Şehzade

Şehzade oder (eingedeutscht) Schehsade (osmanisch-persisch شهزاده Schehzāde, DMG Šehzāde, aus pers. šah, „Herrscher“, und zāde, „Kind/Sohn“) war der Titel aller Prinzen des Osmanischen Reiches. Man nimmt an, dass der Titel von Mehmed I. für seine Söhne eingeführt wurde; etwa zeitgleich mit dem Titel des Padischah. Später durften sich auch alle Söhne der Şehzade so nennen. Die Lehrer der Şehzade wurden Lālā genannt.[1]

In Istanbul steht die als „Prinzenmoschee“ bekannte Şehzade-Moschee (Şehzade Camii), die Sultan Süleyman I. zur Erinnerung an seinen früh verstorbenen Lieblingssohn, den Prinzen Mehmet, erbauen ließ.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Kaya Şahin: Peerless among princes: the life and times of Sultan Süleyman. Oxford University Press, New York, N.Y 2023, ISBN 978-0-19-753163-1.