Affe und Schwein
Affe und Schwein ist eine Geschichte aus Hundertundeine Nacht (→ Hundertundeine Nacht – Liste der Geschichten, HEN 27), dem kleinen Schwesterwerk von Tausendundeine Nacht (→ Tausendundeine Nacht – Liste der Geschichten). Sie ist eine Binnengeschichte von Die List und Tücke der Frauen (HEN 14).
In der Geschichte erlebt ein Schwein die Folgen des Überfressens.
Handlung
Ein Affe pflegte auf einen Baum zu steigen, um von seinen Früchten zu essen. Eines Tages kam ein Schwein zu dem Baum und wollte sich unter ihm etwas zu fressen suchen. Als das Schwein den Kopf hob, erblickte es den Affen, der ihm eine Feige hinunterwarf. Das Schwein fraß und hob erneut den Kopf aufs Neue, damit der Affe ihm noch mehr Feigen hinunterwarf. Es hörte nicht eher damit auf, bis an seinem Hals die Adern platzten und es starb.
Hintergrund
Die Geschichte spielt in der 67. Nacht von Hundertundeine Nacht.[1]
Für ihre Übersetzung der Geschichte griff die deutsche Arabistin Claudia Ott auf das Aga-Khan-Manuskript aus dem Jahr 1234 zurück, es ist die älteste erhaltene Handschrift der Geschichten aus Hundertundeine Nacht.[2]
Literatur
- Claudia Ott: 101 Nacht. Manesse Verlag, Zürich 2012, S. 165.
Einzelnachweise
- ↑ Claudia Ott: 101 Nacht, Manesse Verlag, Zürich 2012, S. 165.
- ↑ Claudia Ott: 101 Nacht, Manesse Verlag, Zürich 2012, S. 241.