Aino Alli
Aino Sofia Alli, geb. Neumann (* 17. Juni 1879 in Oulu, Finnland; † 9. November 1958 in Turku) war eine finnische Malerin.[1] Sie wurde vor allem für ihre Ölgemälde und Miniaturen auf Elfenbein bekannt.[2]
Leben
Ihre erste künstlerische Ausbildung erhielt sie von 1904 bis 1907 an der Zeichenschule des Kunstverbands in Viipuri. Im Jahr 1908 setzte sie ihre Studien an der Zeichenschule in Helsinki fort, wo sie Schülerin von Eero Järnefelt war. Weitere Ausbildungen führten sie mehrfach nach Paris, wo sie 1911/1912, 1920, 1923, 1924, 1926, 1928, 1937 und 1953 an der Académie Julian, der Académie Colarossi und der Académie de la Grande Chaumière arbeitete, unter anderem bei Henri Morrisset und Olga Boznańska. Sie unternahm Reisen nach Italien, Deutschland, Ungarn, Österreich und in verschiedene skandinavische Länder. Von 1913 bis 1953 war sie Mitglied des Finnischen Kunstverbands sowie verschiedener internationaler Künstlervereinigungen, darunter der Salon d’Automne, der Salon d’Hiver, die Société de la Miniature, de l’Aquarelle et des Arts Précieux.[1]
Werk
Aino Allis künstlerisches Schaffen konzentrierte sich hauptsächlich auf Porträts, die sie in Öl, Pastell sowie als Miniaturen auf Elfenbein und Kupfer ausführte. Ihre Arbeiten befinden sich unter anderem im University Museum der Oglethorpe University in den USA, im Musée du Luxembourg in Paris, im Kunstmuseum von Turku und im Stadtmuseum Riga.[1]
Literatur
- René Édouard-Joseph: Dictionnaire biographique des artistes contemporains, 1910–1930, Art & Édition / Gründ, Paris, 1930 (Band I) / Neuaufl. Gründ 1934.
- Emmanuel Bénézit: Dictionary of artists. Band 1: A – Bedeschini. Paris, 2006.
Weblinks
- Allgemeines Künstlerlexikon Online / Artists of the World Online, De Gruyter, 2009.
Einzelnachweise
- ↑ a b c Emmanuel Bénézit: Dictionary of artists. Band 1: A – Bedeschini. Paris 2006.
- ↑ Portrait d'enfant - Aina Sofia Alli | Musée d'Orsay. Abgerufen am 12. Dezember 2025.