es mit seinen Lügen bis nach Rom, wo er entlarvt und als Bestrafung unter die Ruderer gesetzt wurde.[56]
Quellenlage
Die Darstellung des Lebens Alexanders, seines Konflikts mit seinem Vater sowie seines elenden Endes in Sebaste ist in ausführlicher Form ausschließlich bei Josephus überliefert, der in Bezug auf diese Ereignisse allerdings eine sekundäre Quelle darstellt. Er stützt sich dabei offensichtlich stark auf Nikolaos von Damaskus, einen engen Vertrauten Herodes’ und seines Sohnes Archelaos, der unter Herodes als zentraler Berater und Erzieher seiner Söhne wirkte. Gelegentlich nennt Josephus Nikolaos ausdrücklich als Quelle, doch häufig übernimmt er dessen Berichte ohne Nennung. Er wirft Nikolaos mehrfach vor, parteiisch zu sein und die Verfehlungen Herodes’, insbesondere die Ermordung Mariamnes und ihrer Söhne, zu beschönigen.[57] In welchem Maße Josephus die ursprünglichen Worte Nikolaos’ verändert hat oder welche Einzelheiten er aus eigenem Wissen oder Dafürhalten ergänzte bzw. wegließ, bleibt spekulativ.[58]
Literatur
- Aryeh Kasher: King Herod. A Persecuted Persecutor: A Case Study in Psychohistory and Psychobiography, Berlin/New York 2007.
- Kimberley Czajkowski: Justice in Client Kingdoms. The Many Trials of Herod’s Sons. In: Historia 65/4 (2016), S. 473–96.
Anmerkungen
- ↑ Aryeh Kasher: King Herod. A Persecuted Persecutor: A Case Study in Psychohistory and Psychobiography, Berlin/New York 2007, S. 96, 114.
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,12,3 (241); antiquitates Iudaicae 14,12,1 (300). Aryeh Kasher: King Herod. A Persecuted Persecutor: A Case Study in Psychohistory and Psychobiography, Berlin/New York 2007, S. 51–56.
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,17,8 (344); antiquitates Iudaicae 14,15,14 (467).
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,22,2 (435).
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,22,2–3 (436–438); antiquitates Iudaicae 15,17,4 (220–222).
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,22,3 (438–439); 22,5 (443); antiquitates Iudaicae 15,17,4–5 (223–236).
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,23,1 (445); antiquitates Iudaicae 16,3,1 (66–67).
- ↑ Aryeh Kasher: King Herod. A Persecuted Persecutor: A Case Study in Psychohistory and Psychobiography, Berlin/New York 2007, S. 246.
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,23,1 (445); antiquitates Iudaicae 15,10,1 (342–343); 16,1,2 (6); Aryeh Kasher: King Herod. A Persecuted Persecutor: A Case Study in Psychohistory and Psychobiography, Berlin/New York 2007, S. 207f.; Walter Otto: Herodes. Beiträge zur Geschichte des letzten jüdischen Königshauses, Stuttgart 1913, Sp. 71f.
- ↑ Iosephus, antiquitates Iudaicae 16,1,2 (6); Aryeh Kasher: King Herod. A Persecuted Persecutor: A Case Study in Psychohistory and Psychobiography, Berlin/New York 2007, S. 246.
- ↑ Aryeh Kasher King Herod. A Persecuted Persecutor: A Case Study in Psychohistory and Psychobiography, Berlin/New York 2007, S. 246.
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,23,1 (446); 24,2 (476); antiquitates Iudaicae 16,4,1 (97); 17,1,2 (12).
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,23,1 (446); antiquitates Iudaicae 16,4,1 (97); 17,1,2 (12). Aus der Ehe des Aristobulos mit der Salome gingen drei Söhne und zwei Töchter hervor.
- ↑ Iosephus, antiquitates Iudaicae 17,5,2 (92); Walter Otto: Herodes. Beiträge zur Geschichte des letzten jüdischen Königshauses, Stuttgart 1913, Sp. 132.
