Alberich Semmelmann

Alberich Semmelmann OCist (* 1622 in Kronach; † 17. Januar 1677) war von 1664 bis 1677 Abt von Kloster Langheim.

Leben

Alberich Semmelmann legte am 8. Februar 1646 seine Profess in Kloster Langheim ab, bevor er noch in demselben Jahr die Priesterweihe empfing. Nach Durchlaufen der Position des Subpriors, Priors und des Propstes von Tambach wurde er am 27. November 1664 zum Abt gewählt und am 29. November von Bischof Philipp Valentin Voit von Rieneck investiert.[1] Sein Abbatiat wurde überschattet von der Auseinandersetzung mit dem Bistum Bamberg über die Anerkennung der bischöflichen Landeshoheit, die auch noch die Zeit seiner beiden Nachfolger Thomas Wagner und Candidus Bergmann bestimmen sollte und zu einer Klage vor dem Reichshofrat führte.

Wappen

Das sprechende Wappen Alberich Semmelmanns, das sich auch an dem von ihm ausgebauten Langheimer Klosterhof in Bamberg (Obere Karolinenstraße 8) befindet, zeigt in rotem Feld über zwei goldenen Kugeln (= Semmeln) drei miteinander verschränkte goldene Mondsicheln (= Kipferl), begleitet von zwei sechszackigen goldenen Sternen.[2]

Artikel Alberich Semmelmann auf der Website Biographia Cisterciensis

Einzelnachweise

  1. Urkunde vom 29. November 1664 auf der Website der Deutschen Digitalen Bibliothek
  2. Darstellung des Wappens auf der Website Welt der Wappen
VorgängerAmtNachfolger
Mauritius KnauerAbt von Kloster Langheim
1664–1677
Thomas Wagner