(3371) Giacconi

Asteroid
(3371) Giacconi
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Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 21. November 2025 (JD 2.461.000,5)
Orbittyp Innerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie
Große Halbachse 2,737 AE
Exzentrizität 0,015
Perihel – Aphel 2,697 AE – 2,778 AE
Perihel – Aphel  AE –  AE
Neigung der Bahnebene 9,682°
Länge des aufsteigenden Knotens 293,4°
Argument der Periapsis 355,3°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 15. April 2027
Siderische Umlaufperiode 4 a 193 d
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 18,01 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 10,973 km
Abmessungen {{{Abmessungen}}}
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,285 ± 0,147
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode 15 h 24 min
Absolute Helligkeit 12,28 mag
Spektralklasse Sq
Spektralklasse
(nach Tholen)
{{{Tholen}}}
Spektralklasse
(nach SMASSII)
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Geschichte
Entdecker Indiana Asteroid Program
Datum der Entdeckung 14. September 1955
Andere Bezeichnung 1955 RZ; 1955 TP; 1975 BK1
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.
Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Spektralklasse

(3371) Giacconi (1955 RZ; 1955 TP; 1975 BK1) ist ein ungefähr 11 Kilometer großer Asteroid des mittleren Hauptgürtels, der am 14. September 1955 im Rahmen des Indiana Asteroid Programs am Goethe-Link-Observatorium in Brooklyn, Indiana, Vereinigte Staaten (IAU-Code 760) entdeckt wurde. Durch das Indiana Asteroid Program wurden insgesamt 119 Asteroiden neu entdeckt.

(3371) Giacconi ähnelt den Asteroiden (36) Atalante, (38) Leda und (110) Lydia.

Benennung

(3371) Giacconi wurde nach dem italienisch-US-amerikanischen Physiker und Nobelpreisträger Riccardo Giacconi (1931–2018) benannt. Giacconi war von 1954 bis 1956 Assistenzprofessor für Physik an der Universität Mailand und ab 1956 an unterschiedlichen Universitäten in den USA tätig. 1991 kehrte er an die Universität Mailand zurück und wurde 1993 (bis 1999) Generaldirektor der Europäischen Südsternwarte. Ab 1999 war er wiederum Professor für Physik an der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore.[1]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Lutz D. Schmadel: Dictionary of Minor Planet Names. Fifth Revised and Enlarged Edition. Hrsg.: Lutz D. Schmadel. 5. Auflage. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg 2003, ISBN 3-540-29925-4, doi:10.1007/978-3-540-29925-7_3168 (englisch, 992 S., Originaltitel: Dictionary of Minor Planet Names. Erstausgabe: Springer Verlag, Berlin, Heidelberg 1992): “1955 RZ. Discovered 1955 Sept. 14 at the Goethe Link Observatory at Brooklyn, Indiana.”
Nummer davorAsteroiden in nummerierter ReihenfolgeNummer danach
(3370) Kohsai(3371) Giacconi(3372) Bratijchuk