- ↑ Tigranes wurde nach der Ermordung des Artavasdes IV. von Augustus als König von Armenia eingesetzt; seine Herrschaft hatte jedoch keinen Bestand. Um 12 n. Chr. verlor er die Krone wieder und hielt sich anschließend in Rom auf, wo er um 36 wegen eines Majestätsverbrechens hingerichtet wurde; Res gestae divi Augusti 27; Tacitus, annales 6,40; Nikos Kokkinos: The Herodian Dynasty. Origins, Role in Society and Eclipse, Sheffield 1998, S. 258–63; Martin Schottky: Tigranes 6. In: Der Neue Pauly, Bd. 12,1, Stuttgart/Weimar 2002, Sp. 568.
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum, 1,28,1 (552); 28,4–6 (561–566); antiquitates Iudaicae 17,1,2 (12–18).
- ↑ Für die Nachkommen des Alexander vgl. insbes. Nikos Kokkinos: The Herodian Dynasty. Origins, Role in Society and Eclipse, Sheffield 1998, S. 246–63.
- ↑ Iosephus, antiquitates Iudaicae 16,1,2 (7).
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,23,1 (446–447); antiquitates Iudaicae 16,1,2 (8–11); 3,1–2 (66–77).
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,23,1 (447–448); antiquitates Iudaicae 16,3,3 (78–79).
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,23,2 (450–451); antiquitates Iudaicae 16,3,3–4,1 (81–90).
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,23,3 (452–453); Iosephus, antiquitates Iudaicae 16,4,1–5 (90–129); zum Prozess vgl. Kimberley Czajkowski: Justice in Client Kingdoms. The Many Trials of Herod’s Sons. In: Historia 65/4 (2016), S. 473–96, hier: S. 474–76. Ort der Anhörung war entweder Aquileia oder Rom.
- ↑ Im bellum erscheint es so, als sei lediglich Alexander vor Augustus geführt worden; Aryeh Kasher: King Herod. A Persecuted Persecutor: A Case Study in Psychohistory and Psychobiography, Berlin/New York 2007, S. 265.
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,23,3 (454); antiquitates Iudaicae 16,4,4–5 (125–127).
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,23,4 (455).
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,24,1–3 (467–480).
- ↑ Zu dieser Episode: Kimberley Czajkowski: Justice in Client Kingdoms. The Many Trials of Herod’s Sons. In: Historia 65/4 (2016), S. 473–96, hier: S. 477; sowie Aryeh Kasher: King Herod. A Persecuted Persecutor: A Case Study in Psychohistory and Psychobiography, Berlin/New York 2007, S. 301ff.
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,24,7 (488–491); antiquitates Iudaicae 16,8,1 (229–234).
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,24,7 (488–491).
- ↑ Iosephus, antiquitates Iudaicae 16,8,1 (234).
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,24,8 (492–494); antiquitates Iudaicae 16,8,2 (235–238).
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,24,8 (496–497); antiquitates Iudaicae 16,8,4 (245–249).
- ↑ Iosephus, antiquitates Iudaicae 16,8,4 (250–251). Im bellum liegt dementgegen eine leicht abweichende Chronologie vor (vgl. Iosephus, bellum Iudaicum 1,24,8 [496]).
- ↑ Iosephus, antiquitates Iudaicae 16,8,4 (250–251).
- ↑ Iosephus, antiquitates Iudaicae 16,8,4 (252).
- ↑ Iosephus, antiquitates Iudaicae 16,8,4 (253).
- ↑ Iosephus, antiquitates Iudaicae 16,8,4 (253).
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,25,1 (498–499); antiquitates Iudaicae 16,8,5 (255–260).
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,25,1–6 (500–512); antiquitates Iudaicae 16,8,6 (261–270).
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,25,5 (510); antiquitates Iudaicae 16,8,6 (270); Kimberley Czajkowski: Justice in Client Kingdoms. The Many Trials of Herod’s Sons. In: Historia 65/4 (2016), S. 473–96, hier: S. 477.
