(8661) Ratzinger

Asteroid
(8661) Ratzinger
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Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 21. November 2025 (JD 2.461.000,5)
Orbittyp Äußerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie Eos-Familie
Große Halbachse 3,005 AE
Exzentrizität 0,038
Perihel – Aphel NaN AE – NaN AE
Perihel – Aphel 2,8895 AE – 3,1212 AE
Neigung der Bahnebene 10,560°
Länge des aufsteigenden Knotens 37,9666°
Argument der Periapsis 92,7257°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 18. April 2028
Siderische Umlaufperiode 1902,98 d
Siderische Umlaufzeit 5,21 a
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 17,17 km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit NaN km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 13,394 ± 0,198 km
Abmessungen {{{Abmessungen}}}
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,090 ± 0,011
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode 4.301035 h
Absolute Helligkeit 12,48 mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
Spektralklasse
(nach SMASSII)
Geschichte
Entdecker Lutz D. Schmadel,
Freimut Börngen
Datum der Entdeckung 14. Oktober 1990
Andere Bezeichnung 1990 TA13, 1969 US,
1974 TM1, 1992 CB1
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.
Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Umlaufdauer

(8661) Ratzinger ist ein Asteroid und gehört zu den zahlreichen Miniplaneten, die im äußeren Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter die Sonne umkreisen. Er besitzt einen Durchmesser von etwa 13 km. Seine Rotationsperiode beträgt etwa 4,30 Stunden.

(8661) Ratzinger wurde am 14. Oktober 1990 von Lutz D. Schmadel und Freimut Börngen an der Thüringer Landessternwarte in Tautenburg entdeckt und bekam den vorläufigen Namen 1990 TA13, bevor er als Nummer 8661 katalogisiert wurde.

Weil zur Zeit der Entdeckung der damalige Kurienkardinal Joseph Aloisius Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI., die vatikanischen Archive für die Wissenschaft geöffnet hatte, erhielt am 23. Mai 2000 ihm zu Ehren der vorher namenlose Asteroid die Bezeichnung „Ratzinger“.

Der Himmelskörper gehört zur Eos-Familie,[1] einer Gruppe von Asteroiden, welche typischerweise große Halbachsen von 2,95 bis 3,1 AE aufweisen, nach innen begrenzt von der Kirkwoodlücke der 7:3-Resonanz mit Jupiter,[2] sowie Bahnneigungen zwischen 8° und 12°. Die Gruppe ist nach dem Asteroiden (221) Eos benannt. Es wird vermutet, dass die Familie vor mehr als einer Milliarde Jahren durch eine Kollision entstanden ist.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Die Familienzugehörigkeit von (2711) Aleksandrov in der Datenbank AstDyS-2 (englisch)
  2. David Vokrouhlický, Miroslav Brož, Alessandro Morbidelli, William Bottke, David Nesvorný, Daniel Lazzaro, Andy Rivkin: Yarkovsky footprints in the Eos family (PDF, englisch)
Nummer davorAsteroiden in nummerierter ReihenfolgeNummer danach
(8660) Sano(8661) Ratzinger(8662) 1990 UT10