Aces of the Pacific

Aces of the Pacific
Zählt zur Reihe Aces
Entwickler Dynamix
Publisher Sierra (On-line)
Veröffentlichung 1992
Plattform MS-DOS
Genre Simulation
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Maus, Tastatur, Joystick
Medium Disketten

Aces of the Pacific (englisch: „Asse des Pazifik“) ist ein Computerspiel. Es handelt sich um eine Flugsimulation, die zur Zeit des Zweiten Weltkrieges im Raum des Pazifischen Ozeans spielt. Aces of the Pacific wurde von Dynamix entwickelt und 1992 veröffentlicht. Es ist der Nachfolger der ausgezeichneten Flugsimulation Red Baron von 1990. 1993 erschien mit Aces over Europe eine Fortsetzung der Reihe mit Schauplatz Europa.

Neben dem Hauptspiel veröffentlichte Dynamix noch eine Erweiterung WWII: 1946. Darin wird der hypothetische Kriegsverlauf behandelt, wie er ohne Atombombenabwurf der U.S. Armee hätte stattfinden können.

Das Spiel beinhaltet verschiedenste Militärflugzeuge dieser Zeit, unter anderem die P-51 Mustang oder Mitsubishi A6M (Zero). Mit der Zusatzdiskette kamen noch weitere Flugzeuge, wie die Lockheed P-80, Nakajima J9Y (Kikka) und einige Prototypen hinzu. Neben Trainingsmissionen und Kampagnen kann man historische Einsätze oder Luftschlachten auf amerikanischer oder japanischer Seite nachspielen (z. B. den jap. Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941). Abgerundet wird dies durch zahlreiche Hintergrundinformationen, die sich auch über die Flugzeuge und amerikanische und japanische Fliegerasse erstrecken.

Rezeption

Wertungsspiegel
PublikationWertung
PC Joker85 %[1]
Play Time85 %[2]
Power Play86 %[3][4]

Martin Müller von Play Time gefiel die verbesserte Grafik im Vergleich zum Vorläufer. Insbesondere Gebäude und Schiffe wären detailliert dargestellt, wobei ihm die Abschlüsse zu unspektakulär daher kämen. Auch die Kommunikation mit Begleitflugzeugen per Tastendruck gefiel ihm. Er vergab die Auszeichnung Star.[2]

„Umfangreiche Luftkämpfe vor historischem Hintergrund“

Peter Braun: PC Joker[1]

Michael Hengst von Power Play vergab das Prädikat besonders empfehlenswert. Er begründete dies mit dem Missionsdesign und dem Verzicht der Autoren auf überschwänglichen Patriotismus in der Dokumentation. Er merkte an, dass sich im Vergleich zum Vorgänger wenig geändert habe, sah das jedoch nicht als Kritikpunkt.[3] Sein Kollege Volker Weitz verwies auf den einfachen Einstieg ins Spiel.[4]

Einzelnachweise

  1. a b Peter Braun: Aces of the Pacific. In: PC Joker. Juni 1992, S. 16 (Textarchiv – Internet Archive).
  2. a b Martin Müller: Aces of the Pacific. In: Play Time. September 1992, S. 20–21 (Textarchiv – Internet Archive).
  3. a b Michael Hengst: Aces of the Pacific. In: Power Play. Juni 1992, S. 38–39 (Textarchiv – Internet Archive).
  4. a b Volker Weitz: Aces of the Pacific. In: Power Play Sonderheft. Nr. 4, 1992, S. 7 (Textarchiv – Internet Archive).