(5311) Rutherford

Asteroid
(5311) Rutherford
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Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 21. November 2025 (JD 2.461.000,5)
Orbittyp Äußerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie
Große Halbachse 3,040 AE
Exzentrizität 0,092
Perihel – Aphel 2,759 AE – 3,320 AE
Perihel – Aphel  AE –  AE
Neigung der Bahnebene 3,458°
Länge des aufsteigenden Knotens 227,1°
Argument der Periapsis 265,7°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 22. April 2028
Siderische Umlaufperiode 5 a 110 d
Siderische Umlaufzeit 5,30 a
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 17,05 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 9,349 (± 0,332) km
Abmessungen {{{Abmessungen}}}
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,073 (± 0,009)
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode
Absolute Helligkeit 13,92 mag
Spektralklasse
Spektralklasse
(nach Tholen)
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Spektralklasse
(nach SMASSII)
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Geschichte
Entdecker Alan C. Gilmore, Pamela Margaret Kilmartin
Datum der Entdeckung 3. April 1981
Andere Bezeichnung 1981 GD1
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.
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(5311) Rutherford ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels. Der Himmelskörper wurde am 3. April 1981 von den neuseeländischen Astronomen Alan C. Gilmore und Pamela Margaret Kilmartin am Mt John University Observatory entdeckt. Das Observatorium wird betrieben von der University of Canterbury und befindet sich auf dem Mount John in der Nähe von Tekapo auf der Südinsel Neuseelands. Es handelt sich um das führende Observatorium des Landes.

Der mittlere Durchmesser des Asteroiden wurde mithilfe des Wide-Field Infrared Survey Explorers (WISE) mit 9,349 (± 0,332) km berechnet, die geometrische Albedo mit 0,073 (± 0,009). Die geometrische Albedo lässt auf eine dunkle Oberfläche schließen.

Benennung

(5311) Rutherford wurde am 14. Mai 2021 nach dem neuseeländischen Physiker Ernest Rutherford (1871–1937) benannt. Rutherford gilt als einer der bedeutendsten Experimentalphysiker und erhielt 1908 den Nobelpreis für Chemie „für seine Untersuchungen über den Zerfall der Elemente und die Chemie der radioaktiven Stoffe“.[1]

Nach Rutherford waren vorher schon verschiedene Einschlagkrater im Sonnensystem benannt worden: 1973 der Marskrater in der Arabia-Terra-Region Rutherford[2] und 1976 der Krater auf der Mondrückseite Rutherford.[3] Der Asteroid (1249) Rutherfordia hingegen war am Anfang des 20. Jahrhunderts nach der Stadt Rutherford (New Jersey) benannt worden.[4]

Einzelnachweise

  1. WGSBN Bulletin Volume 1, #1 vom 14. Mai 2021, S. 9 (PDF; englisch)
  2. Der Marskrater Rutherford im Gazetteer of Planetary Nomenclature der IAU (WGPSN) / USGS (englisch)
  3. Der Mondkrater Rutherford im Gazetteer of Planetary Nomenclature der IAU (WGPSN) / USGS (englisch)
  4. Lutz D. Schmadel: Dictionary of Minor Planet Names. Third Revised and Enlarged Edition, Volume 1, Springer Berlin, ISBN 978-3-662-06617-1. S. 166.
Nummer davorAsteroiden in nummerierter ReihenfolgeNummer danach
(5310) Papike(5311) Rutherford(5312) Schott