Achssenke
Eine Achssenke auch Radsatzsenke[1] oder Achswechseleinrichtung[1] genannt, ist eine Einrichtung, die in Bahnbetriebswerken und bei Herstellern von Schienenfahrzeugen zum Einsatz kommt.
Mithilfe der Achssenke können einzelne Radsätze oder Drehgestelle (in diesem Fall Drehgestellsenke[1] genannt) eines Schienenfahrzeugs abgesenkt werden, um sie zu überholen oder auszutauschen, ohne das Fahrzeug anzuheben.[2][3] Die Achssenke ist in der Regel in einer Grube eingebaut, die quer zu meist zwei oder drei Werkstattständen angeordnet ist. Sie besteht aus einem in der Grube fahrbaren Gestell mit einer Senk- und Hubvorrichtung.[1][3] Die senkrechte Bewegung erfolgt elektrisch oder hydraulisch durch Gewindespindeln, Scherenhubtische oder Hydraulikzylinder.[2][3]
Nachdem der Radsatz abgesenkt wurde, wird dieser in abgesenkter Position in der Grube zu einem anderen Werkstattstand verfahren und dort gegen einen neuen Radsatz ausgetauscht.[1]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b c d e Radsatzsenke. In: Lexikon Eisenbahn. 6., bearbeitete und ergänzte Auflage. Transpress VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1981, S. 613.
- ↑ a b Lokhalle. Achssenke. Eisenbahnerlebnis.de, 2023, archiviert vom am 6. Dezember 2023; abgerufen am 26. Mai 2024: „Mit der Achssenke kann eine komplette Achse aus einer Lok nach unten ausgeführt werden…“
- ↑ a b c Gebäude und Anlagen. Sächsisches Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf, archiviert vom am 24. Februar 2024; abgerufen am 26. Mai 2024.