Alajos Szilassy
| Alajos Szilassy | |||||||||||||
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| Voller Name | Alajos Miklós Szilassy | ||||||||||||
| Nation | Ungarn | ||||||||||||
| Geburtstag | 19. Oktober 1907 | ||||||||||||
| Geburtsort | Oradea, Ungarn | ||||||||||||
| Sterbedatum | 26. Januar 1993 | ||||||||||||
| Sterbeort | Healesville, Australien | ||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||
| Verein | Hungária Evezős Egylet | ||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||
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Alajos Miklós Szilassy, auch Aloysius Nicholas Szymiczek (* 19. Oktober 1907 in Oradea, heute Teil von Rumänien; † 26. Januar 1993 in Healesville, Australien) war ein ungarischer Ruderer.
Karriere
Alajos Szilassy begann 1928 ein Medizinstudium an der Katholischen Péter-Pázmány-Universität in Budapest. Zwischen 1932 und 1936 gewann er 5 ungarische Meistertitel. Bei den Europameisterschaften 1932 gewann er mit dem ungarischen Achter Silber. Im Folgejahr sicherte er sich mit dem Vierer ohne Steuermann Bronze bei der EM in Budapest. 1934 wurde er mit dem ungarischen Achter Europameister in Luzern und schloss zudem sein Studium ab.
Bei den Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin belegte er mit Miklós Mihó, Vilmos Éden, Ákos Inotay und László Molnár den fünften Platz in der Vierer mit Steuermann-Regatta.
Nach den Olympischen Spiele beendete er seine Ruderkarriere und widmete sich seinem Beruf als Arzt. Zunächst als Allgemeinmediziner und später als Arzt im Szent Lászlo Krankenhaus. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er als Militärarzt einberufen und geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft. 1949 verließ er seine Heimat und emigrierte nach Australien, wo er weiter als Arzt tätig war und bis zu seinem 80. Lebensjahr in einer Privatpraxis tätig war.
Sein Bruder Otto Szymiczek war der erste Dekan der 1961 gegründeten Internationalen Olympischen Akademie. Dessen Sohn Martinos Simitsek war Vizepräsident des Hellenischen Olympischen Komitees.
Weblinks
- Alajos Szilassy in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)