Achim Sarstedt
| Achim Sarstedt | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 2. Oktober 1959 | |
| Geburtsort | Garbsen, Niedersachsen, | |
| Stationen als Trainer | ||
| Jahre | Station | |
| 1988–1991 | TSV Havelse (Co-Trainer) | |
| 1991–2007 | SC Freiburg (Co-Trainer) | |
| 2007–2009 | TSG 1899 Hoffenheim (Co-Trainer) | |
| 2009–2011 | VfL Wolfsburg (Co-Trainer) | |
| 2022– | Hannover 96 (Leiter Nachwuchsakademie) | |
Achim Sarstedt (* 2. Oktober 1959 in Garbsen) ist ein deutscher Fußballtrainer und -funktionär. Er wurde vor allem als langjähriger Co-Trainer von Volker Finke beim SC Freiburg bekannt und gilt als Experte für Talentförderung und taktische Analysen.
Karriere
Anfänge als Co-Trainer
Sarstedt begann seine Trainerlaufbahn beim TSV Havelse, wo er von 1988 bis 1991 als Co-Trainer tätig war. Bereits in dieser Zeit arbeitete er zeitweise mit Volker Finke zusammen, was den Beginn einer langjährigen Partnerschaft markierte.[1]
SC Freiburg (1991–2007)
Von 1991 bis 2007 war Sarstedt Co-Trainer beim SC Freiburg und unterstützte Volker Finke während dessen gesamter Ära beim Verein. In dieser Zeit entwickelte sich das Trainergespann zu einem der erfolgreichsten und beständigsten in der Bundesliga.
Gemeinsam mit Finke prägte er einen besonderen Spielstil beim SC Freiburg, der auf Kurzpassfußball und Kombinationsspiel basierte. Zudem entwickelten sie ein besonderes Ausbildungskonzept, das es dem finanziell schwächer aufgestellten SC Freiburg ermöglichte, mit großen Vereinen zu konkurrieren.
Im Rahmen der Umbrüche beim SC Freiburg im Sommer 2007, die zur Entlassung von Volker Finke führten, war Sarstedt zwischenzeitlich selbst als möglicher Cheftrainer im Gespräch. Volker Finke bedankte sich im Rahmen seines Abschieds ausdrücklich bei seinem Co-Trainer und betonte dessen großen Anteil an den Erfolgen des Vereins.[2][3][4]
TSG 1899 Hoffenheim (2007–2009)
Im Sommer 2007 wechselte Sarstedt zum aufgestiegenen Zweitligisten TSG 1899 Hoffenheim, wo er unter Ralf Rangnick als Co-Trainer arbeitete.[5]
VfL Wolfsburg (2009–2011)
Anschließend war Sarstedt Co-Trainer beim VfL Wolfsburg. Dort arbeitete er zunächst unter Armin Veh und später unter Steve McLaren, gemeinsam mit Pierre Littbarski als weiterem Co-Trainer. Von 2010 bis 2016 wechselte Sarstedt in die Funktion des Nachwuchsleiters des VfL Wolfsburg und leitete das Nachwuchsleistungszentrum.
Hannover 96
Am 1. Juli 2022 übernahm Sarstedt die Position des Sportlichen Leiters in der Nachwuchsakademie von Hannover 96 und löste damit Michael Tarnat ab. Unter seiner Leitung wurden neue Wege bei der Talentidentifizierung eingeschlagen, die nicht primär die aktuelle Wettkampfleistung, sondern auch das individuelle Potenzial und technomotorische Fähigkeiten der Spieler bewerten. Sarstedt bezeichnet diese Herangehensweise als notwendig, um Spätentwickler zu identifizieren, die sonst „durchs Raster fallen“ würden.[6][7][8]
Weblinks
- Achim Sarstedt in der Datenbank von transfermarkt.de
Einzelnachweise
- ↑ TSV Havelse, 2. Bundesliga 1990/91. Abgerufen am 12. Januar 2026.
- ↑ SC Freiburg, DFB-Pokal 1991/92. Abgerufen am 12. Januar 2026.
- ↑ 1990–2007 | SC Freiburg. Abgerufen am 12. Januar 2026 (deutsch).
- ↑ SC Freiburg: Volker Finke hört auf. In: Der Spiegel. 14. Dezember 2006, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 12. Januar 2026]).
- ↑ TSG Hoffenheim, DFB-Pokal 2008/09. Abgerufen am 12. Januar 2026.
- ↑ https://www.hannover96.de/newscenter/news/details/30650-neue-gesamtstrategie-hannover-96-stellt-sich-im-nachwuchsbereich-neu-auf.htm
- ↑ Hannover 96: Die Akademie. Abgerufen am 12. Januar 2026.
- ↑ Talentsichtung in der Akademie: Neue Wege - und ein bekannter Name. 23. August 2022, abgerufen am 12. Januar 2026.