- ↑ Zu dieser letztmaligen Anklage vgl. insbes. Kimberley Czajkowski: Justice in Client Kingdoms. The Many Trials of Herod’s Sons. In: Historia 65/4 (2016), S. 473–96, hier: S. 478–480; und Aryeh Kasher: King Herod. A Persecuted Persecutor: A Case Study in Psychohistory and Psychobiography, Berlin/New York 2007, S. 325–52.
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,26,1–4 (513–530); antiquitates Iudaicae 16,10,1–5 (301–321); Die Darstellung Eurykles’ als maßgeblicher Urheber der Anschuldigungen gegen Aristobulos und Alexander könnte auf Nikolaos von Damaskus zurückgehen und zielte möglicherweise darauf ab, die Schuld des Vaters an der Ermordung seiner Söhne zu relativieren; Aryeh Kasher: King Herod. A Persecuted Persecutor: A Case Study in Psychohistory and Psychobiography, Berlin/New York 2007, S. 329.
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,27,1 (535); antiquitates Iudaicae 16,10,9 (354).
- ↑ Iosephus, antiquitates Iudaicae 16,10,6–7 (325–334).
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,27,1 (535–537); antiquitates Iudaicae 16,11,1 (356–358).
- ↑ Kimberley Czajkowski: Justice in Client Kingdoms. The Many Trials of Herod’s Sons. In: Historia 65/4 (2016), S. 473–96, hier: S. 478.
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,27,1 (557, 560); antiquitates Iudaicae 16,11,1 (360).
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,27,2 (538–539); antiquitates Iudaicae 16,11,1 (360). Zum Schauprozesscharakter des Verfahrens vgl. Aryeh Kasher: King Herod. A Persecuted Persecutor: A Case Study in Psychohistory and Psychobiography, Berlin/New York 2007, S. 329.
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,27,2–3 (539–540); antiquitates Iudaicae 16,11,2 (361–366); für die Bibelstellen, auf die sich Herodes zu berufen scheint vgl. Aryeh Kasher: King Herod. A Persecuted Persecutor: A Case Study in Psychohistory and Psychobiography, Berlin/New York 2007, S. 344; sowie Kimberley Czajkowski: Justice in Client Kingdoms. The Many Trials of Herod’s Sons. In: Historia 65/4 (2016), S. 473–96, hier: S. 479, Anm. 37.
- ↑ Kimberley Czajkowski: Justice in Client Kingdoms. The Many Trials of Herod’s Sons. In: Historia 65/4 (2016), S. 473–96, hier: S. 479.
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,27,3 (541–542) antiquitates Iudaicae 16,11,3 (368–372); auch Nikolaos von Damaskus FGrH IIA 90 F136,2–3.
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,27,4–6 (544–550); antiquitates Iudaicae 16,11,4–7 (375–393); Aryeh Kasher: King Herod. A Persecuted Persecutor: A Case Study in Psychohistory and Psychobiography, Berlin/New York 2007, 345–48.
- ↑ Nicolaus Damascenus FGrH IIA 90 F136,3–4; Iosephus, bellum Iudaicum 1,27,6 (551); antiquitates Iudaicae 16,11,7 (394).
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 1,27,6 (551); antiquitates Iudaicae 16,11,7 (394). Aryeh Kasher: King Herod. A Persecuted Persecutor: A Case Study in Psychohistory and Psychobiography, Berlin/New York 2007, S. 348f.; hegt gewisse Zweifel an der Historizität dieser Behauptung.
- ↑ Vgl. hierzu: Kimberley Czajkowski: Justice in Client Kingdoms. The Many Trials of Herod’s Sons. In: Historia 65/4 (2016), S. 473–96, hier: S. 480–83.
- ↑ Iosephus, bellum Iudaicum 2,7,1–2 (101–110); antiquitates Iudaicae 17,12 (324–338).
- ↑ Iosephus, antiquitates Iudaicae 16,7,1 (183–186).
- ↑ Aryeh Kasher: King Herod. A Persecuted Persecutor: A Case Study in Psychohistory and Psychobiography, Berlin/New York 2007, S. 3–8; Kimberley Czajkowski/Benedikt Eckhardt: Herod in History. Nicolaus of Damascus and the Augustan Context, Oxford 2021, S. 116–24.