Abu Zikry

Marschall Abu Zikry (* 8. November 1923; † 26. Januar 1983; arabisch فؤاد محمد أبو ذكري, DMG Fuʾād Muḥammad Abū Ḏikrī) war Kommandeur der ägyptischen Marine von Juni 1969 bis September 1969 und von Oktober 1972 bis November 1976.[1] Außerdem war er stellvertretender Verteidigungsminister von 12. Februar 1972 bis zum 24. Oktober 1972. Später diente er als Marineberater für Anwar as-Sadat.

Leben

Nach dem Abschluss an der Marineakademie 1946 trat er in den Seedienst ein. Spätestens seit den 1960er-Jahren stieg Abou Zikry in Spitzenfunktionen auf; 1967 wurde er – kurz nach dem Junikrieg – erstmals Oberbefehlshaber der ägyptischen Marine (bis September 1969). Später übernahm er das Amt erneut von Oktober 1972 bis November 1976; in diese zweite Amtszeit fällt seine Rolle in der Oktoberkrieg-/Jom-Kippur-Operation 1973, u. a. mit der Seeblockade am Bab-al-Mandab.[2]

Abou Zikry wird in Ägypten häufig mit zwei markanten Marineoperationen verbunden: dem Versenken des israelischen Zerstörers „Eilat“ (1967) – ein frühes, international beachtetes Gefecht mit Seezielflugkörpern – und der Blockade des Roten Meeres 1973.[3]

Literatur

  • Samir Mutawi: Jordan in the 1967 War. Cambridge University Press, Cambridge 2002, ISBN 0-521-52858-5
Commons: Abu Zikry – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. vondeyaz: Group73 Historians:. Abgerufen am 24. Oktober 2025 (ar-aa).
  2. Masrawy: Bibliotheca Alexandrina erhält Archivsammlung des Marinekommandeurs während des Oktoberkriegs. Abgerufen am 24. Oktober 2025 (arabisch).
  3. Zwischen Militär und Humanitär. So waren es die Knochen von Fahmi, Kairo, und Abu Zuhiri, al-Arishi, die die Führung von Abnutzung und Transit austauschten. In: Magazin Rosaelyoussef. 25. Oktober 2020 (rosaelyoussef.com [abgerufen am 24. Oktober 2025]).