Aderbach (Osttirol)
| Aderbach | ||
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Blick von der Vorderen Ochsenalm auf das Laperwitzkees, unterhalb Aderbach und Laperwitzbach | ||
| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | AT: 2-374-64-66-2-2 | |
| Lage | Osttirol | |
| Flusssystem | Donau | |
| Abfluss über | Laperwitzbach → Kalserbach → Isel → Drau → Donau → Schwarzes Meer | |
| Quelle | unterhalb des Vorderen Kastenkees (Glocknergruppe) 47° 5′ 23″ N, 12° 38′ 33″ O | |
| Quellhöhe | ca. 2564 m ü. A.[1] | |
| Mündung | nördlich des Kalser Tauernhauses in den KalserbachKoordinaten: 47° 4′ 37″ N, 12° 38′ 5″ O 47° 4′ 37″ N, 12° 38′ 5″ O | |
| Mündungshöhe | 1978 m ü. A.[1] | |
| Höhenunterschied | ca. 586 m | |
| Sohlgefälle | ca. 47 % | |
| Länge | 1,3 km[2] | |
| Einzugsgebiet | 2,6 km²[3] | |
| Gemeinden | Kals am Großglockner | |
Der Aderbach ist ein Bach in der Gemeinde Kals am Großglockner (Bezirk Lienz). Der Bach entspringt unterhalb des Vorderen Kastenkees und mündet etwa 1 km Luftlinie nordöstlich des Kalser Tauernhauses in den Laperwitzbach (⊙). Sein Name leitet sich vom deutschen Wort „Ader“ (Wasserader, Quelle) ab.[4]
Verlauf
Der Laperwitzbach entspringt unterhalb des Vorderen Kastenkees und fließt in südlicher Richtung der Tal zu. Er nimmt mehrere kleine Quellbäche auf, die sich teilweise auch aus dem Schmelzwasser des Laperwitzkees speisen und mündet unterhalb des sogenannten „Zubichl“ von rechts in der Laperwitzbach. Der Aderbach besitzt eine völlig vom Menschen unbeeinflusste Hydrologie und über die gesamte Länge eine natürliche Gewässerraumausprägung. Das Umland des Aderbachs weist auf der gesamten Länge eine geringe Nutzungsintensität auf, die naturräumliche Bedeutung des Baches ist sehr hoch.[2]
Einzelnachweise
- ↑ a b TIRIS
- ↑ a b Amt der Tiroler Landesregierung, Abt. Umweltschutz Naturschutzplan der Fließgewässer Tirols, Gewässerliste (Update 2020)
- ↑ Flächenverzeichnis der österreichischen Flussgebiete. Draugebiet. In: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Hrsg.): Beiträge zur Hydrographie Österreichs. Heft Nr. 59. Wien 2011, S. 12 (bmlrt.gv.at [PDF; 3,6 MB]).
- ↑ kalskommunikation.at (Gemeinde Kals) Kalser Namen