Albrecht Richter (Maler, 1623)
Albrecht Richter (1623–1674) war ein deutscher Maler der Barockzeit. Sein nachweisbarer Hauptwirkungsort war Weimar.
Leben und Werk
Richter entstammte einer Architekten- und Malerfamilie. Sein Vater war der Weimarer Hofmaler Christian Richter (1587–1667). Er selbst fertigte Gemälde 1654 für die Wilhelmsburg.[1][2] Er malte demnach Söhne des Herzogs Wilhelm von Sachsen-Weimar: Bernhard (nachmals Herzog von Sachsen-Jena) und Friedrich von Sachsen-Weimar, die in Jena Rektoren wurden. Deren Bildnisse wurden von Johann Dürr in Kupfer gestochen. Von Letzterem hatte Dürr auch einen kleineren Stich angefertigt, dessen Vorlage wiederum ebenfalls Richter zugeschrieben wurde.[3] Richter malte auch das Oval von Friedrich von Sachsen Weimar 1656 anläss dessen Todes, das auch von Dürr gestochen wurde.[4]
Weblinks
- Personeneintrag: Albrecht Richter. In: nds.museum-digital.de..
- Portrait III 1290. In: portraits.hab.de. Herzog August Bibliothek.
Einzelnachweise
- ↑ Karl Gräbner: Die Großherzogliche Haupt- und Residenz-Stadt Weimar, nach ihrer Geschichte und ihren gegenwärtigen gesammten Verhältnissen dargestellt. Friedrich Wilhelm Andreä, Erfurt 1830, S. 199 (google.de).
- ↑ Paul Lehfeldt: Bau- und Kunstdenkmäler Thüringens. Gustav Fischer Verlag, Jena 1893 (google.de).
- ↑ Adolf Schöll: Weimars Merkwürdigkeiten einst und jetzt. Ein Führer für Fremde und Einheimische. Weimar 1847, S. 152 (google.de).
- ↑ Klagbares Denkmahl Des Durchläuchtigen, Hochgebohrnen Fürsten und Herrn, Herrn Friedrichs des ältern, Herzogs zu Sachsen, Jülich, Cleve und Bergen ... 1656 (google.de).