Abgestumpfte Spaltblume
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Abgestumpfte Spaltblume (Schizanthus grahamii) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Schizanthus grahamii | ||||||||||||
| Gillies |
Die Abgestumpfte Spaltblume (Schizanthus grahamii) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Schizanthus innerhalb der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae).
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Die Abgestumpfte Spaltblume ist eine einjährige Pflanze, die Wuchshöhen von 70 bis 90 Zentimeter erreicht. Der Stängel ist reich verzweigt und mit schwarz- bis braunköpfigen Drüsenhaaren sowie einzelnen angedrückten Borsten bedeckt. Die Laubblätter messen ungefähr 12 × 7 Zentimeter und sind fiederschnittig bis gefiedert sowie fast kahl.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juli bis September. Der Blütenstand ist traubenförmig.
Die zygomorphe Blüte ist fünfzählig. Die Kronröhre ist 1- bis 1,5-mal so lang wie die Kelchzipfel. Die Krone ist rot bis violett gefärbt, die Oberlippe ist gelb gefleckt. Die Staubblätter sind kürzer als die Unterlippe.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 20.[1]
Vorkommen
Das Verbreitungsgebiuet umfasst nur das nordwestliche und das südliche Argentinien und das zentrale Chile. Die Abgestumpfte Spaltblume kommt an Waldsäumen, Gebüschen und an Wegrändern vor.
Taxonomie
Die Erstbeschreibung von Schizanthus grahamii erfolgte 1831 durch John Gillies in Botanical Magazine; or, Flower-Garden Displayed ..., Band 58, Tafel 3044. Das Artepitheton ehrt den schottischen Arzt und Botaniker Robert Graham (1786–1845).
Nutzung
Die Abgestumpfte Spaltblume wird zerstreut als Zierpflanze für Sommerblumenbeete genutzt. Sie ist spätestens seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Kultur. Es gibt einige Sorten.
Literatur
- Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): Rothmaler Exkursionsflora von Deutschland. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8.
Einzelnachweise
- ↑ Schizanthus grahamii bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. Louis