Özge Akın
| Özge Akın | |||||||
| Nation | Türkei | ||||||
| Geburtstag | 17. Juni 1985 (40 Jahre) | ||||||
| Geburtsort | Akhisar, Türkei | ||||||
| Karriere | |||||||
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| Disziplin | Sprint, Hürdenlauf | ||||||
| Verein | ENKA SK | ||||||
| Trainer | Taner Akın | ||||||
| Status | zurückgetreten | ||||||
| Karriereende | 2016 | ||||||
| Medaillenspiegel | |||||||
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| letzte Änderung: 18. November 2025 | |||||||
Özge Akın (* 17. Juni 1985 in Akhisar als Özge Gürler) ist eine ehemalige türkische Leichtathletin, die im Sprint und Hürdenlauf an den Start ging.
Sportliche Laufbahn
Erste internationale Erfahrungen sammelte Özge Akın im Jahr 2002, als sie bei den Balkan-Hallenmeisterschaften in Piräus in 56,58 s den fünften Platz im 400-Meter-Lauf belegte. Im September gewann sie bei den Balkan Juniorenmeisterschaften in Istanbul in 25,31 s und 56,68 s jeweils die Silbermedaille über 200 und 400 Meter. Zudem gewann sie bei den Balkan-Meisterschaften in Bukarest in 55,32 s die Bronzemedaille über 400 Meter hinter der Rumänin Ramona Popovici und Klodiana Shala aus Albanien. Im Jahr darauf gelangte sie bei den Balkan-Hallenmeisterschaften in Athen mit 55,69 s auf Rang vier und im Juli gewann sie bei den Balkan-Meisterschaften in Thiva in 60,22 s die Silbermedaille im 400-Meter-Hürdenlauf hinter der Griechin Chrysoula Goudenoudi. Anschließend schied sie bei den Junioreneuropameisterschaften in Tampere mit 60,10 s in der ersten Runde über 400 m Hürden aus und belegte mit der türkischen 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:43,91 min den siebten Platz. Daraufhin gewann sie bei den Balkan Juniorenmeisterschaften in Constanța in 57,24 s die Bronzemedaille über 400 Meter und belegte in 25,68 s den vierten Platz im 200-Meter-Lauf. 2004 gewann sie bei den Balkan-Meisterschaften in Istanbul mit der 4-mal-100-Meter-Staffel in 45,94 s die Bronzemedaille hinter den Teams aus Griechenland und Rumänien und sicherte sich in der 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:42,25 min die Bronzemedaille hinter Rumänien und Bulgarien. Kurz darauf schied sie bei den Juniorenweltmeisterschaften in Grosseto mit 55,50 s im Halbfinale über 400 Meter aus und verpasste mit der 4-mal-400-Meter-Staffel mit 3:49,27 min den Finaleinzug. Anschließend siegte sie bei den Balkan Juniorenmeisterschaften in Banja Luka in 55,39 s über 400 Meter sowie in 60,59 s auch über 400 m Hürden.
2005 schied sie bei den Mittelmeerspielen in Almería mit 58,24 s in der Vorrunde über 400 m Hürden aus und gewann mit der 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:40,75 min die Bronzemedaille hinter den Teams aus Spanien und Frankreich. Anschließend belegte sie bei den U23-Europameisterschaften in Erfurt in 58,69 s den siebten Platz über 400 m Hürden und gewann bei den Balkan-Meisterschaften in Novi Sad in 60,03 s die Bronzemedaille hinter der Bulgarin Wanja Stambolowa und Iuliana Popescu aus Rumänien. Daraufhin kam sie bei der Sommer-Universiade in Izmir mit 59,63 s nicht über den Vorlauf hinaus und verpasste auch im Staffelbewerb mit 3:40,41 min den Finaleinzug. Im Jahr darauf belegte sie bei den Balkan-Hallenmeisterschaften in Peania in 54,73 s den vierten Platz über 400 Meter und im August schied sie bei den Europameisterschaften in Göteborg mit 58,39 s in der ersten Runde über 400 m Hürden aus. Anschließend belegte sie bei den Balkan-Meisterschaften in Zenica in 56,67 s den fünften Platz über 400 Meter. 2007 gewann sie bei den Balkan-Hallenmeisterschaften in Piräus in 54,56 s die Bronzemedaille über 400 Meter hinter der Bulgarin Teodora Kolarowa und Angela Moroșanu aus Rumänien. Im Juli gewann sie bei den Balkan-Meisterschaften in Sofia mit der Staffel in 3:37,90 min die Silbermedaille hinter dem griechischen Team, ehe sie bei den U23-Europameisterschaften in Debrecen mit 58,18 s im Vorlauf über 400 m Hürden ausschied. Anschließend belegte sie bei den Sommer-Universiade in Bangkok in 57,11 s den sechsten Platz im Hürdenlauf und kam über die Flachdistanz im Halbfinale nicht ins Ziel. Daraufhin schied sie bei den Weltmeisterschaften in Osaka mit 57,40 s in der ersten Runde über 400 m Hürden aus. Im Jahr darauf gewann sie bei den Balkan-Hallenmeisterschaften in Athen in 54,65 s die Bronzemedaille über 400 Meter hinter der Rumänin Ionela Târlea und Zwetelina Kirilowa aus Bulgarien.
2009 belegte sie bei den Balkan-Hallenmeisterschaften in Piräus in 56,61 s den vierten Platz über 400 Meter. Anschließend schied sie bei den Halleneuropameisterschaften in Turin mit 55,48 s in der Vorrunde über 400 Meter aus und belegte mit der 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:37,37 min den fünften Platz. Im Jahr darauf vertrat sie die Türkei bei der 1. Liga der Team-Europameisterschaft in Budapest und anschließend schied sie bei den Europameisterschaften in Barcelona mit 58,98 s im Vorlauf über 400 m Hürden aus und wurde mit der Staffel disqualifiziert. 2012 gewann sie mit der Staffel bei den Balkan-Hallenmeisterschaften in Istanbul in 3:41,47 min die Silbermedaille hinter dem rumänischen Team. Im Juni schied sie bei den Europameisterschaften in Helsinki mit 58,90 s in der Vorrunde über 400 m Hürden aus und anschließend gewann sie bei den Balkan-Meisterschaften in Eskişehir in 54,67 s die Silbermedaille über 400 Meter hinter der Rumänin Sanda Belgyan und sicherte sich im Staffelbewerb in 3:36,97 min die Silbermedaille hinter dem rumänischen Team. Im Jahr darauf trat sie mit der Staffel bei der Super League der Team-Europameisterschaft in Gateshead an und anschließend schied sie bei der Sommer-Universiade in Kasan mit 61,67 s in der Vorrunde über 400 m Hürden aus und wurde mit der Staffel disqualifiziert. Daraufhin gewann sie bei den Balkan-Meisterschaften in Stara Sagora in 59,55 s die Bronzemedaille über 400 m Hürden hinter der Bulgarin Wanja Stambolowa und Ivana Lončarek aus Kroatien. Zudem gewann sie im Staffelbewerb in 3:38,97 min die Bronzemedaille hinter den Teams aus Rumänien und Kroatien. Im September gewann sie bei den Islamic Solidarity Games in Palembang in 59,44 s die Bronzemedaille hinter den Marokkanerinnen Hayat Lambarki und Lamiae Lhabz und gewann im Staffelbewerb in 3:53,26 min die Bronzemedaille hinter dem marokkanischen Team. 2016 beendete sie dann ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 31 Jahren.
In den Jahren 2003 und 2005 sowie 2008, 2009 und 2013 wurde Akın türkische Meisterin im 400-Meter-Hürdenlauf sowie 2004 und 2006 und 2007 und 2012 über 400 Meter und 2006 auch im 200-Meter-Lauf.
Persönliche Bestleistungen
- 200 Meter: 24,14 s, 30. Juni 2007 in Istanbul
- 300 Meter: 37,44 s, 3. Juni 2007 in Istanbul
- 400 Meter: 53,57 s, 12. Mai 2007 in Ankara
- 400 Meter (Halle): 54,10 s, 29. Januar 2008 in Wien
- 400 m Hürden: 56,33 s, 4. Juli 2007 in Sofia
Weblinks
- Özge Akın in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Eintrag bei Athleticspodium.com (englisch)